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Combined Aid 2019 (FOTO)

 


Vom 3. bis 17. Juli 2019 üben im niederbayrischen Feldkirchen bei
Straubing die Sanitätsdienste der Bundeswehr und der Chinesischen
Volksarmee. Nach 2016 trainieren deutsche und chinesische
Sanitätssoldatinnen und -soldaten bereits zum zweiten Mal miteinander
in der Übungsserie Combined Aid. Diese ist einzigartig in der
militärischen Zusammenarbeit der beiden Staaten und schafft die
Voraussetzungen, um in einem gemeinsamen UN-Einsatzszenario
sanitätsdienstlich interagieren zu können. Auch für die zivile
Gesundheitsprävention ist Combined Aid überaus relevant, denn es ist
eine internationale Aufgabe, die Bevölkerung vor Epidemien und
Pandemien zu schützen. Der Austausch von Wissen und Erfahrung ist
elementar – innerhalb und außerhalb des militärischen
Aufgabenspektrums – gerade weil die jeweiligen Sanitätsdienste in
nahezu allen Ländern ein wichtiges Element der Seuchenprävention und
-bekämpfung sind. Übungen wie Combined Aid fördern das Verständnis
der internen Prozesse der Partner und ermöglichen den Aufbau von
Netzwerken für den Fall eines grenzüberschreitenden
Krankheitsausbruchs. Der Austausch auf dem Gebiet der Militärmedizin
etablierte sich zu Beginn des Jahrtausends in Form von
deutsch-chinesischen Symposien. Diese fanden in China und Deutschland
abwechselnd im jährlichen Rhythmus statt. Die Übung Combined Aid 2016
war daraufhin die erste bilaterale Rahmenübung der Sanitätsdienste
der Volksrepublik China und der Bundesrepublik Deutschland, bei der
vom 17. bis 29. Oktober gemeinsam geübt wurde. 38 Soldatinnen und
Soldaten des Sanitäts-dienstes der Bundeswehr und rund 200
Soldatinnen und Soldaten der chinesischen Sanitätskräfte waren an
dieser Übung beteiligt. Es war die erste Volltruppenübung der
Bundes-wehr auf chinesischem Territorium. Im Szenario 2019 mehren
sich in einem fiktiven UN-Einsatz Meldungen über Ausbrüche von
Durchfallerkrankungen in Flüchtlingslagern, die sich letztlich als
Cholera herausstellen. Um Erkenntnisse über ein Flüchtlingslager im
Verantwortungsbereich der deutschen und chinesischen Streitkräfte zu
sammeln, entsenden beide Sanitätsdienste ein Erkundungsteam. Zur
gleichen Zeit kommt es an anderer Stelle zu einer medizinischen
Notfallsituation mit mehreren Verletzten, einem sogenannten Mass
Casualty, kurz MASCAL. Die Patientinnen und Patienten werden über die
im Bereich befindlichen Sanitätseinrichtungen beider Nationen
versorgt. Am 12. Juli bietet die Bundeswehr interessierten
Journalisten die Möglichkeit sich vor Ort einen eigenen Eindruck des
Szenarios zu verschaffen. Hinweis für die Medien Anmeldung:
Interessierte Medienvertreter werden gebeten, sich mit beiliegendem
Akkreditierungsformular bis 08. Juli 2019 bis 13:00 Uhr unter u.a.
Email-Adresse anzumelden. Treffpunkt am 12. Juli 2019 bis 08:00 Uhr:
Ort: Sanitätslehrregiment Gäuboden-Kaserne Mitterharthausen 55 94351
Feldkirchen

Pressekontakt:
Presse- und Informationszentrum Sanitätsdienst
Oberstleutnant Matthias Frank
Festnetz: +49 (0) 261 896 – 13300
Fax: +49 (0) 261 896 – 13199
Email: pizsanitaetsdienst@bundeswehr.org

Original-Content von: Presse- und Informationszentrum Sanitätsdienst, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 24. Juni 2019.

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Categories: Bilder, Vermischtes

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