Dr. Nikolas Wölfing bekleidet seit 1. September 2026 die Carl-Zeiss-Stiftungsprofessur an der HWG LU

Dr. Nikolas Wölfing, Professor am Fachbereich Management, Controlling, HealthCare, wurde zum 1. September 2026 auf die Carl-Zeiss-Stiftungsprofessur berufen. Die Forschungsprofessur mit Fokus auf nachhaltige Energiewirtschaft und Energiemarktdesign wird für mindestens fünf Jahre von der Carl-Zeiss-Stiftung mit über 1,4 Millionen Euro gefördert und bietet Freiraum für die energiewirtschaftliche Forschung.Die Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen (HWG LU) wird von der Carl-Zeiss-Stiftung (CZS) mit der Einrichtung einer Forschungsprofessur gefördert. Der vom Fachbereich Management, Controlling, HealthCare eingereichte Antrag auf Förderung einer „Professur für Koordinationsmechanismen in dekarbonisierten Energiesystemen\“ wurde Anfang 2025 bewilligt und nun mit Prof. Dr. Nikolas Wölfing erfolgreich besetzt. Die Stiftungsprofessur umfasst ein Fördervolumen von über 1,4 Millionen Euro über den Zeitraum von mindestens fünf Jahren und wird im Rahmen des Programms CZS StiftungsprofessurenHAW gefördert.„Unsere Hochschule hatte erstmals die Möglichkeit, sich um eine Stiftungsprofessur der renommierten Carl-Zeiss-Stiftung zu bewerben. Umso mehr freuen wir uns, dass der eingereichte Antrag „Koordinationsmechanismen in dekarbonisierten Energiesystemen“ erfolgreich war und nun mit Prof. Dr. Nikolas Wölfing, einem renommierten Experten auf diesem Gebiet und geschätzten Kollegen, so passgenau besetzt werden konnte“, freut sich Hochschulpräsident Prof. Dr. Gunther Piller über die gelungene Drittmitteleinwerbung und Stellenbesetzung. Die Stiftungsprofessur sei ein weiterer Meilenstein, das gesellschaftlich und wirtschaftlich so wichtige Thema der Nachhaltigkeit und der Energiesicherung an der HWG LU weiter auszubauen. Auch die Studiengänge zum Thema Sustainability Management würden von der neuen Professur erheblich profitieren, so Piller.„Der Wandel zu einer klimaneutralen Energieversorgung ist eine der fundamentalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Wo auf betrieblicher Ebene der Einsatz von Technologie automatisiert und optimal gesteuert werden kann, stößt eine solche Optimierung systemweit an Grenzen. Die Stiftungsprofessur widmet sich effizienten Koordinationsmechanismen in der Energieversorgung über die betrieblichen Systemgrenzen hinweg. Kurz gesagt: Im Mittelpunkt steht die Koordination von Energiebereitstellung und -verbrauch in nicht zentral steuerbaren Systemen“, umreißt Wölfing sein Forschungsinteresse. Hierfür brauche es ein besseres Verständnis sowohl der Anreizwirkungen bisher bestehender Märkte und Regulierung als auch der Effekte, welche durch neue Technologien entstehen, beispielsweise durch automatisierten Handel auf Grundlage künstlicher Intelligenz. „Das übergreifende Ziel dieserStiftungsprofessur ist es, Forschung und Lehre zu systemischer Ressourceneffizienz und Marktdesign an der Hochschule fest zu etablieren und im Zusammenspiel mit Unternehmenspartnern den Transfer in die Praxis zu schaffen“, erläutert Wölfing. In Zukunft wird Nikolas Wölfing dabei noch durch eine mit der Professur verbundene Promotionsstelle unterstützt. „Der ganze Fachbereich ist sehr dankbar, dass wir durch die Förderung der Carl-Zeiss-Stiftung nun diese Möglichkeiten haben“ so Wölfing weiter.Zur Person: Prof. Dr. Nikolas WölfingNikolas Wölfing studierte Volkswirtschaftslehre an der Universität Potsdam, anschließend Mathematische Modellierung und Quantitative Ökonomik an der Université Paris 1 Panthéon-Sorbonne und der Paris School of Economics. Er sammelte umfangreiche Erfahrung in der energiewirtschaftlichen Forschung und Beratung am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim. Forschungsaufenthalte führten ihn an die Fudan Universität Shanghai und nach Paris. 2013 erfolgte die Promotion zur Interaktion auf überlappenden Märkten im Stromgroßhandel an der Université Paris 1 Panthéon-Sorbonneund der Paris School of Economics. Als Postdoktorand war Nikolas Wölfing sowohl am ZEW als auch am Lehrstuhl für Nationalökonomie an der Eidgenössisch-Technischen Hochschule in Zürich tätig, gefolgt von einem Forschungsaufenthalt an der Stanford University in Kalifornien, USA. Von 2019 bis 2022 war er Juniorprofessor am Institute for Sustainable Energy Studies an der Universität Mannheim, bevor er im Februar 2022 als Professor für Volkswirtschaftslehre und nun auf die CZS-Forschungsprofessur an die Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen berufen wurde. In Ludwigshafenverantwortet er als Studiengangleitung den Bachelorstudiengang „Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Nachhaltigkeitsmanagement“ (B.Sc.) und den Masterstudiengang „Sustainability Management“ (M.Sc), die er beide mit aufgebaut hat. Forschungsschwerpunkte sind u.a. die ökonomische Analysevon Energiemärkten, Instrumente der Klimapolitik sowie Wettbewerb und Regulierung. Weiterhin forscht Wölfing als Wissenschaftler am Mannheimer Institute for Sustainable Energy Studies.Über die Carl-Zeiss-StiftungDie Carl-Zeiss-Stiftung fördert Wissenschaft und Lehre in den MINT-Disziplinen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Als Partnerin exzellenter Wissenschaft ermöglicht sie Freiräume für Grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung. Die Stiftung wurde 1889 von Ernst Abbe in Jena gegründet und ist heute eine der großen privaten wissenschaftsfördernden Stiftungen in Deutschland. Sie ist alleinige Eigentümerin der Carl Zeiss AG und der SCHOTT AG. Ihre Fördertätigkeit wird aus den Dividendenausschüttungen der beiden Stiftungsunternehmen finanziert.
Posted by on 23. September 2026.
Tags: marketing
Categories: Allgemein