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Effizient stattüberreguliert: Immobilienexperte fordert Banken zu transparenten Prüfprozessen auf.

 

Bad Soden, 20.01.2026 – Blumenauer Immobilien beobachtet seit Monaten, dass Kreditinstitute bei Baufinanzierungen deutlich umfangreichere Unterlagen anfordern. Häufig werden Dokumente verlangt, die für die konkrete Bonitätsprüfung oder die Wertermittlung einer Bestandsimmobilie keinen erkennbaren Mehrwert liefern\“etwa jahrzehntealte Baugenehmigungen für Eigentumswohnungen in Häusern, die seit 50 Jahren bestehen und die Wohnungen mehrfach die Eigentümer gewechselt haben. Diese Praxis verzögert Finanzierungen, erhöht Aufwand und Kosten für Eigentümer und Makler und bindet Ressourcen, die besser in Beratung und nachhaltige Finanzierungslösungen investiert wären.

Der Immobilienexperte plädiert für einen konstruktiven Weg: Banken sollen weiterhin sorgfältig prüfen, gleichzeitig aber Verhältnismäßigkeit und Transparenz wahren. Wenn zusätzliche Unterlagen angefordert werden, muss klar und schriftlich dargelegt werden, aus welchem konkreten Prüfzweck dies geschieht und welche Ersatznachweise akzeptiert werden, falls Originaldokumente nicht mehr verfügbar sind. Ebenso wichtig ist die Offenlegung, ob eingereichte Daten für interne Analysen oder die Entwicklung automatisierter Systeme genutzt werden sollen\“Kundendaten dürfen nur mit informierter Einwilligung und unter strikter Beachtung datenschutzrechtlicher Vorgaben verwendet werden.

\“Wir sehen die Notwendigkeit solider Prüfprozesse\“und wir sehen zugleich großes Potenzial für effizientere, kundenfreundlichere Abläufe. Standardisierte Anforderungen dürfen nicht die Individualität von Immobilien und Menschen überdecken. Wir wünschen uns einen Dialog mit den Kreditinstituten: gemeinsam praktikable Nachweisstandards entwickeln, die Sicherheit gewährleisten und zugleich Bürokratie abbauen\“, sagt Timothy Blumenauer, Geschäftsführer Blumenauer Immobilien.

Blumenauer Immobilien schlägt konkrete, pragmatische Schritte vor: erstens die verbindliche schriftliche Begründung außergewöhnlicher Unterlagenanforderungen; zweitens die Anerkennung praktikabler Ersatznachweise wie Grundbuchauszug, Flurkarte, aktuelle Fotos, Energieausweis oder ein kurzes Gutachten; drittens transparente Regeln zur Nutzung von Kundendaten für Automatisierung und KI; viertens die Förderung von Pilotprojekten zwischen Banken und Maklern zur Prozessvereinfachung. Solche Maßnahmen würden nicht nur den Aufwand für Kunden und Vermittler reduzieren, sondern auch die Effizienz der Institute steigern\“ein Gewinn für alle Beteiligten.

Posted by on 20. Februar 2026.

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Categories: Allgemein

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