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dena startet Projekt zu künstlicher Intelligenz in der Energiewirtschaft

– Auftaktveranstaltung bringt KI-Experten aus Wirtschaft,
Forschung, Politik und Start-up-Szene in Berlin zusammen

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) verstärkt mit ihrem neuen
Projekt \“EnerKI\“ den Wissensaufbau zum Einsatz von künstlicher
Intelligenz (KI) in der Energiewirtschaft. Ziel ist es, die
Potenziale von KI für die Energiewende auszuloten, einen breiten
Dialog anzustoßen und Erkenntnisse zur Verfügung zu stellen. Dafür
wird die dena Stakeholder aus Deutschland, Europa und der Welt
einbinden. Bis Mitte 2020 sind mehrere Dialogveranstaltungen und
Expertenworkshops, zwei Analyseberichte und eine Metastudie geplant.
Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
gefördert.

Bei der Auftaktveranstaltung zum Projekt am 21. Mai in Berlin
kamen rund 70 Expertinnen und Experten aus Unternehmen,
Forschungsinstituten, Politik und Verbänden zusammen. Mit
Redebeiträgen waren unter anderem Vertreterinnen und Vertreter des
Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung, von IBM
sowie von mehreren Start-ups beteiligt.

\“KI bietet enormes Innovationspotenzial für die Energiewende\“,
sagte Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung. \“Nun
ist es wichtig, Wissen zum Einsatz dieser Schlüsseltechnologie im
Energiesektor aufzubauen und einen systematischen Austausch für
Akteure aus allen relevanten Bereichen – Wirtschaft, Forschung,
Politik und Start-up-Szene – zu organisieren. Das ist ein Stück weit
Pionierarbeit, die wir mit dem Projekt EnerKI leisten wollen.\“

Chancen für die Energiewende

Wie in vielen Branchen findet KI auch in der Energiewirtschaft
immer stärker Anwendung – beispielsweise bei der Steuerung von
Stromnetzen und dem Zusammenwachsen der Energiesektoren Strom, Wärme
und Verkehr. Gleichzeitig lässt sich KI dazu einsetzen, die
Energieeffizienz in der Industrie zu erhöhen und das Energiesystem
ganzheitlich zu optimieren. Die Chancen, die KI für die Energiewende
bereithält, sind bei Weitem noch nicht erschlossen, da Forschung und
Vernetzung zu KI-Technologien im Energiesektor fehlen.

Aktuell sind die USA und China Vorreiter bei KI-Anwendungen. Doch
auch in Deutschland und der EU spielt KI eine immer wichtigere Rolle.
Mit ihrer Ende 2018 vorgelegten KI-Strategie will die Bundesregierung
die Forschung zur KI-Technologie und zu datenbasierten Anwendungen
sowie zur Nutzung von KI vorantreiben, um zentrale Bereiche wie
Mobilität, Energiesysteme oder Klimawandel nachhaltiger gestalten zu
können.

Weitere Informationen zum dena-Projekt \“EnerKI – Einsatz
künstlicher Intelligenz zur Optimierung des Energiesystems\“ unter
www.dena.de/enerki.

Pressekontakt:
Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena), Philipp Prein, Chausseestraße
128 a, 10115 Berlin
Tel: +49 (0)30 66 777-641, Fax: +49 (0)30 66 777-699,
E-Mail: presse@dena.de, Internet: www.dena.de

Original-Content von: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena), übermittelt durch news aktuell

Posted by on 21. Mai 2019.

Tags:

Categories: Energie & Umwelt

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