Dieter Eimermacher spricht beim AssetForum Stiftungenüber nachhaltige Immobilien im Stiftungsvermögen
Er ist Diplom-Ingenieur mit Fachrichtung Architektur, Diplom-Wirtschaftsingenieur (FH) für das Fachgebiet Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken, von der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken, von der HypZert GmbH zertifizierter als Immobiliengutachter für finanzwirtschaftliche Zwecke und Professional Member (MRICS) der Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS), einem weltweiten Berufsverband von Immobilienfachleuten. Mit mehr als 25 Jahren Erfahrung in der Immobilienbewertung und in der Immobilienportfolioanalyse setztDieter Eimermacher bei der Bewertung von Immobilien seinen umfassenden technischen und ökonomischen Sachverstand ein, um Immobilieninvestitionen abzusichern und Immobilienportfolios professionell und gewinnbringend aufzubauen beziehungsweise zu optimieren und langfristig professionell zu managen.
Im Mittelpunkt des Vortrags steht die Frage, wie Immobilienportfolios so gesteuert werden können, dass sie sowohl den Anforderungen an Nachhaltigkeit als auch an Wirtschaftlichkeit gerecht werden. Dabei geht es nicht um abstrakte Zielbilder, sondern um die konkrete Umsetzung im Bestand. Bewertungsansätze, die Nachhaltigkeitskriterien systematisch einbeziehen, ermöglichen eine differenzierte Betrachtung von Investitionsbedarf, Ertragskraft und langfristiger Marktgängigkeit. Dieter Eimermacher bringt dazu seine langjährige Erfahrung in der Bewertung und Analyse von Immobilienportfolios ein.\“Stiftungsimmobilien müssen heute stärker als früher im Zusammenhang gedacht werden: als Vermögensanlage, als Träger des Stiftungszwecks und als Bestandteil einer nachvollziehbaren Governance\“, sagt er.\“Nachhaltigkeit wird dabei erst dann relevant, wenn sie in wirtschaftliche Parameterübersetzt wird, die sich in Bewertung, Planung und Steuerung abbilden lassen.\“
Ein Schwerpunkt liegt auf der Verbindung von Wertermittlung und Portfoliosteuerung. Immobilienbewertungen werden zunehmend als Instrument genutzt, um nicht nur den aktuellen Wert abzubilden, sondern auch zukünftige Entwicklungen zu analysieren. Szenarien zu Instandhaltung, Energieeffizienz und regulatorischen Anforderungen liefern Entscheidungsgrundlagen, die für Gremienarbeit und strategische Planung erforderlich sind. Gerade für Stiftungen und kirchliche Einrichtungen gewinnt dieser Ansatz an Bedeutung, weil Entscheidungen über Immobilien häufig in Gremien getroffen werden und einer besonderen Rechenschaftspflicht unterliegen. Eine unabhängige Bewertung kann dabei helfen, komplexe Sachverhalte nachvollziehbar darzustellen und die Grundlage für belastbare Beschlüsse zu schaffen.
Das AssetForum Stiftungen bietet den Rahmen, um diese Fragestellungen im Austausch mit Fachleuten aus Kapitalanlage, Beratung und institutioneller Praxis zu diskutieren. Neben Fachvorträgen stehen insbesondere die praktische Umsetzung und der Erfahrungsaustausch im Vordergrund. Mit seinem Beitrag knüpft Dieter Eimermacher an zentrale Entwicklungen in der Immobilienwirtschaft an. Nachhaltigkeit, Risikosteuerung und Transparenz werden zunehmend als miteinander verbundene Anforderungen verstanden. Für Stiftungen bedeutet das, Immobilien nicht isoliert zu betrachten, sondern als Teil eines Gesamtsystems, das den langfristigen Erfolg und die Legitimität der Organisation sichert.
Categories: Allgemein
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