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Eine der vielleicht wichtigsten medizinischen Innovation: Nabelschnurblut wird für erheblich mehr Personen nutzbar

 

Viele Eltern haben bei der Geburt ihres Kindes Nabelschnurblut eingelagert – als biologische Versicherung für die Zukunft. Jetzt gibt es eine wichtige Weiterentwicklung mit hoher medizinischer Relevanz: Dank einer neuen europäischen Zulassung kann Nabelschnurblut künftig auch erwachsenen Familienmitgliedern potenziell das Leben retten.

Was ist passiert?
Im Sommer 2025 hat die Europäische Kommission ein innovatives Zellprodukt namens Zemcelpro® zugelassen. Damit können Ärzte aus gespendetem Nabelschnurblut deutlich mehr lebensrettende Stammzellen gewinnen als bisher – genug, um auch Erwachsene zu behandeln. Bislang war die Zellmenge aus einer Nabelschnur oft nur für Kinder ausreichend.

Für wen ist das wichtig?
Diese neue Therapie eröffnet jährlich über 10.000 Patienten mit schweren Bluterkrankungen wie Leukämie neue Heilungschancen. Besonders wichtig: Wer Nabelschnurblut bei Anbietern wie Vita 34 eingelagert hat, könnte diese Zellen künftig bei Bedarf für die neue Behandlung nutzen – für die ganze Familie und potenziell für das eigene Kind.

Warum ist das ein Durchbruch?
Bisher reichte eine einzelne Nabelschnurblutspende meist nicht aus, um einen Erwachsenen zu behandeln, besonders dann, wenn das Nabelschnurblut nicht von den Patienten selbst stammt. Das Problem: Im Vergleich zu Kindern brauchen Erwachsene aufgrund ihres Körpergewichts viel mehr Stammzellen. Und, werden nicht die eigenen Stammzellen angewendet, dann benötigt man doppelt so hohe Zellmengen im Vergleich zu einer Eigentransplantation. Die neue Technologie mit dem Wirkstoff UM171 ermöglicht es, die wertvollen Stammzellen im Labor zu vermehren, ohne dass sie ihre heilenden Eigenschaften verlieren.

Was sagen Experten?
Die bisherigen Studienergebnisse sind vielversprechend: Bei Patienten mit schweren Bluterkrankungen traten weniger Rückfälle auf als bei anderen Therapien.\“Das könnte die wichtigste Entwicklung in der Hämatologie seit Jahren sein\“, erklärt Prof. Emilian Snarski, Medizinischer Direktor der FamiCord Group.\“Wir können damit möglicherweise fast doppelt so viele Patienten heilen wie bisher.\“

Was bedeutet das für Familien?
\“Nabelschnurblut wird zunehmend als wertvolle und vielseitige Quelle für Stammzellen anerkannt\“, betont Tomasz Baran, Medizinischer Direktor der FamiCord Group, zu der auch Vita 34 gehört.\“Dieser Durchbruch gibt Familien Zugang zu innovativen Behandlungen und neue Hoffnung.\“Die Entscheidung, Nabelschnurblut einzulagern, könnte sich damit als noch wertvoller erweisen als gedacht – als Lebensversicherung nicht nur für das eigene Kind, sondern für die gesamte Familie.

Die Forschung zum Einsatz von Nabelschnurblut ist in den letzten Jahren international erheblich ausgeweitet worden und erzielt in zahlreichen weiteren Anwendungsbereichen wichtige Fortschritte. Das medizinische Zeitfenster für die Entnahme von Nabelschnurblut beschränkt sich einmalig auf circa 2-3 Minuten nach einer Geburt und ist für Mutter und Kind komplett schmerzfrei. Vor dem Hintergrund der jetzigen und zukünftigen Ausweitung der Anwendungen von Nabelschnurblut im Rahmen von verschiedenen lebensbedrohlichen Krankheiten steigt der Wert der einmalig möglichen Entscheidung einer Familie heute und zukünftig weiter an.

Hinweis: Zemcelpro® hat eine bedingte Zulassung erhalten, was bedeutet, dass weitere Studien die Wirksamkeit bestätigen müssen.

Kurzbeschreibung
Die Europäische Kommission hat im Sommer 2025 mit Zemcelpro® ein neues Zellprodukt zugelassen, das es ermöglicht, Nabelschnurblut im Labor so zu vermehren, dass es für wesentlich mehr erwachsene Patienten nutzbar wird. Aus einer einzigen Nabelschnurblutprobe können deutlich mehr Stammzellen gewonnen werden, ohne ihre heilenden Eigenschaften zu verlieren. Die Therapie eröffnet jährlich über 10.000 Menschen mit schweren Bluterkrankungen wie Leukämie neue Behandlungschancen und macht eingelagertes Nabelschnurblut potenziell für die ganze Familie relevant. Expert:innen sprechen von einem möglichen Durchbruch in der Hämatologie, da Studien weniger Rückfälle und eine deutlich höhere Heilungsrate zeigen. Für Familien gewinnt die einmalige, schmerzfreie Einlagerung von Nabelschnurblut damit weiter an Wert – auch wenn die Zulassung aktuell noch an weitere Studien geknüpft ist.

Posted by on 27. Januar 2026.

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Categories: Allgemein

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