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CFB-Schiffsfonds Twins 1: Landgericht Berlin verurteilt Bank zum Schadensersatz wegen Falschberatung

Das Landgericht Berlin gab einer Klage einer Anlegerin des Fonds CFB-Schiffsfonds Twins 1 statt. Der Entscheidung lag zugrunde, dass die Anlegerin auf Empfehlung ihrer Bank die Beteiligung an dem Fonds CFB-Schiffsfonds Twins 1 (CFB-Fonds 166) zeichnete. Der Bank wurde von der Klägerin vorgeworfen, dass sie die Provisionen, die sie für die Vermittlung des Fonds erhielt, verschwieg Das Landgericht Berlin stellte fest, dass die Bank verpflichtet war, über alle Umstände sachlich richtig und vollständig zu unterrichten, die für die Entschließung eines Anlegers von wesentlicher Bedeutung sein könnten. Im Ergebnis folgte das Landgericht Berlin der Argumentation der Klägerin und verurteilte die Bank zum Schadensersatz. Die gesetzliche Rechtsfolge eines Schadensersatzanspruchs ist, dass die Bank dem Anleger die Beteiligungssumme unter Abzug etwaiger Vorteile zurückzuerstatten hat, d.h. dass der Anleger gegen Rückzahlung der Beteiligungssumme die Beteiligung rückzuübertragen und etwaige weitere Vorteile herauszugeben hat. Das Landgericht Berlin verurteilte die Bank auch dazu, die Klägerin von etwaigen Nachhaftungsrisiken, die der Klägerin drohen können, freizustellen. Nicht zuletzt hat die Bank auch die Kosten des gesamten Rechtsstreits zu tragen. Rechtsanwalt Renner äußerte sich in diesen Zusammenhängen: „Mit dieser Entscheidung setzt das Landgericht Berlin die etablierte Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs fort, wonach Banken ihre Kunden vor der Anlageentscheidung über Vertriebsprovisionen aufzuklären haben. Das ist richtig und wichtig. Denn ein Kunde sollte selbst in die Lage versetzt sein, das Umsatzinteresse der Bank einzuschätzen und sich damit ein Urteil bilden können, ob seine Bank eine Empfehlung nur aus einem eigenen Verdienstinteresse ausspricht.“

Vgl. Sie auch:
www.kanzlei-renner.de/CFB_Fonds.html

Autor und Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Ralf Renner
– Rechtsanwalt und gelernter Bankkaufmann –
Tel.: 030 / 810 030 – 22
E-Mail: info@kanzlei-renner.de

Rechtsanwalt Renner vertritt zahlreiche geschädigte Fondsanleger gegen Banken.

Das Spezialgebiet von Rechtsanwalt Ralf Renner sind geschlossener Fonds, in dem er über umfassende jahrelange Erfahrungen verfügt. In diesen Zusammenhängen treten Anleger an einen Rechtsanwalt heran, wenn sie bei der Fondszeichnung nicht zutreffend informiert und nicht richtig beraten fühlen. Denn ein Anlageberater hat über alle Umstände, die für Anlageentscheidung des Kunden wesentlich sind, zutreffend, verständlich und vollständig zu informieren. Schadensersatzansprüche sollten geprüft werden, wenn auf die Anlagerisiken nicht genügend hingewiesen wurde oder nicht offensichtliche Innenprovisionen (sogenannte kick-back-Zahlungen) verschwiegen wurden. In jedem Fall ist eine Einzelfallprüfung geboten. Ein erfahrener Rechtsanwalt kann feststellen, ob Schadensersatzansprüche bestehen und wie hoch die Chancen für eine erfolgreiche Durchsetzung sind.

Posted by on 22. November 2017.

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Categories: Vermischtes

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