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Ein Fenster in die Erdgeschichte – BILD/VIDEO

Das kristallklare Bergwasser des
Alvierbaches sucht sich seinen Weg durch die Bürser Schlucht.
Unaufhaltsam, auf dieselbe Art und Weise, wie es schon vor
Jahrtausenden geschehen ist. Der Wasserlauf mag nicht mehr exakt der
gleiche sein, aber seine Kraft ist ungebändigt. Eindrucksvoll zeigen
das die steil aufragenden Felswände, die das Bild der Bürser Schlucht
am Eingang des Brandnertals in Vorarlberg prägen.

Den Eingang markieren riesige Bergsturzblöcke. Ein schmaler Pfad
führt von dort aus am Alvier entlang durch den lichten Laubwald, an
kleinen Quellen und mächtigen Findlingen vorbei. Das Rauschen des
Wassers und die würzige Waldluft bilden die Kulisse der gemütlichen
Wanderung. Immer wieder kreuzt man auf dem zweistündigen Rundweg über
Brücken und Stege den Gebirgsbach. Nach dem Rückgang der Gletscher
grub sich dieser in den letzten 10.000 Jahren in seinen eigenen
Schotter ein. Zurück blieb das Bürser Konglomerat – ein Gestein aus
rundkörnigem Schotter und kalkhaltigem Bindemittel, das wegen seines
typischen Vorkommens in der Region zu einem geologischen Fachausdruck
wurde. Und es umschreibt ebenjene imposanten Felswände, die Wanderer
heute von unten staunend betrachten, die sie beim Vorbeigehen den
Kopf einziehen oder einen langen Schritt über die Felsspalten machen
lassen. Weiter geht es durch einen Nadelwald, bis man oben angelangt
auf Lärchenwiesen und uralte Eichen trifft. Nicht selten begegnet man
währenddessen Vertretern der heimischen Tierwelt – Rehe, Füchse und
Eichhörnchen finden im urwaldähnlichen Wald der Bürser Schlucht eine
Heimat.

Oskar Greber kennt die Bürser Schlucht wie sein linke Westentasche
– vielleicht sogar noch besser. Schon als kleiner Schuljunge half er
seinem Vater beim Ästesammeln im Wald. \“Von ihm habe ich viel über
die Naturgewalten, Pflanzen und Gesteine gelernt. So bin ich richtig
in die Natur hineingewachsen\“, erklärt der rüstige Rentner einen der
zahlreichen Gründe, warum er sich bis heute so gerne im Freien
aufhält. Oskar Greber führt seit fast 20 Jahren Einheimische und
Gäste durch die Bürser Schlucht. Er tut es gerne. \“Das hält mich fit.
Draußen in der freien Natur bleibe ich in Bewegung.\“ Für Oskar Greber
ist es eine Herzensangelegenheit, das Naturdenkmal Bürser Schlucht
seinen Gästen näherzubringen – die Entstehung und der einzigartige
Lebensraum für Tiere und Pflanzen stehen im Vordergrund seiner
Erzählungen.

Das Abenteuer Schlucht stellt Peter Schuler auf seiner Wanderung
in den Fokus. Erwachsene und Kinder kommen der Natur mit allen Sinnen
ganz nah: lauschen dem Rascheln der Laubbäume im Wind und dem Pfeifen
der Vögel, riechen die frische Waldluft, fühlen unterschiedliche
Texturen von Steinen, Wasser, Moos und Holz und grillen am
selbstentzündeten Lagerfeuer. Peter Schuler ist der Gründer von
BergAKTIV Brandnertal – ein Verein, bei dem zehn Berg- und
Wanderführer pro Jahr etwa 1.000 Gäste durch die Natur begleiten.
\“Zeit spielt keine Rolle, wenn wir gemeinsam in der Bürser Schlucht
unterwegs sind. Wir möchten unsere Gäste ganz einfach spielerisch an
die Steine, an das Wasser heranführen. Das sind die Erinnerungen, die
jedes Kind und jeder Erwachsene gerne mit nach Hause nimmt\“,
beschreibt Peter Schuler seine Arbeit.

Das Video \“Die Schluchtenführer\“ stellt Peter Schuler und Oskar
Greber, ihre Motivation und ihre Leidenschaft ins Rampenlicht – vor
der unvergleichlichen Kulisse der Bürser Schlucht im Brandertal,
Vorarlberg.

[Download und Einbindungsdetails Video]
(https://www.apa-ots-video.at/video/273b698a86c44896bb698a86c4f89657)

Rückfragehinweis:
Alpenregion Bludenz Tourismus GmbH
Sarah Nachbaur
Presse und Marketing
+43 5552 30227
sarah.nachbaur@alpenregion.at
www.alpenregion-vorarlberg.com

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/3898/aom

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
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Original-Content von: Alpenregion Bludenz Tourismus GmbH, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 31. Juli 2018.

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Categories: Freizeit & Hobby

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