DENICüberschreitet die Marke von 18 Millionen de-Domains

18 Millionende-Domainsgehört zur zweiten Kategorie. Ende Juni 2026 überschritt die Zahl der registrierten de-Domains erstmals diese Schwelle. Das Jubiläum wurde nicht mit einem Knall begangen. Kein Feuerwerk leuchtete über Frankfurt, dem Sitz der DENIC eG, und kein rotes Band wurde durchschnitten. Irgendwo wurdelediglich eine weitere Adresse in eine Datenbank eingetragen. Und doch war in diesem scheinbar alltäglichen Vorgang die ganze Geschichte des deutschen Internets enthalten.
Denn eine Domain ist weit mehr als eine technische Zeichenfolge. Sie kann der Name eines internationalen Konzerns sein, das digitale Schaufenster eines Handwerksbetriebs, die erste Geschäftsidee eines Start-ups oder die private Adresse eines Menschen, der im Internet einen eigenen Ort besitzen möchte. Während soziale Netzwerke kommen und gehen und ihre Regeln jederzeit ändern können, bleibt die eigene Domain ein Stück digitaler Selbstständigkeit.
Die Geschichte der de-Domain begann 1986, als die deutsche Länderkennung in die Datenbank der Internet Assigned Numbers Authority (IANA) aufgenommen wurde. Zunächst wurde sie noch aus den Vereinigten Staaten verwaltet. Zwei Jahre später wechselte die Betreuung an die Universität Dortmund. Damals bestand das deutsche Internet aus einer überschaubaren Nachbarschaft von gerade einmal sechs registrierten Domains, deren Namen noch von Hand verwaltet werden konnten.
Doch die Stille dauerte nicht lange. Aus dem akademischen Versuchsraum wurde einöffentlicher Kommunikationsraum, aus einzelnen Rechnerverbindungen entstand eine Infrastruktur für Wirtschaft und Gesellschaft. Im Jahr 1996 gründeten 37 Internet Service Provider die Genossenschaft DENIC eG. Zu diesem Zeitpunkt gab es bereits ungefähr 50.000 de-Adressen. 1999 wurde dieerste Million erreicht, 2006 die zehnmillionste Domain registriert. Zwei Jahrzehnte später steht der Zähler bei mehr als 18 Millionen.
Dieser Erfolg gehört nicht einer Organisation allein. Hinter jeder Registrierung stehen technische Systeme, Rechenzentren, Registrare, Internetdienstleister und Menschen, die dafür sorgen, dass eine Adresse eingerichtet, verlängert, übertragen oder bei technischen Problemen wieder erreichbar gemacht wird. Die DENIC selbst spricht deshalb von einem Ökosystem aus Genossenschaftsmitgliedern und Partnern.
Zu diesemÖkosystem gehört auch dieSecura GmbHaus Köln. Das Unternehmen, das unter domainregistry.de Domains für Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen registriert und verwaltet, ist Mitglied der DENIC-Genossenschaft. Mit jeder vermittelten und betreuten de-Domain hat auch Secura einen kleinen Beitrag zu jener großen Zahl geleistet,die nun auf 18 Millionen angewachsen ist. Ein einzelner Domainauftrag mag unscheinbar wirken.In der Summe aber entstehen daraus digitale Firmenschilder, Markenadressen, Familiennamen, Vereinsseiten, Informationsangebote und neue geschäftliche Ideen.
Die besonderen Stärken von domainregistry.de liegen auf der Registrierung von de-Domains mit Umlauten und imCatchen von gelöschten de-Domains.
Mit dem Erfolg der de-Domains wächst allerdings auch die Knappheit attraktiver Namen. Viele kurze, einprägsame oder besonders wertvolle Domains sind seit Jahren vergeben. Dennoch lohnt es sich häufig, den Blick nicht nur auf den aktuellen Inhaber zu richten. Wird eine Domain aufgegeben, durchläuft sie je nach Registrymehrere Statusphasen.
Bei de-Domains erfolgt die Freigabe nach dem DENIC-TRANSIT. Nach Ablauf dieser Phase wird die Domain gelöscht und kann unmittelbar neu registriert werden.
Eine als„expired“ gekennzeichnete Domain ist in der Regel noch nicht frei verfügbar. Bei vielen Top Level Domains schließt sich zunächst die sogenannte Redemption Period an, während der der bisherige Inhaber seine Domain gegen Zahlung einer Gebühr zurückerhalten kann. Erst wenn eine Domain den Status „pending delete“ erreicht, besteht die Aussicht, sie unmittelbar nach ihrer endgültigen Löschung erneut zu registrieren. Da begehrte Domains häufig innerhalb von Sekundenbruchteilen wieder vergeben werden, ist einprofessioneller Monitoring- und Backorder-Servicevon Vorteil.
Die Secura GmbH gehört zu den Pionieren auf diesem Gebiet und war einer der ersten ICANN-akkreditierten Registrare, die sich auf die automatisierte Registrierung freigegebener Domains spezialisiert haben. Auch wenn sich der Erfolg bei stark nachgefragten Domains naturgemäß nie garantieren lässt, eröffnet ein kontinuierliches Monitoring oft die einzige realistische Chance, einen begehrten Domainnamen doch noch zu erhalten.
Die Erfolgsgeschichte derde-Domainberuht dabei nicht allein auf Gewohnheit. Die Endung besitzt in Deutschland eine Vertrautheit, die kaum eine andere Domainendung erreicht. In einer repräsentativen Ipsos-Untersuchung vom Dezember 2025 nannten 79 Prozent der Befragten.deals bekannte Domainendung. Mit .de fühlten sich 78 Prozent äußerst oder sehr vertraut; bei dercom-Domainwaren es 64 Prozent. Bei freier Wahl entschieden sich 72 Prozent für .de, während.comauf 29 Prozent kam. Besonders stark wurde die deutsche Endung mit Datenschutz, deutschsprachigen Inhalten und nationaler Relevanz verbunden.
Vielleicht liegt darin das eigentliche Geheimnis dieser zwei Buchstaben.„de“ erklärt nichts und sagt doch sehr viel. Es steht für einen sprachlichen und wirtschaftlichen Raum, für Erreichbarkeit innerhalb Deutschlands und für die Erwartung, auf einer vertrauten digitalen Adresse anzukommen. Selbst die deutsche Sprache hat im Domain Name System ihren Platz gefunden: Seit 2004 lassen sich unter.de auch Namen mit Umlauten und weiteren Sonderzeichenregistrieren. Neben schoenbrunn.de ist jetzt auch schönbrunn.de möglich. De-Domains mit Umlauten sind eine sinnvolle Ergänzung zum bestehenden Namen, um den möglichen Traffic vollständig zu realisieren. De-Domains mit Umlauten können auch eine Alternative sein, falls die de-Domain ohne Umlaut nicht mehr frei ist.
Eine Landkarte aus Namen
Wer die 18 Millionen Domains nicht nur zählt, sondern geografisch betrachtet, erkennt eine zweite Geschichte. Die Verteilung der de-Adressen zeichnet eine eigene Landkarte Deutschlands – allerdings keine, die sich vollständig mit Bevölkerungszahlen oder Landesgrenzen erklären lässt.
Zum Jahresende 2025 waren insgesamt 17.663.886 de-Domains registriert. Rund 15,5 Millionen davon gehörten Inhabern mit einer Adresse in Deutschland; fast 2,15 Millionen waren auf Inhaber im Ausland registriert. Damit lagen bereits 12,2 Prozent des gesamten Bestands außerhalb Deutschlands. Gerade diese internationalen Registrierungen sorgten zuletzt für Wachstum: Von 2024 auf 2025 nahm ihre Zahl um rund 69.400 beziehungsweise 3,3 Prozent zu.
Innerhalb Deutschlands besitzt Nordrhein-Westfalen schon aufgrund seiner Größe das umfangreichste Domainportfolio. Rund 3,4 Millionen de-Domains waren dort Ende 2025 registriert. Es folgten Bayern und Baden-Württemberg. Doch absolute Zahlen erzählen nur einen Teil der Geschichte. Denn nicht immer ist die größte Stadt auch die domainerfahrenste und nicht immer das bevölkerungsreichste Land das digital dichteste.
Unter den Städten lag Berlin mit 929.612 de-Domains deutlich an der Spitze. Hamburg folgte mit 627.674 Domains, München mit 524.028. Gemessen an der Einwohnerzahl verschiebt sich das Bild jedoch beträchtlich. Dann führt nicht Berlin oder Hamburg, sondern Osnabrück mit erstaunlichen 1.965 Domainsje 1.000 Einwohner. Es folgen Wiesbaden mit 522 und München mit 347 Domains je 1.000 Einwohner.
Die außergewöhnliche Osnabrücker Zahl dürfte kaum bedeuten, dass jeder Einwohner gleich mehrere private Internetprojekte betreibt. Solche statistischen Ausschläge entstehen häufig dort, wo große Domainportfolios, Hosting-Unternehmen oder andere gewerbliche Inhaber an einem Ort registriert sind. Die Domainstatistik bildet schließlich den Sitz des Inhabers ab, nicht zwangsläufig den Ort, für den eine Website bestimmt ist. So wird aus der Statistik zugleich eine kleine Lektion darüber, wie vorsichtig digitale Landkarten gelesen werden müssen.
Auch bei den Landkreisen liegen nicht die größten Ballungsräume vorn. Miesbach erreicht 539 de-Domains je 1.000 Einwohner, Starnberg 519 und Freising 396. Damit besetzen drei bayerische Landkreise die Spitzenplätze. Der bundesweite Durchschnitt liegt bei 174 Domains je 1.000 Einwohner.
Unter den Bundesländern weist Hamburg mit 329 Domains je 1.000 Einwohner die höchste Dichte auf. Berlin folgt mit 246, dahinter liegen Hessen mit 203 und Bayern mit 201. Am unteren Ende stehen Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen mit jeweils 109 sowie Sachsen-Anhalt mit 88 Domains je 1.000 Einwohner. DieseUnterschiede spiegeln nicht nur Bevölkerungsstruktur und Wirtschaftskraft wider. Sie erzählen ebenso von Unternehmenssitzen, Digitalwirtschaft, Hosting-Dienstleistern und regional unterschiedlichen Traditionen der Internetnutzung.
Die Entwicklung verlief 2025 innerhalb Deutschlands nichtüberall gleich. Die Zahl der auf deutsche Inhaber registrierten Domains sank insgesamt leicht um 0,35 Prozent von 15.551.210 auf 15.496.399. Dennoch konnten zehn Bundesländer zulegen. Prozentual wuchs Niedersachsen mit 1,82 Prozent am stärksten, gefolgt von Brandenburg mit 1,09 Prozent undSachsen-Anhalt mit 1,05 Prozent. Auch beim absoluten Zuwachs führte Niedersachsen mit 27.731 zusätzlichen Domains vor Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.
Während der inländische Bestand zuletzt nahezu stagnierte, überschritt .de zunehmend seine ursprünglichen geografischen Grenzen. Von den im Ausland registrierten Domains entfielen 31,3 Prozent auf Inhaber in den Vereinigten Staaten. Die Niederlande folgten mit 12 Prozent, Portugal mit 10,6 Prozent, Österreich mit 7,7 Prozent und die Schweiz mit 4,8 Prozent. Die deutsche Länderkennung ist damit längst nicht mehr ausschließlich eine Adresse für Menschen und Unternehmen innerhalb Deutschlands. Sie wird international als Hinweis auf den deutschen Markt, deutsche Qualität, deutschsprachige Angebote oder wirtschaftliche Beziehungen zu Deutschland eingesetzt.
So erzählt die 18-millionste de-Domain nicht nur von Wachstum. Sie erzählt von einer erstaunlichen Beständigkeit. Aus sechs handverwalteten Adressen wurde eine der größten Länderendungen der Welt. Aus einem technischen Kürzel wurde ein Zeichen für Vertrauen und Zugehörigkeit. Und aus vielen einzelnen Registrierungen, an denen DENIC-Mitglieder wie die Secura GmbH mitwirken, entstand ein digitaler Raum, der heute von Berlin bis Miesbach und von Hamburg bis in die Vereinigten Staaten reicht.
Die 18 Millionen de-Domains sind deshalb weniger ein Endpunkt als eine Momentaufnahme. Hinter jeder neuen Domain beginnt eine eigene Geschichte. Vielleicht entsteht dort gerade ein Unternehmen. Vielleicht bewahrt eine Familie ihren Namen. Vielleicht richtet ein Verein seinen ersten Internetauftritt ein. Die Datenbank sieht nur eine weitere Zeichenfolge. Doch das Internet erhält einen neuen Ort.
Hans-Peter Oswald
https://www.domainregistry.de/de-domains.html
https://www.domainregistry.de/domain.html
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kann veraendert werden.
Secura GmbH ist ein von ICANN akkreditierter Registrar für Top Level Domains. Secura kann generische Domains registrieren, also z.B..com, .net etc. und darüber hinaus fast alle aktiven Länder-Domains registrieren.
2018 landete Secura beim Industriepreis unter den Besten. Secura gewann 2016 den\“Ai Intellectual Property Award 2016\“als\“Best International Domain Registration Firm – Germany\“. Beim\“Innovationspreis-IT der Initiative Mittelstand 2016\“wurde Secura als Innovator qualifiziert und wurde beim\“Innovationspreis-IT der Initiative Mittelstand 2016\“im Bereich e-commerce auch als einer der Besten ausgezeichnet. Beim Innovationspreis-IT der Initiative Mittelstand 2012 und beim Industriepreis 2012 landete Secura GmbH unter den Besten. Beim HOSTING&SERVICE PROVIDER AWARD 2012 verfehlte Secura nur knapp die Gewinner-Nominierung.
Seit 2013 ist Secura auch bei den Neuen Top Level Domains sehr aktiv. Secura meldet Marken für die Sunrise Period als Official Agent des Trade Mark Clearinghouse an.
ICANN-Registrar Secura GmbH
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