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Die eigene Marke auf Xing & Co. – Karriere fördern in den sozialen Medien

Xing, LinkedIn und Co. haben die sozialen Netzwerke auch im beruflichen Alltag salonfähig gemacht. Besonders durch die stetige Veränderung der Arbeitswelt rücken diese für Arbeitgeber und Rekruter immer stärker in den Fokus. Doch es spricht weitaus mehr für die Teilnahme am Social-Media-Geschehen als die momentane Jobsuche. Mit Blick auf die Veränderungen der Arbeitswelt durch
die nachrückenden Generationen und die Digitalisierung, muss das Online-Profil der Zukunft eines vorweisen: die eigene Persönlichkeit als authentische Marke – so Alexander Becher in seinem Vortrag zum Alumni-Event der Steinbeis Business Academy.

Der Aufbau eines sozialen Netzwerks kann den Folgen branchenübergreifender Digitalisierung und Zentralisierung vorbeugen. Dabei sei es von wesentlicher Bedeutung, die Profile in den sozialen Medien zu pflegen, um eine gewisse Unabhängigkeit zu wahren.
Ein bedeutender Faktor sei hierbei Authentizität. Wer heute ein Social-Media-Profil pflegt, könne in zehn Jahren einen umfangreichen „digitalen“ Lebenslauf vorweisen. Dies dient neben der Information auch dem Image und der Glaubwürdigkeit. Laut Statistik widmet ein Rekruter einem nicht aussagekräftigen Profil lediglich fünf Sekunden vom Aufruf bis zum Verlassen der Seite – Ladezeiten eingerechnet. Somit gilt auch hier: „Der erste Eindruck zählt!“
Des Weiteren stellte Becher die These auf, dass sich aus 100 Kontakten mindestens einer als vielversprechend erweist. So könne die Karriere ohne weiteren Aufwand durch bloße Präsenz und Anteilnahme gefördert werden. Ist ein gepflegtes Netzwerk aufgebaut, könne auch in Krisenzeiten schnell eine Lösung gefunden werden. Dies resultiert daraus, dass die Netzwerke die eigene Tätigkeit und Stärken transparent machen, informieren und vernetzen. So ist jederzeit ersichtlich, wer welche Expertise mitbringt.
Ein weiterer, nicht zu vernachlässigender Punkt, sei soziodemographischer Natur: Der Nachwuchs rückt auf und bringt mehr digitales Wissen mit als je zuvor. Denn diese Generation ist mit sozialen Netzwerken aufgewachsen, mit den Plattformen bestens vertraut und hat meist ein detailliertes Nutzerprofil mit starker Authentizität im Gepäck. Rücken Generation „Z“ und Co. nach, würden Privatperson sowie berufliche Identität verschmelzen und Authentizität mehr denn je gefordert.

„Ohne Social Media würden wir in Zukunft alt aussehen!
Und Sie werden neidvoll auf jene blicken, die fünf Jahre zuvor damit angefangen haben“.
Alexander Becher

Neben Bildern auf Facebook und Live-Videos auf Instagram, bieten sich auf Plattformen wie Xing beispielsweise Posts in Gruppen an, um die eigene Expertise in den Vordergrund zu rücken und von anderen entdeckt zu werden. Hierbei gelte es, keine Angst davor zu haben, sein Wissen zu teilen. Wichtig sei, einer der Ersten zu sein, um als Urheber aufzutreten.
Nimmt ein potenzieller Arbeitgeber aufgrund des Expertenstatus auf einer sozialen Plattform den Kontakt auf, stärkt dies die eigene Verhandlungsposition. So sollte man sich bei der Schärfung des Profils die Frage stellen: Worauf bin ich die Antwort? Was habe ich zu bieten? Worin besteht meine Kernkompetenz? Mit dieser Identität können Nutzer aus der Position des passiven Konsumenten heraustreten, zum aktiven Teilnehmer werden und damit in den Fokus von Unternehmen rücken.

Das nächste Alumni-Event der Steinbeis Business Academy findet im Oktober in Stuttgart statt.

Posted by on 31. Juli 2018.

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Categories: Bildung & Beruf

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