Düsseldorfer Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen gegen Polizeikommissarin ein, die nach Geschlechterwechsel unter Betrugsverdacht geriet

Der Fall sorgte bundesweit für großes Aufsehen. Die Polizeispitze in Düsseldorf hatten die Beamtin angezeigt, weil diese in Verdacht geraten war, rein aus Karrieregründen im Mai 2024 den Wechsel ihres Geschlechterstatus vorgenommen zu haben. Und zwar einzig vor dem Hintergrund, dass die Beförderungsrichtlinie für Landesbeamte weibliche Kandidaten ihren männlichen Konkurrenten gegenüber bevorzugt. Die Behördenspitze hatte Hinweise von Kollegen erhalten, dass die Beamtin dies nur getan haben soll, um als Frau schneller aufzusteigen. Die Staatsanwaltschaft hat dafür keine schlüssigen Beweisegefunden.
In dem Zusammenhang hat der Anwalt der Kommissarin beim Verwaltungsgericht Düsseldorf nun auch den Antrag gestellt, den verhängten Beförderungsstopp gegen seine Mandantin aufzuheben.
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