Daniel Peters: Familien brauchen Unterstützung beim Eigentumserwerb – keine weiteren Warteschleifen
Auf Antrag der CDU-Fraktion hat der Landtag heuteüber die Einführung eines Baukindergeldes in Mecklenburg-Vorpommern beraten. Damit – und mit einer Erweiterung der Wohnbaufinanzierung – sollen Familien unterstützt und die Bauwirtschaft angekurbelt werden. Der Antrag wurde mit den Stimmen der Linkskoalition abgelehnt. Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende der CDU, Daniel Peters:
\“Für viele junge Familien in Mecklenburg-Vorpommern rückt der Traum vom Eigenheim immer weiter in die Ferne. Hohe Baupreise, gestiegene Zinsen und fehlendes Eigenkapital machen den Erwerb von Wohneigentum für viele kaum noch finanzierbar. Gleichzeitig leidet die Bauwirtschaft seit Jahren unter einer anhaltenden Krise.
Mit dem MV-Baukindergeld haben wir deshalb einen konkreten Vorschlag vorgelegt, um beide Probleme anzugehen. Familien sollten beim erstmaligen Bau oder Erwerb einer selbstgenutzten Immobilie mit 15.000 Euro je Kind unterstützt werden. Das ist zielgerichtet, weil die Förderung genau dort ansetzt, wo die Belastungen besonders hoch sind: bei jungen Familien, die sich eine Zukunft in den eigenen vier Wänden aufbauen wollen.
Davon hätten nicht nur die Familien profitiert. Mehr Eigentumsbildung stärkt die private Altersvorsorge, schafft Perspektiven insbesondere im ländlichen Raum und setzt wichtige Impulse für Handwerk und Bauwirtschaft.
Umso bedauerlicher ist die Ablehnung unseres Antrages. Bereits vor Jahren haben wir auf die Probleme am Wohnungsmarkt hingewiesen und konkrete Lösungen vorgeschlagen. Statt zu handeln, setzt die Landesregierung weiterhin vor allem auf Prüfaufträge, Richtlinien und Gesprächsrunden. Das wird weder den Familien noch der Bauwirtschaft gerecht.
Der heutige Beschluss zeigt den Unterschied deutlich: Die Koalition will weiter beraten, wir wollen Familien konkret unterstützen. Deshalb werden wir uns auch künftig für ein MV-Baukindergeld einsetzen. Wer Eigentumsbildung stärken, Familien entlasten und die Bauwirtschaft beleben will, braucht konkrete Maßnahmen – nicht weitere Warteschleifen.\“
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