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Der Krapfen hat wieder Saison!

 

Von allen Seiten schallt ein fröhliches \“Helau\“ oder \“Alaaf\“ und fantasievoll gekleidete Gestalten ziehen durch die Straßen: Es ist Faschingszeit. Büttenreden und Gaudiwürmer mit liebevoll geschmückten Wagen gehören ebenso zum närrischen Treiben wie der traditionelle Faschingskrapfen, je nach Region auch Berliner oder Kräbbel genannt.
Das Hefeteiggebäck hat eine lange Tradition. Wer die süßen Teilchen allerdings erfunden hat, ist nicht eindeutig belegt. Schon die Römer beispielsweise kannten ein Fettgebäck, das sie Globuli (Kügelchen) nannten. Eine andere Geschichte erzählt von der Erfindung der Krapfen in Wien. Demnach hat die Bäckerin Cäcilie Krapf um das Jahr 1690 herum in ihrem Laden die allseits beliebten \“Cillikugeln” hergestellt und diese schmackhaften Teigkugeln mit eingemachten Früchten gefüllt.
In Franken werden die Hefeteigkugeln traditionell mit Hagebuttenkonfitüre, dem Hiffenmark, gefüllt. Ein besonderer Genuss, wie viele Krapfenfreunde finden. Wenn es um die fruchtig-süße Leckerei geht, ist Maintal Konfitüren seit über 130 Jahren DER Spezialist. Wichtigster Bestandteil der Konfitüre sind natürlich die Hagebutten. Bei der Ernte im Herbst sind die wild wachsenden Früchte sonnengereift und leuchtend rot. In der Bayerischen Konfitürenmanufaktur wird das Hagebuttenmark aus der Schale der Früchte gewonnen und anschließend schonend weiterverarbeitet, so dass daraus das samtig-weiche Hiffenmark entsteht. Besonders zur Faschingszeit sind die leckeren Krapfen der Renner schlechthin aber auch andere kleine Köstlichkeiten lassen sich mit dem cremigen Aufstrich verfeinern.

Posted by on 31. Januar 2019.

Categories: Bilder, Essen & Trinken

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