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Deutsche AIDS-Stiftung: Schwerpunkt der Hilfen bestätigt aktuelle HIV-Zahlen des Robert Koch-Instituts

Das Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlichte heute
die neue Schätzung der HIV-Neuinfektionen für Deutschland und die
Bundesländer im Jahr 2016. Die Bundesländer mit den geschätzt meisten
HIV-Neuinfektionen sind Nordrhein-Westfalen (640 Personen), Bayern
(390 Personen), Berlin (380 Personen) und Baden-Württemberg (300
Personen). In diese Bundesländer fließen auch die höchsten Beträge an
Stiftungshilfen, da hier im Vergleich aller Bundesländer die meisten
HIV-positiven Menschen leben. Insgesamt gab es 2016 in Deutschland
geschätzte 3.100 Neuinfektionen mit HIV. Die Zahl blieb laut RKI
gegenüber 2015 konstant.

Die Deutsche AIDS-Stiftung erhält aus den Bundesländern mit den
meisten HIV-Neuinfektionen die meisten Hilfsanfragen von und für
HIV-positive Menschen. 2016 bewilligte die Stiftung für
Nordrhein-Westfalen mit rund 220.000 Euro 27 Prozent ihrer
Hilfsgelder. Ein Viertel der Mittel (200.000 Euro) flossen nach
Berlin. Nach Bayern vergab die Stiftung mit 111.000 Euro rund 14
Prozent aller Stiftungsgelder. In Baden-Württemberg half die
AIDS-Stiftung mit 35.000 Euro (4 Prozent der Mittel). Insgesamt
steigerte die Deutsche AIDS-Stiftung ihre Hilfen 2016 auf knapp 1,7
Millionen Euro (2015: 1,585 Mio Euro).

„Dank des medizinischen Fortschritts können immer mehr Menschen
mit einer nachgewiesenen HIV-Infektion und einer rasch begonnenen,
erfolgreichen Therapie ein fast normales Leben führen. Trotzdem
dürfen wir nicht vergessen, dass HIV weiterhin nicht heilbar ist. Mit
88.400 Menschen lebten 2016 so viele HIV-positive Menschen in
Deutschland wie niemals zuvor. Mittel- und langfristig hat dies zur
Folge, dass auch immer mehr Menschen mit HIV und AIDS sich um Hilfe
an die Deutsche AIDS-Stiftung wenden“, sagte Prof. Dr. med. Elisabeth
Pott, die Vorstandsvorsitzende der Deutschen AIDS-Stiftung. „Von den
geschätzten 88.400 Menschen, die mit HIV unter uns leben, wissen laut
Robert Koch-Institut mutmaßlich 12.700 Menschen noch nichts von ihrer
Infektion. Deshalb unterstützt die AIDS-Stiftung ganz besonders
solche Projekte, die Menschen, die befürchten ein Ansteckungsrisiko
eingegangen zu sein, ermutigen, sich beraten und testen zu lassen.
Bei einem positiven Testergebnis sollten sie sich so früh wie möglich
behandeln lassen. Auch auf diesem Weg kann die Zahl der
HIV-Neuinfektionen weiter gesenkt werden“, so Pott.

Spendenkonto der Deutschen AIDS-Stiftung: IBAN: DE85 3705 0198
0008 0040 04

Die Deutsche AIDS-Stiftung ist die größte AIDS-Hilfsorganisation
in Deutschland, die betroffenen Menschen materielle Unterstützung
bietet und anlässlich ihrer Events über HIV und AIDS informiert. Sie
hilft seit 30 Jahren bedürftigen Menschen mit HIV und AIDS in
Deutschland durch Einzelhilfen und durch die Unterstützung von
Projekten wie beispielsweise Betreutes Wohnen. Darüber hinaus fördert
die Stiftung seit dem Jahr 2000 ausgewählte Hilfsprojekte, etwa für
Aidswaisen, Jugendliche, Mütter und ihre Kinder, vor allem im
südlichen Afrika. Die Urstifter 1987 waren Rainer Ehlers, der Verband
der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV) und das Deutsche Rote
Kreuz.

Pressekontakt:
Pressestelle der Deutschen AIDS-Stiftung
Dr. Volker Mertens (Pressesprecher)
Sebastian Zimer (Pressereferent)

Telefon: 0228 60469-31 und -33
Fax: 0228 60469-99
E-Mail: presse@aids-stiftung.de

Münsterstraße 18
53111 Bonn
www.aids-stiftung.de

Original-Content von: Deutsche AIDS-Stiftung, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 23. November 2017.

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