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Die teuerste Stelle im Unternehmen ist die, die Sie gerade neu besetzen wollen.

 

Was Nachfolge wirklich kostet – und warum das selten an der Person liegt.

Dipl.-Ing. Christian Ebner spricht am 21. Mai 2026 auf der DGFP // Konferenz Nachfolgeplanung darüber, was Unternehmen bei Nachfolgen wirklich gefährdet.

Danndorf, 5. Mai 2026 – Sie kennen das Szenario: Eine Schlüsselposition soll neu besetzt werden. Monatelange Suche. Assessment Center. Der beste Kandidat wird gefunden. Und trotzdem läuft es nicht. Nicht so wie vorher. Nicht so wie geplant. Die übliche Diagnose: falsche Person. Die eigentliche Ursache: falsche Architektur.

\“Starke Führungskräfte sind oft das größte Risiko für ihre eigene Nachfolge\“, sagt Dipl.-Ing. Christian Ebner, Systembauer für Führungssysteme.\“Sie halten das System am Laufen – durch persönliche Autorität, informelle Netzwerke, ungeschriebene Regeln. Was sie hinterlassen, ist kein Amt. Es ist eine Lücke, die keine Stellenbeschreibung füllt.\“

Was wirklich weg ist, wenn eine Führungskraft geht

Unternehmen planen Nachfolge auf der Ebene der Person. Sie ersetzen Namen, Titel, Verträge. Was sie nicht ersetzen: die Entscheidungslogik, die diese Person im Kopf hatte. Die Beziehungen, über die sie Verbindlichkeit hergestellt hat. Die informellen Eskalationswege, die nur funktionierten, weil sie persönlich angerufen wurde.

Das ist kein Soft-Skill-Problem. Das ist ein Strukturproblem. Und es kostet in verlorener Zeit, blockierten Entscheidungen, abwandernden Teams und Performanceeinbrüchen, die Monate nach dem Wechsel niemand mehr direkt der Nachfolge zurechnet.

Die Lösung liegt nicht im nächsten Kandidaten

Wer Nachfolge strukturell sichern will, muss eine andere Frage stellen: Nicht\“Wer kann diese Rolleübernehmen?\“- sondern\“Ist diese Rolle so gebaut, dass sieüberhaupt übertragbar ist?\“

Führungsrollen, die personenunabhängig funktionieren, haben drei Dinge gemeinsam: Entscheidungen sind klar verortet und nicht im Ermessen der Person. Verantwortung ist strukturell verankert, nicht personal gebunden. Operative Spannung wird systemisch abgefedert, nicht durch die individuelle Belastbarkeit einzelner Personen.

\“Eine Nachfolge ist dann wirklich vorbereitet, wenn die Rolle auch mit der zweitbesten Person funktioniert\“, so Ebner.\“Alles andere ist ein Risiko, das Sie jeden Tag neu eingehen.\“

DGFP // Konferenz Nachfolgeplanung – 21. Mai 2026

Am 21. Mai 2026 spricht Christian Ebner auf der DGFP // Konferenz Nachfolgeplanung. Sein Thema: Nachfolgeplanung jenseits der Person – Führung als System denken. Konkret zeigt er, wie Führungsrollen so strukturiert werden, dass Übergaben gelingen, unabhängig davon, wer die Rolle übernimmt. Für Geschäftsführer und Inhaber, die Nachfolge nicht dem Zufall überlassen wollen.

Wo steht Ihre Organisation?

CompLead Your Skills bietet ein strukturelles Lagebild an: 15 Minuten, vier Steuerungsgrade, klare Einordnung. Sie erfahren, ob Ihre Führungsrollen heute übertragbar sind – oder ob Sie gerade ein Risiko aufbauen, das erst bei der nächsten Nachfolge sichtbar wird. Kostenlos und ohne Verpflichtung.

?compleadyourskills.com/lagebild

Posted by on 5. Mai 2026.

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Categories: Allgemein

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