IINews



« | »

Caritas: Nur intakte Gesundheitszentren und Informationen können die Ausbreitung des Ebola-Virus im Kongo stoppen

 

Caritas international stellt 50.000 Euro Soforthilfe gegen die Ebola-Epidemie im Nordkongo bereit – Partnerorganisationen in Bunia und Goma schützen Gesundheitszentren und klären die Menschen über Ansteckungswege auf – Caritas fordert eine grundlegende Verbesserung der humanitären Situation im Nordkongo

Caritas international unterstützt mit 50.000 Euro den Kampf gegen die Ebola-Epidemie in der nordkongolesischen Provinz Ituri und im Grenzgebiet zu Uganda.\“Jetzt ist rasches und besonnenes Handeln wichtig, damit die Ebola-Ansteckungen nicht völlig außer Kontrolle geraten und schnell wieder eingedämmt werden können\“, sagt Volker Gerdesmeier, Leiter des Afrikareferats von Caritas international.\“Sehr beunruhigend ist, dass Ebola offensichtlich bereits die weiter südlich gelegene Stadt Goma in der Provinz Nord-Kivu erreicht hat. Ein erster Fall wurde von dort berichtet.\“

Das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes kann beim Kampf gegen Ebola auf Erfahrungen aus dem Jahr 2019 zurückgreifen, als das Virus im Nordosten des Kongos zirkulierte und mehr als 2.000 Menschenleben forderte.\“Ein Problem bei der Eindämmung der Seuche damals wie heute sind die katastrophalen humanitären Zustände in der Region, die sich durch eine marode Sicherheitslage gegeneinander kämpfender Milizen, durch Unterernährung und ein weitgehend zusammengebrochenes Gesundheitssystem geprägt sind\“, erläutert Gerdesmeier. Wichtig sei es daher, die von der Caritas in Bunia und Goma unterstützten Gesundheitszentren zu schützen, damit sie sicher weiterarbeiten können.

Aufklärung ist ein weiterer wichtiger Baustein im Kampf gegen die Epidemie.\“Unsere Partnerorganisationen informierenüber die Ansteckungswege von Ebola, damit sich die Menschen im Umgang mit Erkrankten oder Toten richtig verhalten und sich nicht selbst gefährden.\“Zudem müssten die Menschen Bescheid wissen, um eine Stigmatisierung Infizierter zu verhindern, so Gerdesmeier.\“

\“Es ist kein Zufall, dass Ebola erneut im Ostkongo ausbricht. Es ist eine Armutsseuche, die durch unhaltbare hygienische Zustände und eine völlig überforderte Gesundheitsversorgung ausgelöst wird\“, kritisiert Gerdesmeier.\“Diese Region muss endlich aus ihrer unsäglichen Lage herauskommen, die durch militärische Gewalt immer weiter eskaliert.\“Die Welt müsse endlich hinsehen, fordert Gerdesmeier:\“Nach dem Sudan besteht im Ostkongo die größte humanitäre Krise in ganz Afrika- und das seit Jahren.\“

Caritas international ist seit Jahrzehnten mit Partnerorganisationen in den kongolesischen Provinzen Ituri und Nord-Kivu engagiert und unterstützt beispielsweise in Goma die Menschen mit Wasser, Lebensmitteln, Hygienemaßnahmen und durch mobile Kliniken bei der Gesundheitsversorgung. In der Provinz Ituri wird mithilfe des Auswärtigen Amtes zudem die Ernährungssituation verbessert. Insgesamt erreichen die Caritas-Hilfen in dieser Region rund 150.000 Menschen.

Caritas international bittet um Spenden: CY02319 – Nothilfe Ebola

Deutscher Caritasverband e.V.

IBAN: DE88 8802 0500 0202 0202 02

BIC: BFSWDE33XXX

SozialBank

www.caritas-international.de

Caritas international ist das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes. Dieser gehört zum weltweiten Netzwerk der Caritas mit 162 nationalen Mitgliedsverbänden.

Pressekontakt:

Herausgeber: Deutscher Caritasverband, Caritas international,
Öffentlichkeitsarbeit, Karlstraße 40, 79104 Freiburg. Telefon
0761/200-0. Oliver Müller (verantwortlich -292), Reiner Fritz
(Durchwahl -510).
www.caritas-international.de

Original-Contentvon: Caritas international,übermittelt durch news aktuell

Posted by on 21. Mai 2026.

Tags: , , , , ,

Categories: Allgemein

No Responses Yet

You must be logged in to post a comment.

« | »




Neueste Beiträge


Seiten



fabino - News von Erzeugern und Herstellern von Lebensmitteln, Getränken und Zutaten