Erdbeben in Venezuela: Zugang für humanitäre Helfer:innen muss gewährleistet sein

\“Auch Tage nach den Erdbeben gibt es noch Hoffnung,Überlebende zu finden. Deswegen ist es jetzt besonders wichtig, dass humanitäre Helfer:innen Zugang zu den betroffenen Gebieten erhalten\“, sagt Karl Otto-Zentel, Generalsekretär von CARE Deutschland.\“Zivilgesellschaftliche Organisationen müssen in die Koordinierungsmechanismen einbezogen werden.\“
CARE arbeitet mit lokalen Partnerorganisationen in Venezuela zusammen, um die betroffenen Menschen vor Ort zu unterstützen. Derzeit werden die dringendsten Bedarfe ermittelt, erste Hilfsangebote sind angelaufen. Lokale Partner verteilen Mahlzeiten, Wasser und erste Hilfsgüter, eine Telefonhotline für psychologische Unterstützung wurde eingerichtet. Weitere Hilfsmaßnahmen sind die Bereitstellung vonNotunterkünften, sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen, Nahrungsmitteln, medizinischer Versorgung, Schutzmaßnahmen, psychosozialer Unterstützung sowie die Prävention und Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt.
CARE fordert alle Geber auf, zusätzliche, flexibel einsetzbare Nothilfegelder bereitzustellen.
CARE wurde 1945 gegründet, um Armut und Hunger in Europa mit Millionen CARE-Paketen zu lindern. Heute setzt sich CARE in über 100 Ländern mit überwiegend einheimischen Kräften und Partnerorganisationen für die Überwindung von Not, Armut und Ausgrenzung ein und stellt insbesondere Frauen und Mädchen ins Zentrum seiner Arbeit.
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