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Chefökonom der BIZ rät Notenbanken zu niedrigerem Inflationsziel (FOTO)

Der Chefökonom der mächtigen Bank für Internationalen
Zahlungsausgleich, Hyun Song Shin, rät den Notenbanken in einem
Interview mit der Wochenzeitung DIE ZEIT, ihr Inflationsziel zu
überdenken. „Viele Beobachter sind sich mittlerweile einig, dass es
zu eng gedacht ist, nur auf die Inflation zu schauen“, sagt er der
ZEIT. Es gebe Spielraum dafür, flexibler mit der Inflation umzugehen.
„Beispielsweise indem man als Ziel eine Inflationsrate wählt, die
über einen längeren Zeitraum erhoben wird. Oder man beschließt, ein
niedrigeres Inflationsziel anzustreben.“

Shin kritisiert das niedrige Tempo der Europäischen Zentralbank
und Federal Reserve beim Ausstieg aus den Anleihekäufen. „Die
Zentralbanken waren sehr vorsichtig mit dem Ausstieg“, sagt er der
ZEIT. „Die Schritte, die sie zum Beenden der Anleihekäufe angekündigt
haben, sind sehr langsam.“ Er warnt vor einer hohen Verschuldung der
privaten Haushalte in verschiedenen Ländern. Das könne das Wachstum
verlangsamen.

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich in Basel ist die
Bank der Notenbanken. In ihren Räumlichkeiten treffen sich die
mächtigsten Zentralbanker der Welt regelmäßig zu Abstimmungsrunden.

Pressekontakt:
Das komplette ZEIT-Interview dieser Meldung senden wir Ihnen für
Zitierungen gern zu. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an DIE ZEIT
Unternehmenskommunikation und Veranstaltungen (Tel.: 040/3280-237,
Fax: 040/3280-558, E-Mail: presse@zeit.de). Diese Presse-Vorabmeldung
finden Sie auch unter www.zeit.de/vorabmeldungen.

Original-Content von: DIE ZEIT, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 22. November 2017.

Tags:

Categories: Finanzen, Vermischtes

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