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Dr. Daniel Baade von Dyer Baade&Company: Wie ein Teilverkauf an Private Equity Unternehmern eine zweite Wachstumsphase ermöglichen kann

Mit dem Unternehmen wächst oft auch das private Vermögen – allerdings meist gebunden im eigenen Betrieb. Viele Unternehmer suchen deshalb nach einer Möglichkeit, Liquidität zu schaffen, ohne die Kontrolle vollständig abzugeben. Warum ein Teilverkauf an Private Equity genau diesen Weg eröffnen kann, erfahren Sie hier.

Viele Unternehmer investierenüber Jahre oder sogar Jahrzehnte hinweg Zeit, Kapital und unternehmerisches Risiko in den Aufbau ihres Unternehmens. Mit dem wirtschaftlichen Erfolg wächst jedoch häufig auch eine Herausforderung, die lange kaum Beachtung findet: Ein großer Teil des privaten Vermögens steckt im eigenen Unternehmen. Solange das Geschäft erfolgreich läuft, fällt dieses Klumpenrisiko meist kaum auf. Spätestens wenn Nachfolgefragen entstehen, die nächste Wachstumsphase zusätzliches Kapital erfordert oder Gesellschafter unterschiedliche Ziele verfolgen, verändert sich die Ausgangslage jedoch grundlegend. Viele Unternehmer stehen dann vor der Herausforderung, die unternehmerische Entwicklung, die persönliche Vermögensplanung und unterschiedliche Interessen miteinander in Einklang zu bringen – eine Aufgabe, für die es häufig keine offensichtliche Lösung gibt. „Je früher Unternehmer sich mit ihrer Eigentümer- und Vermögensstruktur beschäftigen, desto größer ist ihr Handlungsspielraum. Unter Zeitdruck gute strategische Entscheidungen zu treffen, ist deutlich schwieriger“, sagt Dr. Daniel Baade, CEO von Dyer Baade&Company.

„Ein Teilverkauf schafft genau den Handlungsspielraum, der vielen Unternehmern fehlt. Er kann dabei helfen, privates Vermögen zu sichern und gleichzeitig unternehmerisch weiter an der Zukunft des eigenen Unternehmens mitzuwirken“, sagt Dr. Daniel Baade. Genau an diesem Punkt setzt DyerBaade&Company an. Die spezialisierte M&A-Beratung begleitet eigentümergeführte Unternehmen bei Unternehmensverkäufen, Teilverkäufen und Private-Equity-Transaktionen in Großbritannien, Irland und Europa. Statt ausschließlich den höchsten Kaufpreis in den Mittelpunkt zu stellen, betrachten Dr. Daniel Baade und Chairman Stuart Dyer die gesamte Transaktionsstruktur – von der zukünftigen Beteiligungüber Vertragsbedingungen bis hin zu den langfristigen Zielen der Unternehmer. Viele Private-Equity-Investoren verstehen sich heute nicht mehr ausschließlich als Kapitalgeber, sondern begleiten Unternehmen auch bei ihrer weiteren Entwicklung. Sie stellen Kapital bereit, unterstützen beim Ausbau von Managementstrukturen und begleiten Unternehmen auf ihrem weiteren Wachstumskurs. Ob ein solcher Partner tatsächlich zur individuellen Situation eines Unternehmens passt, hängt jedoch von zahlreichen Faktoren ab.

Der Teilverkauf: Mehr als ein Kompromiss zwischen Behalten und Verkaufen

Ein Teilverkauf eröffnet Unternehmern die Möglichkeit, Liquidität zu schaffen, ohne sich vollständig aus ihrem Unternehmen zurückzuziehen. Statt das Unternehmen vollständig zu veräußern, verkauft der Unternehmer einen Teil seiner Anteile an einen Investor und bleibt gleichzeitig weiterhin Gesellschafter. In vielen Fällen übernimmt ein Private-Equity-Investor dabei die Mehrheit der Anteile, während der Gründer oder das Management eine Minderheitsbeteiligung behalten und die weitere Entwicklung des Unternehmens aktiv mitgestalten.

Eine wichtige Rolle spielt hier die sogenannte Rollover Equity. Darunter versteht man den Anteil der bisherigen Beteiligung oder des Verkaufserlöses, den der Unternehmer im Unternehmen belässt oder erneut investiert. Entwickelt sich das Unternehmen gemeinsam mit dem Investor erfolgreich weiter, kann diese Beteiligung bei einem späteren Verkauf zusätzlich an Wert gewinnen. Neben der sofortigen Liquidität eröffnet ein Teilverkauf damit die Chance, auch an der zukünftigen Wertsteigerung des Unternehmens zu partizipieren.

Gleichzeitig verändert sich die Eigentümerstruktur grundlegend. Mit dem Einstieg eines Investors entstehen neue Rechte, Pflichten und gemeinsame Entscheidungsprozesse. Ein Teilverkauf ist daher kein Kompromiss zwischen Verkaufen und Behalten, sondern der Beginn einer neuen Partnerschaft, die zur langfristigenStrategie des Unternehmens und zu den persönlichen Zielen der Gesellschafter passen muss.

Chancen und Grenzen eines Private-Equity-Einstiegs

Mit dem Einstieg eines Private-Equity-Investors verändert sich jedoch nicht nur die Eigentümerstruktur. Häufig fließen auch zusätzliches Kapital, neue Erfahrungen und strategisches Know-how in das Unternehmen ein. Viele Beteiligungsgesellschaften verstehen sich heute nicht mehr ausschließlich als Kapitalgeber, sondern begleiten ihre Beteiligungen aktiv auf dem weiteren Wachstumskurs. Sie unterstützen beispielsweise den Aufbau professioneller Führungsstrukturen, stärken die zweite Managementebene und etablieren leistungsfähigere Berichts- und Controllingsysteme. Häufig begleiten sie Unternehmen zudem bei sogenannten Buy-and-Build-Strategien, also dem gezielten Erwerb weiterer Unternehmen, um Wachstum und Marktposition auszubauen. Dadurch entstehen Strukturen, die Unternehmen unabhängiger von einzelnen Personen machen und organisatorisch auf die nächste Entwicklungsstufe vorbereiten.

Mit dieser stärkeren Einbindung verändern sich auch die Anforderungen an die Unternehmensführung. Governance-Regeln legen fest, welche Entscheidungen das Management eigenständig treffen kann, wann die Zustimmung des Investors erforderlich ist und welche Rolle ein Beirat übernimmt. „Der richtige Investor kauft nicht nur Anteile. Er muss zur Strategie, zur Unternehmenskultur und zu den langfristigen Zielen der Gesellschafter passen. Erst dann entsteht ein echter Mehrwert“, erklärt Dr. Daniel Baade von Dyer Baade&Company.

Gerade deshalb sollten Unternehmer einen Private-Equity-Einstieg nicht allein unter dem Gesichtspunkt der Finanzierung betrachten. Investoren verfolgen klare Renditeziele, erwarten professionelles Reporting, ambitionierte Wachstumspläne und eine realistische Exit-Perspektive. Entscheidend ist daher nicht nur, ob Kapital zur Verfügung steht, sondern auch, ob die Erwartungen des Investors mit den langfristigen Zielen der Gesellschafter übereinstimmen. Erst wenn beides zusammenpasst, kann ein Teilverkauf die Grundlage für eine erfolgreiche gemeinsame Weiterentwicklung schaffen.

Für wen ein Teilverkauf die richtige Lösung sein kann

Ein Teilverkauf eignet sich vor allem für Unternehmen mit stabilen Umsätzen, belastbaren Finanzkennzahlen, planbaren Cashflows und klaren Wachstumsperspektiven. Ebenso wichtig ist eine leistungsfähige zweite Führungsebene, damit das Unternehmen nicht ausschließlich vom Gründer oder einzelnen Schlüsselpersonen abhängig bleibt.

Besonders interessant kann dieses Modell für Familienunternehmen sein, deren Gesellschafter unterschiedliche Lebensphasen und Ziele haben. Während einzelne Gesellschafter ihre Beteiligung ganz oder teilweise veräußern möchten, können andere weiterhin unternehmerische Verantwortung übernehmen und das Unternehmen gemeinsam mit einem Investor weiterentwickeln. Auch Gründer, die zusätzliches Kapital, professionellere Strukturen oder Unterstützung bei der internationalen Expansion benötigen, profitieren häufig von einem passenden Beteiligungspartner.

Entscheidend ist jedoch nicht allein, ob ein Unternehmen grundsätzlich die Voraussetzungen für einen Teilverkauf erfüllt. „Jede Transaktion muss zur individuellen Situation des Unternehmens und zu den persönlichen Zielen der Gesellschafter passen. Ein Investor sollte deshalb nicht nur Kapital mitbringen, sondern die nächste Entwicklungsphasedes Unternehmens sinnvoll unterstützen können“, erklärt Dr. Daniel Baade.

Genau aus diesem Grund eignet sich Private Equity nicht für jedes Unternehmen gleichermaßen. Unternehmen mit hoher Gründerabhängigkeit, unklaren Finanzkennzahlen oder fehlender Skalierbarkeit erfüllen die Erwartungen professioneller Investoren häufig noch nicht. Ebenso sollten Unternehmer, die auch künftig sämtliche Entscheidungenallein treffen möchten, sorgfältig prüfen, ob ein Beteiligungspartner zu ihren persönlichen und unternehmerischen Vorstellungen passt.

Worauf es bei der Transaktion wirklich ankommt

Steht fest, dass ein Teilverkauf grundsätzlich infrage kommt, beginnt die eigentliche Gestaltung der Transaktion. Viele Unternehmer richten ihren Blick dabei zunächst auf die Unternehmensbewertung. Tatsächlich entscheidet jedoch häufig nicht der Kaufpreis allein darüber, ob ein Deal langfristig erfolgreich ist. Mindestensebenso wichtig ist die Frage, ob die gesamte Transaktionsstruktur zu den wirtschaftlichen und persönlichen Zielen der Gesellschafter passt.

Neben dem Kaufpreis spielen unter anderem die Höhe der verbleibenden Beteiligung, Governance-Regeln und spätere Exit-Möglichkeiten eine zentrale Rolle. Hinzu kommen sogenannte Earn-outs – variable Kaufpreisbestandteile, die nur ausgezahlt werden, wenn nach der Transaktion zuvor definierte wirtschaftliche Ziele erreicht werden. Ebenso können Garantien, Haftungsregelungen, Mitverkaufsrechte, Minderheitenschutz sowie die steuerliche Gestaltung der Transaktion erhebliche Auswirkungen auf den langfristigen Erfolg eines Deals haben. „Ein erfolgreicher Deal wird nicht allein über den Kaufpreis entschieden. Entscheidend ist, dass die gesamte Transaktionsstruktur zur Situation des Unternehmens und zu den langfristigen Zielen der Gesellschafter passt“, erklärt Dr. Daniel Baade.

Genau deshalb begleitet Dyer Baade&Company Unternehmer nicht nur bei der Suche nach geeigneten Investoren, sondern entwickelt einen strukturierten Verkaufsprozess, in dem mehrere passende Interessenten parallel angesprochen werden. So entstehen Wettbewerb, eine stärkere Verhandlungsposition und häufig ausgewogenere Vertragsbedingungen –die Grundlage für eine Transaktion, die auch langfristig überzeugt.

Vom Teilverkauf zur nächsten Wachstumsphase

Wie unterschiedlich ein Teilverkauf ausgestaltet werden kann, zeigen zwei von Dyer Baade&Company begleitete Transaktionen. Bei Clifton Asset Management standen vier Gründer in unterschiedlichen Lebensphasen vor der Frage, wie sich persönliche Ziele und die weitere Unternehmensentwicklung miteinander verbinden lassen. Während ein Gesellschafter vollständig ausstieg, konnten die übrigen Gründer einen Teil ihrer Anteile verkaufen, privates Vermögen sichern und gleichzeitig weiterhin am Unternehmen beteiligt bleiben. Der Einstieg von CBPE Capital schuf anschließend die Grundlage für die nächste Wachstumsphase.

Ein anderes Ziel verfolgte die Transaktion von Kestrel Capital. Hier stand weniger die Nachfolge als vielmehr die weitere Expansion eines bereits erfolgreich positionierten Unternehmens im Mittelpunkt. Mit IK Partners wurde ein Investor gewonnen, der das Unternehmen auf seinem weiteren Wachstumskurs begleiten sollte.

Beide Beispiele verdeutlichen, dass Private Equity sehr unterschiedliche unternehmerische Ziele unterstützen kann – von der Nachfolge- und Vermögensplanung bis hin zur Finanzierung einer neuen Wachstumsphase. Entscheidend ist dabei nicht ein einheitliches Transaktionsmodell, sondern eine Struktur, die zu den langfristigen Zielen des Unternehmens und seiner Gesellschafter passt.

Der Teilverkauf als strategische Entscheidung

Ein Teilverkauf ist keine Standardlösung und auch kein Selbstzweck. Vielmehr handelt es sich um eine strategische Entscheidung, bei der wirtschaftliche, persönliche und unternehmerische Ziele gleichermaßen berücksichtigt werden sollten. Für Unternehmer geht es dabei um grundlegende Fragen: Wie viel Vermögen soll heute gesichert werden? Welche Rolle möchte man künftig im Unternehmen übernehmen? Wie viel unternehmerisches Risiko soll bestehen bleiben? Und welcher Partner kann die nächste Entwicklungsphase sinnvoll begleiten?

Der eigentliche Mehrwert eines Teilverkaufs liegt deshalb nicht allein im Kaufpreis. Entscheidend ist eine Eigentümerstruktur, die sowohl zur wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens als auch zur persönlichen Zukunftsplanung der Gesellschafter passt. Wer diese Entscheidung frühzeitig und auf Grundlage einer durchdachten Strategie trifft, schafft die Voraussetzungen für eine neue Wachstumsphase– ohne das eigene Lebenswerk vollständig aus der Hand zu geben.

Sie möchten frühzeitig die richtigen Weichen für die Zukunft Ihres Unternehmens stellen? Dann melden Sie sich jetzt bei Dr. Daniel Baade von Dyer Baade&Company (https://dyerbaade.com/) und vereinbaren Sie einen Termin für ein unverbindliches Beratungsgespräch!

Pressekontakt:

Dyer Baade&Company
Dr. Daniel Baade
Website: https://dyerbaade.com/

Ruben Schäfer
E-Mail: redaktion@dcfverlag.de

Original-Contentvon: Dyer Baade&Company,übermittelt durch news aktuell

Posted by on 6. Juli 2026.

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Categories: Allgemein

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