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Dreiklang aus Klimawirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und sozialer Verträglichkeit nötig / Brossardt: \“Anreize statt Verbote sind der richtige Weg\“

Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. hat auf ihrem Online-Kongress \“Ein Jahr Bundes-Klimaschutzgesetz\“ hervorgehoben, dass effektiver, weltweiter Klimaschutz nur durch den Dreiklang Klimawirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und soziale Verträglichkeit realisierbar ist.

Sie betonte dabei ihre grundsätzliche Zustimmung zum Klimapaket der Bundesregierung: \“Es setzt richtigerweise auf Anreize und Investitionen statt auf Verbote, zum Beispiel mit der Förderung der energetischen Gebäudesanierung\“, sagte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Die vbw hebt hervor, dass es in der kommenden Legislaturperiode entscheidend auf eine schnelle Verabschiedung der Carbon-Leakage-Schutzverordnung für den nationalen Emissionshandel ankommen wird: \“Durch die Einführung der CO2-Bepreisung kommen auf deutsche Unternehmen Zusatzbelastungen in Form einer nationalen Sonderlast zu. Die Bepreisung erschwert besonders international tätigen Unternehmen mit hohem Energieverbrauch den Wettbewerb.\“ Für die vbw steht fest: Ohne einen starken und innovativen Wirtschaftsstandort sind alle Klimaschutzmaßnahmen hinfällig. \“Wir müssen daher verhindern, dass Produktion, Arbeitsplätze und Know-how in Länder mit niedrigeren Klimaschutzanforderungen abwandern. Wir brauchen unsere Industrie vor Ort, um neuartige klimafreundliche Technologien zu entwickeln. Deswegen brauchen wir auch Maß und Mitte bei der nationalen Umsetzung der neuen europäischen Klimaziele\“, so Brossardt.

Außerdem dringt die vbw darauf, die heimische Industrie beim Klimaschutz zu unterstützen, etwa, indem der Stromgünstiger wird. Brossardt: \“Denn nur mit niedrigen Preisen für sauberen Strom werden wir die Transformation zu einer möglichst CO2-freien Industrie zeitgerecht realisieren können. Außerdem brauchen unsere Unternehmen Planungssicherheit bei klimafreundlichen Investitionen. `Carbon Contracts for Difference´ können hier eine wichtige Unterstützung sein.\“

Die vbw sieht im verstärkten Einsatz neuer Technologien den Schlüssel zum Erfolg und plädiert dabei für Technologieoffenheit: \“Die effizienteste Lösung muss ohne technische Vorgaben durch die Politik vorangetrieben werden können. Diese soll nur die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen\“, sagte Brossardt.

Pressekontakt:

Andreas Ebersperger, Tel. 089-551 78-373, E-Mail: andreas.ebersperger@ibw-bayern.de

Original-Content von: ibw – Informationszentrale der Bayerischen Wirtschaft, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 18. Februar 2021.

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