CIO Compass: 27 Prozent Cloud-Kostensenkung durch Umdenken im IT-Management möglich / Post-CAPEX-Zeitalter stellt neue Anforderungen an CIOs

Jahrzehntelang bedeuteten IT-Investitionen vor allem hohe einmalige Ausgaben für Hardware, Rechenzentren und mehrjährige Projekte, so genannte Capital Expenditure (CAPEX). Heute dominiert ein operatives Kostenmodell, so genannte Operational Expenditure (OPEX). Unternehmen zahlen für Cloud-Services, Lizenzen und Plattformen nutzungsbasiert, statt sie selbst zu besitzen. Das bringt Flexibilität, birgt aber auch Risiken.
Bis Ende 2026 werden mehr als 75 Prozent der IT-Ausgaben OPEX-getrieben sein, zeigen Zahlen des Analystenhauses Gartner. Gleichzeitig berichten Unternehmen jedoch von einem so genannten\“Bill Shock\“mit durchschnittlich 23 Prozent Kostenüberschreitung. Hinzu kommt ein neuer Kostentreiber: generative KI. Schon heute verursachen KI-Workloads hohe GPU- und Token-Kosten, also Kosten für Rechenleistung und Datenverarbeitung. Prognosen zeigen: Bis 2030 könnte KI bis zu 15 Prozent der gesamten laufenden Kosten für den IT-Betrieb (IT-OPEX) ausmachen. Der Return on AI Investment wird dabei oftmals noch gar nicht firmenintern berechnet. Die Folge: Eine exakte Steuerung der IT-Kosten ist nicht möglich.
\“Die Post-CAPEX-Ära verlangt eine neue Steuerungslogik für die IT. CIOs sollten ihre IT ab einer gewissen Größe mit klaren Renditekennzahlen managen, ähnlich wie ein Finanzportfolio\“, sagt Philipp Maier, Senior Manager CIO Advisory von Sopra Steria Next.\“Das bedeutet, sie müssen Rechnungen von Hyperscalern wie Amazon und Microsoft wie Finanzberichte lesen, Kosten pro Transaktion oder pro KI-Prompt tracken und Investitionen nach dem Nutzen für das Geschäft bewerten. IT-Management-Ansätze wie FinOps und GreenOps sind keine Kür mehr, sondern Pflicht.\“
Umdenken im IT-Management rechnet sich
Praxisbeispiele aus dem Kundenkreis von Sopra Steria zeigen den Hebel für Unternehmen bei den Kosten: Ein Fortune-500-Versicherer senkte seine Infrastrukturkosten um 65 Prozent und erzielte in 14 Monaten einen ROI durch die Migration der IT in eine Hybrid-Cloud und die Einführung von FinOps. Eine globale Reiseplattform reduzierte ihre Cloud-Kosten um 27 Prozent.Zudem senkte das Unternehmen die Hosting-Kosten um rund 64 Millionen US-Dollar durch eine effizientere Nutzung der IT-Ressourcen, durch den Einsatz der Open-Source-Plattform Kubernetes sowie durch Neuverhandlungen mit den IT-Lieferanten.
Die Steuerung der IT-Performance in der Post-CAPEX-Ära bringt CFOs, CIOs und IT-Budgetverantwortliche in den Fach-Teams näher zusammen. Das ist eine wichtige Entwicklung, denn neben der Kostenkontrolle rücken ESG-Vorgaben in den Fokus. Ab 2030 wird GreenOps durch die CSRD-Richtlinie verpflichtend, und der Ansatz Total Cost of Ownership (TCO) entwickelt sich in Richtung\“Total Cost of Ownership +ökologischer Fußabdruck (TCO + CO2)\“. Für Unternehmen wird damit das Übersetzen ihrer Aktivitäten und deren Auswirkungen in betriebswirtschaftliche Kennzahlen noch wichtiger.\“Wie in der Kostensteuerung gilt auch hier: Was man nicht messen kann, kann man nicht nachhaltig steuern\“, so Philipp Maier von Sopra Steria Next.
CIO Compass beleuchtet zehn Schlüsseltrends für IT-Leiter
Der CIO Compass bietet IT-Entscheiderinnen und -Entscheidern in Europa eine strategische Orientierungshilfe. Er skizziert die wichtigsten Initiativen für die kommenden 18 bis 24 Monate von der Industrialisierung von KI über den Aufbau vertrauenswürdiger Datenplattformen bis hin zu der Modernisierung hybrider Infrastrukturen und der Neudefinition von IT-Performance. Das Kapitel\“Entering the Post-CAPEX Age – Master New Performance and Cost Control Paradigm\“bildet den Auftakt von zehn Fokustrends, die Sopra Steria Next für CIOs identifiziert hat und schrittweise in Form von Deep Dives veröffentlichen wird.
Weitere Informationen:
Deep Dive\“Entering the Post-CAPEX Age – Master New Performance and Cost Control Paradigm\“(https://www.soprasteria.com/docs/librariesprovider2/sopra-steria-de/publikationen/studien/cio-compass—deep-dive-post-capex-age-.pdf?sfvrsn=3bf40ddb_3/)
CIO Compass – Executive Summary (https://www.soprasteria.com/docs/librariesprovider2/sopra-steria-de/publikationen/studien/cio-compass—executive-summary.pdf?sfvrsn=e6f50ddb_3/)
Landing page CIO Compass (https://www.soprasteria.com/services/consulting/insights-and-publications/cio-compass—navigating-the-tech-waves-to-deliver-meaningful-impact)
Über Sopra Steria
Sopra Steria ist ein führender europäischer Tech-Player mit 50.000 Mitarbeitenden in fast 30 Ländern und anerkannter Expertise in den Geschäftsfeldern Consulting, Digital Services und Solutions. Die Gruppe bietet umfassende End-to-End-Lösungen, die große Unternehmen und Behörden wettbewerbs- und leistungsfähiger machen – und zwar auf Grundlage tiefgehender Expertise in einer Vielzahl von Branchen, innovativer Technologien und eines kollaborativen Ansatzes. Sopra Steria stellt die Menschen in den Mittelpunkt seines Handelns mit dem Ziel, die Digitalisierung für seine Kunden zu nutzen, um eine positive Zukunft für alle zu gestalten. Der Konzern erzielte 2024 einen Umsatz von 5,8 Milliarden Euro.
Sopra Steria Next ist die Managementberatung für digitale Transformation der Sopra Steria Gruppe. 4.000 Management Consultants in 30 Niederlassungen europaweit arbeiten jeden Tag daran, Projekte und Transformationen zu konzipieren und zu skalieren, die die Zukunft gestalten.
Die Sopra Steria Group (SOP) ist an der Euronext Paris (Compartment A) gelistet – ISIN: FR0000050809.
Für weitere Informationen besuchen Sie bitte unsere Website www.soprasteria.com.
Pressekontakt:
Sopra Steria:
Nils Ritter
Tel.: +49 (0) 151 40625911
E-Mail: nils.ritter@soprasteria.com
Original-Content von: Sopra Steria SE,übermittelt durch news aktuell
Categories: Allgemein
No Responses Yet
You must be logged in to post a comment.