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Designing Future – VZB-Kaminabend thematisiert zukunftsrelevante Themen für Medien und Unternehmen

Auf welche Trends und Entwicklungen müssen sich
Zeitschriftenverlage in den nächsten Jahren einstellen? Mit welchen
Strategien lassen sich die kommenden Herausforderungen erfolgreich
bewältigen? Mit diesen hochaktuellen Fragen befasste sich der Verband
der Zeitschriftenverlage in Bayern (VZB) auf seinem exklusiven
Kaminabend. Dazu hatte der VZB Harry Gatterer, den Geschäftsführer
des Zukunftsinstituts, als Referenten verpflichten können. Zweiter
Top-Speaker und Gastgeber des Abends war Andreas Arntzen, CEO des
Wort & Bild Verlags in Baierbrunn bei München. Er stellte den Rahmen
für das exklusive Event: Der Kaminabend fand im erst Ende 2017
eröffneten Irenensaal des Verlags statt.

Die Digitalisierung verändert unsere Welt grundlegend und führt
immer wieder zu großer Unsicherheit. Denn niemand könne genau sagen,
wie die Zukunft aussieht. Mit diesen Sätzen begrüßte Waltraut von
Mengden, Erste Vorsitzende des VZB, die zahlreichen Gäste des
Kaminabends, zu dem sie gemeinsam mit VZB-Geschäftsführerin Anina
Veigel geladen hatte und der unter dem Motto \“Designing Future\“
stand.

Harry Gatterer, Geschäftsführer des Zukunftsinstituts, ermunterte
in seinem Vortrag die Zuhörer dazu, sich auf die Zukunft einzulassen.
Längst hätte sich die Menschheit in die Hände der Technologie
begeben. Jetzt sei es wichtig, nicht in Kategorien zu denken, in
denen der Mensch gegen die drohende Übermacht der Maschinen ringe,
sondern das Teamplay von Menschen und Maschinen neu zu definieren.
Gefragt sei auch ein neues gesellschaftliches Miteinander, ein
\“progressives Wir-Verständnis\“. Deutlich machte dies Gatterer am
Beispiel der Veränderungen, die der Einsatz der Künstlichen
Intelligenz im Handel bringe. Dies führe zu einer höchst
individuellen Behandlung des Kunden, einer dynamischen
Preisgestaltung und einer automatisierten Abwicklung der Logistik.
Unternehmerisch biete sich also ein \“unendliches Potenzial\“, so
Gatterer. Bezogen auf das Verlagsgeschäft appellierte er dazu, eine
Unternehmenskultur zu fördern, die Innovationen zulasse und auch
Fehler tolerieren könne. Printprodukte seien im Vorteil, weil sie im
Gegensatz zu vielen digitalen Angeboten \“einen Anfang und ein Ende\“
haben und damit greifbar sind. Gleichzeitig sei es wichtig, von der
Formel \“Content is King\“ Abschied zu nehmen. Angesichts der Tatsache,
dass die Displaytechnologie schon bald jeden Winkel unseres Alltags
durchdringe, sei es viel entscheidender, sich mit der Frage zu
befassen, wann welcher Inhalt auf welchem Kanal zu welcher Zeit
ausgespielt werde. Gatterer: \“Künftig heißt es eher: Context is
Queen.\“

Im zweiten Teil des Kaminabends gewährte Andreas Arntzen im
Gespräch mit Alexander von Reibnitz, verantwortlich für das
Neugeschäft bei Wort & Bild, wertvolle Einblicke in den
Transformationsprozess des Verlags. Man müsse die Zukunft positiv
gestalten, offen sein für Einflüsse von außen und die Bedürfnisse der
Kunden in den Mittelpunkt stellen, so Arntzen. Der Mut zu
Veränderungen sei auch dann nötig, wenn man, wie der Wort & Bild
Verlag, auf eine 63jährige Erfolgsgeschichte blicken könne und nach
wie vor wirtschaftlich sehr erfolgreich arbeite. Im Kern ginge es
darum, seine Aufmerksamkeit aufkommende Entwicklungen zu lenken,
gleichzeitig aber das Kerngeschäft nicht zu vernachlässigen. Mit
diesen Herausforderungen seien die Verlage im Übrigen kein
Einzelfall, diese Probleme hätten sämtliche Unternehmen, so Arntzen.
Dabei rief er die Gäste dazu auf, Konstellationen und Partnerschaften
mit Marktteilnehmern zu suchen, die man bislang noch nicht auf dem
Radar hatte. Arntzen: \“Wir müssen enger zusammenrücken und mehr
experimentieren.\“

Geschäftsführerin Anina Veigel betonte in diesem Zusammenhang den
hohen Wert der VZB-Netzwerk-Veranstaltung, bei der die brennenden
Themen der Zeit mit spannenden Menschen zusammenkommen und so neue
Ideen und erfolgreiche Kooperationen entstehen können. Auch dankte
sie dem VZB-Mitglied Wort & Bild Verlag für das großzügige Sponsoring
des Abends.

In ihrem Abschluss-Statement bedankte sich Waltraut von Mengden
bei den Referenten und wies darauf hin, dass der Kaminabend einmal
mehr wichtige Hinweise darauf gegeben habe, wie viele großartige
Chancen sich den Verlagen in Zukunft böten und wie die kommenden
Herausforderungen erfolgreich gestaltet werden können. Von Mengden:
\“Sie haben uns und unseren Gästen Begeisterung für die Zukunft
geschenkt.\“

Hochauflösendes Bildmaterial der Veranstaltung kann beim VZB
angefordert werden.

Über den VZB:

Der Verband der Zeitschriftenverlage in Bayern (VZB) ist eine
tragende Säule des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) in
Berlin. Er vertritt die Interessen von 97 bayerischen
Zeitschriftenunternehmen (u.a. Hubert Burda Media, Condé Nast Verlag,
Vogel Communications Group, Wort und Bild Verlag). Seit seiner
Gründung 1948 ist es die Hauptaufgabe des Verbandes, bayerische
Verleger bei grundlegenden unternehmerischen Herausforderungen zu
unterstützen.

Pressekontakt:
Verband der Zeitschriftenverlage in Bayern e.V.
Friedrichstraße 22
80801 München
Telefon: 0 89/28 81 27-0
Telefax: 0 89/28 81 27-27
E-Mail: info@v-z-b.de
Website: www.v-z-b.de

Original-Content von: VZB Verb. d. Zeitschriftenverlage Bayern, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 20. Mai 2019.

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Categories: Medien & Unterhaltung

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