Ende des Tankrabatts lässt Kraftstoffpreise seit Anfang Juli kräftig steigen / Super E10 im Vergleich zur Vorwoche um 10,1 Cent teurer, Diesel um 9,4 Cent / ADAC: Preise ungerechtfertigt hoch

Der ADAC kritisiert das aktuelle Preisniveau an den Tankstellen deutlich. Der Preis für Rohöl der Sorte Brent liegt momentan bei etwa 75 US-Dollar und damit in etwa im Bereich des Ölpreises kurz vor dem Ausbruch des Irankriegs Ende Februar. Damals, am 28. Februar 2026, kostete Super E10 jedoch noch 1,789 Euro je Liter und damit 23,5 Cent weniger als zurzeit. Diesel ist ebenfalls um rund 20 Cent teurer, hier ist die Vergleichbarkeit aber schwieriger, da Diesel in großen Mengen unter anderem aus dem Nahen Osten nach Deutschland importiert werden muss. Die damit einhergehenden Unsicherheiten schlagen sich letztlich auch in den Tankstellenpreisen nieder.
Autofahrerinnen und Autofahrer, die beim Tanken sparen wollen, sollten nach Möglichkeit kurz vor 12 Uhr mittags zur Tankstelle fahren, denn dann sind die Kraftstoffpreise im Tagesverlauf am niedrigsten. Um 12 Uhr steigen sie stark an und fallen danach langsam wieder ab. Unterstützung bei der Suche nach preiswerten Tankstellen bietet die Spritpreis-App\“ADAC Drive\“: Hier lassen sich rund um die Uhr die aktuellen Preise an den mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland vergleichen. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es unter www.adac.de/tanken.
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