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CSMM kreiert für Projektentwickler QUEST New Work Marketing-Lounge und gewinnt Designpreis

Der Entwurf von CSMM für die Generalsanierung des Bürogebäudes „Fritz“ mit 4.500 qm Fläche stellt für das südliche Bahnhofsviertel eine mit der Stadt abgestimmte Novität dar: Die seit Jahrzehnten dort geltende Traufhöhe von sechs Stockwerken entwickelten die Architekten weiter und lieferten die passende Lösung für die Nachverdichtungsstrategie der Landeshauptstadt München. Das Refurbishment-Konzept überzeugte nicht nur die Stadt, sondern die Innovation und Qualität schaffen auch für den Projektentwickler über das ortsübliche Niveau hinausgehende Werte.

Das Gebäude erfährt eine vollständige Revitalisierung, wobei nur der Rohbau bestehen bleibt. Unter dem Projektnamen „Fritz“ wird hier der Geist des „Sturm und Drang“ auf ein Büroprojekt übertragen. „Hier wird die optimale und großzügige Nutzung von Räumen zum bestimmenden Thema. Mit mehr Luft nicht nur zum Atmen, sondern auch für die menschliche Innovationskraft. Solche Orte brauchen wir mehr denn je, um kreativ leben und arbeiten zu können“, sagt Reiner Nowak, geschäftsführender Gesellschafter von CSMM.

Bei der Marketing-Lounge haben sich die Architekten von CSMM getreu dem Motto „Reduce to the Max“ dafür entschieden, den klassischen Showroom mit seiner Mustermöblierung aufzugeben und stattdessen auf die Wirkung des Rohbaus in Verbindung mit Skizzen und eindrucksvollen Installationen zu setzen: Eine Linie „spaziert“ durch die Lounge, in der dreidimensional zum Leben erweckte Grundrisszeichnungen das Raumgefüge andeuten, während Materialproben und Mobiliar wie Ausstellungsstücke in der Fläche verortet sind. Die Projektion eines eigens für das Haus gedrehten Kurzschauspiels auf die Wände des Rohbaus rundet die Präsentation des architektonischen Gesamtkunstwerks ab.

„Die Muster-Lounge passt mit ihrem kreativen Design hervorragend zum Fritz. Sie ist frech, überraschend und unkonventionell. Und ein origineller Aufhänger für Gespräche mit potenziellen Mietern“, sagt Jan Rouven Künzel, geschäftsführender Gesellschafter von QUEST Investment Partners.

Die Jury des German Design Award 2021 hat das „Fritz“ in der neuen Kategorie „Excellent Architecture – Fair and Exhibition“ mit der Auszeichnung „Winner“ prämiert. Jährlich würdigt der Rat für Formgebung hochkarätige Einreichungen aus Architektur sowie dem Produkt- und Kommunikationsdesign, die auf ihre Art in der internationalen Designlandschaft wegweisend sind. Die Preisverleihung findet in 2021 statt.

Ab voraussichtlich 2022 darf im dann fertiggestellten Bürogebäude die ästhetisch-inspirierende Arbeitswelt ganz im Sinne von Friedrich Schiller ihre Wirkung entfalten: „Alle Kunst ist der Freude gewidmet“.

Das Projekt setzen seitens CSMM im Team um Reiner Nowak und Alexandra von Mosch, Natalina Bordina, Antonia Colli und Gina-Lisa Gilliver um.

Posted by on 29. September 2020.

Categories: Vermischtes

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