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Erdbeben und Tsunami in Indonesien: Vor allem Kinder brauchen jetzt Schutz

Ein Team des Kindernothilfe-Partners Amurt ist
auf dem Weg in die indonesische Provinz Zentralsulawesi, um sich ein
Bild von den Zerstörungen der jüngsten Naturkatastrophe zu machen.
Das Erdbeben der Stärke 7,5 vom Freitagnachmittag löste einen Tsunami
mit drei Meter hohen Flutwellen und schwere Nachbeben aus. Laut
Behördenangaben beträgt die Zahl der Todesopfer mehr als 800. Die
Sorge der Kindernothilfe gilt besonders der Gesundheit und dem Schutz
der Kinder.

Noch ist das Ausmaß der Zerstörungen um die Provinzhauptstadt Palu
und den Fischerort Donggala nicht absehbar. \“Aus der Erfahrung mit
anderen Naturkatastrophen wissen wir, dass gerade Kinder in solchen
Situationen besonders gefährdet sind\“, sagt Katrin Weidemann,
Vorstandsvorsitzende der Kindernothilfe. \“Unser Partner Amurt prüft
derzeit, was vor Ort am dringendsten benötigt wird. Dazu könnten
Kindesschutzzentren gehören, in denen Kinder fachkundig betreut und
versorgt werden.\“

Kindesschutzzentren bieten den Kindern den geschützten Raum, den
sie brauchen, um ihre traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten. Sie
erhalten dort psychosoziale Unterstützung, bekommen regelmäßige
Mahlzeiten und können ihre Ängste durch gemeinsames Spielen
überwinden.

Die Kindernothilfe wird alle erforderlichen Soforthilfemaßnahmen
ergreifen, um die Kinder und ihre Familien vor Ort schnell mit dem
Nötigsten zu versorgen und bittet dafür um Spenden.

Die Kindernothilfe ist seit 1978 in Indonesien aktiv und arbeitet
mit lokalen Partnerorganisationen zusammen.

Pressekontakt:
Angelika Böhling
Head of Press Department
Tel. +49 (0)178.8808013

Original-Content von: Kindernothilfe e.V., übermittelt durch news aktuell

Posted by on 30. September 2018.

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