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BVR-Präsidentin Kolak zum EU-Gipfel: Letztsicherung des Bankenabwicklungsfonds erst nach ausreichender Risikoreduzierung aktivieren

Anlässlich der heutigen Gipfelbeschlüsse der
europäischen Staats- und Regierungschefs in Brüssel erklärt Marija
Kolak, Präsidentin des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und
Raiffeisenbanken (BVR): \“Eine Letztabsicherung des Europäischen
Bankenabwicklungsfonds (SRF) durch den Europäischen
Stabilitätsmechanismus (ESM) kann die Stabilität der Bankenmärkte der
Eurozone erhöhen. Dies setzt aber messbare Fortschritte beim Abbau
der Risiken in den Bankbilanzen einer Reihe von Ländern voraus. Hier
werden in den nächsten Jahren weitere intensive Anstrengungen
erforderlich sein. Angesichts des bei Weitem nicht ausreichenden
Risikoabbaus und anderer nicht erfüllter Bedingungen des Fahrplans
des ECOFIN-Rates aus 2016 ist es zudem richtig, dass auf Beschlüsse
zur Vergemeinschaftung der Einlagensicherungssysteme in Europa
verzichtet wurde. Dieses Vorhaben würde die europäische
Finanzstabilität schwächen und eine Transferunion unter Banken
etablieren. Mit ihren Institutssicherungssystemen sorgen die
deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie Sparkassen seit
vielen Jahrzehnten eigenverantwortlich und auf eigene Kosten dafür,
dass die angeschlossenen Institute und damit auch die Kundeneinlagen
gesichert sind. Die Institutssicherungen dieser beiden Säulen der
Kreditwirtschaft bieten ihren zusammengenommen 80 Millionen Kunden
einen soliden Schutz für Sparer und Einleger aus dem Kreis der
Privatkunden und des Mittelstandes, der deutlich über die
gesetzlichen 100.000 Euro je Kunde reicht.\“

Pressekontakt:
Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR)
Pressesprecherin Melanie Schmergal, Telefon: (030) 20 21-13 00,
presse@bvr.de, www.bvr.de

Original-Content von: BVR Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 29. Juni 2018.

Tags:

Categories: Finanzen, Vermischtes

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