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Depressionsbarometer: Depressionen, Social Media und die Rolle von Medizinerinnen und Medizinern

 

Hausärztinnen und Hausärzte als wichtige Begleiter der Therapie

– Ergebnisse Deutschland-Barometer Depression: Digitale Informationsquellen können aufklären und motivieren, aber auch verunsichern
– 78 % der von Depression Betroffenen suchen online nach Informationen zu ihrer Erkrankung
– Wissenschaftlich basierte Informationsquelle rund um leichte bis mittelschwere Depressionen: Depression behandeln. Natürlich. (https://www.springermedizin.de/depressionen-ad-bayer/18723236)

Die digitale Welt hat sich zu einer zentralen Informationsquelle für viele Menschen – auch im Gesundheitsbereich – entwickelt. Die Auswertung des Deutschland-Barometer Depression 2025* zeigt: 78 % der tatsächlich von Depressionen Betroffenen informieren sich online über ihre Erkrankung. Zudem hat sich fast jeder zweite Erwachsene in Deutschland bereits online über Depressionen informiert – unabhängig davon, ob er selbst erkrankt ist oder nicht.

Besonders soziale Medien und KI gewinnen als Informationsquelle zunehmend an Bedeutung

Laut Umfrageergebnissen haben 40 % der Menschen in Deutschland vor Kurzem Beiträge über Depressionen auf Plattformen wie Instagram, TikTok oder Facebook gesehen. Bei den von Depressionen betroffenen Menschen liegt dieser Anteil sogar bei 47 %. (2) Die Umfrage zeigt: Social Media bietet nicht nur eine Plattform für Aufklärung, sondern kann auch Menschen dazu motivieren, sich Hilfe zu suchen. Jeder sechste Betroffene gibt an, durch Beiträge in sozialen Medien ermutigt worden zu sein und Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Für knapp 10 % war ein Post sogar der Auslöser, erstmals über eine mögliche eigene Erkrankung nachzudenken. (2) Das Risikofalsche Vorstellungen zur Depression zu verbreiten ist die Schattenseite digitaler Informationsquellen. Zudem haben 65 % der Betroffenen Schwierigkeiten, die Vertrauenswürdigkeit von Inhalten in den sozialen Medien zum Thema Depression einzuschätzen. (2) Die Stiftung Depressionshilfe betont:Digitale Hilfen und KI können die professionelle Unterstützung durch Ärztinnen und Ärzte nicht ersetzen. Hausärztinnen und Hausärzte spielen eine entscheidende Rolle, um die Symptome von Betroffenen abzuklären und bei Bedarf schnell und effektiv zu helfen. (1,2)

Hausärztinnen und Hausärzte: Die ersten Ansprechpartner für Depressionen

Hausärztinnen und Hausärzte sind oft die erste Anlaufstelle für Menschen mit Verdacht auf eine Depression. Sie kennen ihre Patientinnen und Patienten gut und betreuen sie ganzheitlich – von der Diagnose bis zur Therapie. Dabei ist es entscheidend, dass sie über die wichtigsten Behandlungsmöglichkeiten informiert sind, um eine schnelle und effektive Hilfe zu gewährleisten.

Eine aktuelle Großstudie des King s College London, veröffentlicht im renommierten Fachjournal\“The Lancet\“, analysierte 30 verschiedene Antidepressiva beiüber 58.000 Patientinnen und Patienten. (3) Die Ergebnisse zeigen: Nebenwirkungen wie Gewichtszunahme, Blutdruckanstieg und sexuelle Dysfunktionen sind häufige Gründe für Therapieabbrüche. Tatsächlich liegt die Abbruchrate bei synthetischen Antidepressiva bei etwa 40 %. (3)

Johanniskrautextrakt: wirksam und gut verträglich

Für Hausärztinnen und Hausärzte, die ihren Patientinnen und Patienten eine nebenwirkungsarme Therapie anbieten möchten, stellt Johanniskrautextrakt eine evidenzbasierte und leitliniengerechte Therapieoption dar. Studien belegen, dass zugelassene Medikamente mit hochdosiertem, standardisiertem Johanniskrautextrakt ebenso wirksam sind wie synthetische Antidepressiva bei leichten bis mittelschweren Depressionen – jedoch mit einem deutlich günstigeren Nebenwirkungsprofil. (4)

Johanniskrautextrakt beeinflusst gezielt die\“Glücksbotenstoffe\“Dopamin, Noradrenalin und Serotonin, ohne stark in einzelne Systeme einzugreifen. (5,6) Häufige Nebenwirkungen wie Gewichtszunahme, Tagesschläfrigkeit oder sexuelle Probleme bleiben aus. Dies unterstützt die Therapietreue und verbessert die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten bei einhergehender klinisch belegter Wirksamkeit. (6,7)

Kompakte Informationen rund um das Thema leichte bis mittelschwere Depressionen:

Sie finden uns:

– auf unserem Wissensportal im Springerumfeld: https://www.springermedizin.de/depressionen-ad-bayer/18723236

Hier finden Sie umfassendes Wissen rund um die Diagnose und Therapie von Depressionen, speziell für Fachkreise aufbereitet.

* Das Deutschland-Barometer Depression hat eine repräsentative Befragung von über 5.200 Personen zwischen 18 und 69 Jahren vorgenommen und wird jährlich durch die Stiftung Deutsche Depressionshilfe durchgeführt.

Quellen

1. https://www.n-tv.de/wissen/Studie-Fast-jeder-Zweite-informiert-sich-im-Netz-ueber-Depression-id30068381.html abgerufen am 2.12.2025
2. https://www.deutsche-depressionshilfe.de/forschungszentrum/deutschland-barometer-depression/social-media-und-depression, abgerufen am 2.12.2025
3. Pillinger, T., et al. (2025). The effects of antidepressants on cardiometabolic and other physiological parameters: a systematic review and network meta-analysis. The Lancet. DOI: 10.1016/S0140-6736(25)01293-0. https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(25)01293-0/fulltext
4. Nationale VersorgungsLeitlinie (NVL) Unipolare Depression, Version 3.0. (2023).Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ), Berlin. https://www.leitlinien.de/depression
5. Zhao, D., et al. (2023). The efficacy and safety of St. John s wort extract in depression therapy compared to SSRIs in adults: A meta-analysis of randomized clinical trials. Advances in Clinical and Experimental Medicine, 32(2), 151-161. DOI: 10.17219/acem/152942.2023
6. Linde, K., et al. (2015). St. John s wort for major depression. Cochrane Database of Systematic Reviews, 2015(8), CD000448.https://doi.org/10.1002/14651858.CD000448.pub3
7. Barnes, J., Anderson, L. A.,&Phillipson, J. D. (2001). St John s wort (Hypericum perforatum L.): a review of its chemistry, pharmacology and clinical properties. Journal of Pharmacy and Pharmacology, 53 (5), 583-600. https://doi.org/10.1211/0022357011775910

Weitere Informationen erhalten Sie hier: https://www.springermedizin.de/30-antidepressiva-im-nebenwirkungscheck/51730652

Über Bayer

Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen in den Life-Science-Bereichen Gesundheit und Ernährung. Getreu seiner Mission\“Health for all, Hunger for none\“möchte das Unternehmen mit seinen Produkten und Dienstleistungen Menschen nützen und die Umwelt schonen – indem es zur Lösung grundlegender Herausforderungen einer stetig wachsenden und alternden Weltbevölkerung beiträgt. Bayer verpflichtet sich dazu, mit seinen Geschäften einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zu leisten. Gleichzeitig will der Konzern seine Ertragskraft steigern sowie Werte durch Innovation und Wachstum schaffen. Die Marke Bayer steht weltweit für Vertrauen, Zuverlässigkeit und Qualität. Im Geschäftsjahr 2024 erzielte der Konzernmit rund 93.000 Beschäftigten einen Umsatz von 46,6 Milliarden Euro. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung beliefen sich auf 6,2 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.com/de.

Die Bayer Vital GmbH vertreibt die Arzneimittel der Divisionen Consumer Health und Pharmaceuticals in Deutschland. Mehr Informationen zur Bayer Vital GmbH finden Sie unter: www.gesundheit.bayer.de

ef (2026-0012)

Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Presse-Information kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Website www.bayer.com/de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Pressekontakt:

Erwin Filter, Tel. +49 175 300 2838
E-Mail: erwin.filter@bayer.com

Original-Content von: Bayer Vital GmbH,übermittelt durch news aktuell

Posted by on 6. Februar 2026.

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