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\“Das Literarische Quartett\“ im ZDF mit Sandra Kegel als Gast (FOTO)

 


Volker Weidermann lädt am Freitag, 12. April 2019, 23.00 Uhr, im
ZDF gemeinsam mit Christine Westermann und Thea Dorn zum Gespräch
über Bücher. Zu Gast beim \“Literarischen Quartett\“ ist dieses Mal die
FAZ-Literaturkritikerin Sandra Kegel. Im Rang-Foyer des Berliner
Ensembles diskutieren die vier über Neuerscheinungen von César Aira,
Yishai Sarid, Sasa Stanisic und Anke Stelling.

\“Was habe ich gelacht\“ von César Aira

Seine Romane sind kurz und voller Überraschungen. Über 80 Bücher
hat César Aria geschrieben. Carlos Fuentes prophezeite dem
argentinischen Schriftsteller den Literaturnobelpreis. Roberto Bolaño
ist süchtig nach seinen Büchern, und Patti Smith schwärmt vom
Aberwitz seiner Texte. Hierzulande wird der Meister der spanischen
Literatur gerade erst entdeckt. Anlässlich von Airas 70. Geburtstag
erscheinen gleich zwei seiner Geschichten. Darunter die wilde Fabel
\“Was habe ich gelacht\“.

\“Monster\“ von Yishai Sarid

Yishai Sarid war zunächst Rechtsanwalt, wurde dann Schriftsteller
und gehört heute zu den bekanntesten Autoren Israels. Im Zentrum
seines Romans \“Monster\“ steht ein junger Historiker, der
Schulklassen, Soldaten und Touristen durch NS-Gedenkstätten führt.
Rückblickend berichtet er von Gedenkkitsch und multimedialer
Erinnerungspädagogik, von der Ignoranz der Touristen und der
Instrumentalisierung durch Politiker. Und wie schmal der Grat ist
zwischen Erinnerungskultur und der Vereinnahmung des Gedenkens für
eigene Zwecke.

\“Herkunft\“ von Sasa Stanisic

Sasa Stanisic zählt zu den erfolgreichsten deutschsprachigen
Schriftstellern. \“Herkunft\“ handelt von den Zufällen, die seine
Biografie bestimmten: der Abschied von seiner Heimat in Bosnien und
die Ankunft in einem fremden Land. Er erzählt von Tito im Wohnzimmer
seiner Großmutter, was eine Aral-Tankstelle mit Eichendorff und
Karies mit Heimat zu tun hat. Und wie ein bosnischer Junge, der nur
Lothar Matthäus sagen konnte, lernte, die deutsche Sprache zu lieben
und sie eroberte.

\“Schäfchen im Trockenen\“ Anke Stelling

Gerade hat Anke Stelling für ihren Roman \“Schäfchen im Trockenen\“
den Preis der Leipziger Buchmesse für Belletristik gewonnen. Ihre
Protagonistin lebt mit ihrer Künstler-Familie in prekären
Verhältnissen in Berlin-Prenzlauer Berg. Eines Tages wird ihr die
Wohnung gekündigt – ausgerechnet von einem alten Freund aus ihrer
Clique. Dass die Welt auch im Selbstverwirklichungsmilieu von
Berlin-Mitte ungerecht ist, macht die Romanfigur wütend. Sie rechnet
ab mit den alten linken Idealen und den Lügen ihrer eigenen
Mittelklasse-Welt.

\“Das Literarische Quartett\“ wird im Rang-Foyer des Berliner
Ensembles mit Publikum aufgezeichnet. Die nächste Sendung findet am
14. Juni 2019, 23.00 Uhr, statt.

Bücherliste
César Aira: Was habe ich gelacht, Matthes & Seitz
Yishai Sarid: Monster, Kein & Aber
Sasa Stanisic: Herkunft, Luchterhand
Anke Stelling: Schäfchen im Trockenen, Verbrecher Verlag

Ansprechpartnerin: Dr. Birgit-Nicole Krebs, Telefon: 030 – 2099-1096;
Presse-Desk, Telefon: 06131 – 70-12108, pressedesk@zdf.de

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131
– 70-16100, und über
presseportal.zdf.de/presse/dasliterarischequartett
Aktuelle Fotos stehen ab Freitag, 12. April 2019, 10.00 Uhr, zur
Verfügung.

Weitere Infos und das Plakat mit den Buchtiteln als Download:
https://dasliterarischequartett.zdf.de

Pressemappe:
https://presseportal.zdf.de/pm//das-literarische-quartett-1/

https://twitter.com/ZDFpresse

Pressekontakt:
ZDF Presse und Information
Telefon: +49-6131-70-12121

Original-Content von: ZDF, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 29. März 2019.

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Categories: Bilder, Medien & Unterhaltung

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