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CDU-Außenpolitiker Jürgen Hardt sieht Sicherheitsargumente Trumps als vorgeschoben an:\“Er will in die Geschichte eingehen\“

 

21. Januar 2026 – Nach der Rede von US-Präsident Donald Trump auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos glaubt der außenpolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Jürgen Hardt, dass Trump in der Grönland-Frage einlenken könnte. Die europäische Geschlossenheit mit der Drohung von Gegenzöllen, die auch der US-Wirtschaft schwer schaden würden, sowie die große Skepsis selbst in den eigenen Reihen könnten dafür sorgen,\“dass er deshalb in dieser Frage möglicherweise einen Gang zurückschaltet\“, so Hardt im Fernsehsender phoenix. Zudem sei er sich sicher, dass der amerikanische Senat eine gewaltsame Aneignung Grönlands gar nicht zulassen werde.\“Der Senat würde ihm meiner Einschätzung nach in den Arm fallen, wenn er einen Gewaltakt gegen Dänemark vollziehen würde\“, war Hardtüberzeugt. Das wisse auch Präsident Trump, womit seine heutigen Aussagen in Davos, wonach er keine Gewalt in der Grönland-Frage anwenden wolle, zu erklären seien.

Die Argumentation von Trump, in Grönland die Sicherheit der freien Welt zu verteidigen, sei zudem\“vorgeschoben\“. Insgeheim gehe es dem US-Präsidenten um etwas ganz anderes.\“Er will in die Geschichte eingehen als ein US-Präsident, der das Territorium der USA vergrößert hat. Das ist sein eigentlicher, heimlicher Wunsch\“, glaubte der CDU-Politiker. Richtig sei, dass man die Arktis besser schützen müsse.\“Das können wir aber als NATO gemeinsam besser tun, als nur Amerika.\“Sollte Trump jedoch zum Mittel der Gewalt greifen und einen Teil eines anderen Landes besetzen,\“kann es kein Fortgehen mit der NATO, so wie wir sie kennen, geben\“.

Sollte Trump wegen der Auseinandersetzungen um Grönland auf Strafzöllen bestehen, werde er aus zwei Gründen in eine Sackgasse geraten. US-Gerichte könnten einerseits den von Trump behaupteten nationalen Notstand für die Ausrufung neuer Zölle als nicht gegeben ansehen, und für Europa bedeute dies,\“dass der Deal zwischen Ursula von der Leyen und Donald Trump aus dem Sommer letztlich obsolet ist\“. Damals war beschlossen worden, dass unter anderem Industriegüter aus den USA zollfrei in die EU eingeführt werden konnten. Am heutigen Tag stoppte das Europäische Parlament aber die Arbeiten zur Umsetzung des Zollabkommens.

Das gesamte Interview finden Sie unter: https://m.youtube.com/watch?v=1Z02IVB9FYY

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Posted by on 21. Januar 2026.

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