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Das A und O der Rede-Sprache: 4 Regeln

Regel 1: Bauen Sie Ihre Rede Stein für Stein auf. Der Zuhörer hat keinen Überblick, wohin der Redner will. Er hat keine Gliederung und kein Konzept in der Hand. Der Hörer braucht also jemanden, der ihn durch die Rede führt. Und dabei will er nicht überfordert werden. Bauen Sie daher Ihre Rede linear auf.
Und offerieren Sie Ihren Zuhörern das, was Sie sagen wollen, nicht auf einmal, sondern stückweise, Stein für Stein.

Regel 2: Informieren Sie, ohne zu überladen Weniger ist mehr: Überschütten Sie Ihre Zuhörer nicht mit Daten, Zahlen und Fakten. Ihre Zuhörer können nur einen Teil von dem verarbeiten, was Sie sagen. Und das ist erstaunlich wenig, wie wahrnehmungspsychologische Tests ergeben haben: Etwa 1/3 der Aussagen eines Redners geht beim Publikum verloren.
Halten Sie sich daher an die Regel: Lieber weniger Information, die aber garantiert ankommt, als zu viel Information, in der das Publikum förmlich ertrinkt. Für den Erfolg Ihrer Rede ist nicht entscheidend, wie viele Informationen Sie den Zuhörern geben, sondern wie viele (und welche) Ihrer Informationen die Zuhörer aufnehmen und verarbeiten können.

Regel 3: Geben Sie Orientierung Je nachdem, wie viel das Publikum zu verdauen hat, muss Ihr Rede-Text Unterbrechungen haben. Geben Sie Gelegenheit, Gehörtes zu reflektieren und Luft zu holen. Fassen Sie immer wieder zusammen, und setzen Sie so klare Orientierungspunkte:

Wo sind wir jetzt?
Was hatten wir schon?
Wie lautet das (Zwischen-)Fazit?
Was kommt als Nächstes?
Regel 4: Sichern Sie die Verständlichkeit. Die Kernfrage: Verstehen Ihre Zuhörer, was Sie meinen? Prüfen Sie jeden Satz Ihrer Rede auf Verständlichkeit und Akzeptanzfähigkeit:

Kurz ist besser als lang.
Konkret ist besser als abstrakt.
Aktiv ist besser als passiv.
Vertrautes der eigenen Sprache ist besser als Fremdes.
Positives ist besser als Negatives.
Vor allem die wichtigen Aussagen Ihrer Rede – das, worauf es Ihnen ankommt – sollten Sie griffig, einprägsam, kurz und zitierfähig formulieren. Streichen Sie Füllwörter: Die schleichen sich überall ein, drängen sich dazwischen und verstellen den Blick auf das Wesentliche. „Schlanke“ Sprache ist gefragt.

Posted by on 27. Mai 2019.

Categories: Vermischtes

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