Brustkrebs: Personalisierte Immunmedizin gewinnt an Bedeutung

Während Operation, Chemotherapie, Strahlentherapie, antihormonelle Behandlung und zielgerichtete Therapien heute feste Bestandteile der leitliniengerechten Behandlung sind, entwickelt sich parallel dazu die personalisierte Immunmedizin kontinuierlich weiter. Ziel ist es, die biologischen Besonderheiten einer Tumorerkrankung sowie die individuelle Immunantwort des Patienten besser zu verstehen.
Das Immunsystem als wichtiger Bestandteil der Krebsforschung
Die Forschung der vergangenen Jahre hat gezeigt, dass das Immunsystem eine entscheidende Rolle bei der Erkennung und Bekämpfung von Tumorzellen spielt. Besonders dendritische Zellen stehen dabei im Mittelpunkt zahlreicher wissenschaftlicher Untersuchungen.
Diese hochspezialisierten Immunzellen gelten als\“Dirigenten des Immunsystems\“, da sie Antigene aufnehmen, verarbeiten und den T-Lymphozyten präsentieren. Erst dadurch kann eine gezielte adaptive Immunantwort ausgelöst werden.
Für die Entdeckung dendritischer Zellen erhielt der Immunologe Prof. Ralph M. Steinman im Jahr 2011 gemeinsam mit weiteren Forschern den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin. Seitdem wurden weltweit zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht, die ihre Bedeutung für moderne immunologische Therapiekonzepte untersuchen.
Moderne Diagnostik ergänzt die individuelle Beurteilung
Neben der klassischen Tumordiagnostik gewinnen ergänzende Untersuchungen zunehmend an Bedeutung.
Dazu gehören unter anderem:
* Immunstatus-Analysen zur Beurteilung verschiedener Immunzellpopulationen,
* Bestimmungen von Entzündungsmarkern,
* die Analyse zirkulierender Tumorzellen (CTC) zur Beurteilung der Tumordynamik,
* sowie personalisierte immunologische Therapiekonzepte wie die dendritische Zelltherapie.
Diese Verfahren ersetzen keine etablierten Standardtherapien, können jedoch – abhängig von der individuellen Situation – zusätzliche Informationen für die medizinische Beurteilung liefern.
Kostenfreie Therapieprüfung für Betroffene
Um Patientinnen und Patienten eine erste Orientierung zu ermöglichen, bietet das internationale Netzwerk IMMUMEDIC Limited eine kostenfreie Therapieprüfung an.
Dabei werden die vorhandenen medizinischen Unterlagen individuell ausgewertet. Ziel ist es, mögliche ergänzende diagnostische Verfahren sowie personalisierte immunologische Therapieansätze strukturiert zu beurteilen und Patienten auf Gespräche mit ihren behandelnden Ärzten vorzubereiten.
Die Therapieprüfung umfasst unter anderem:
* individuelle Bewertung der vorliegenden Befunde,
* Informationen zu modernen immunologischen Diagnoseverfahren,
* Einschätzung möglicher ergänzender Therapieoptionen,
* Hinweise zur aktuellen wissenschaftlichen Studienlage,
* persönliche Beratung per Telefon oder ZOOM.
Die kostenfreie Therapieprüfung stellt ausdrücklich keine ärztliche Diagnose oder Therapieentscheidung dar. Sie dient ausschließlich der Information und Orientierung und ersetzt nicht die Behandlung durch den behandelnden Onkologen.
Wissenschaft verständlich vermitteln
\“Viele Patienten hören heute den Begriff _Immuntherapie_, wissen jedoch oft nicht, welche Form der Immuntherapie sie tatsächlich erhalten oder welche unterschiedlichen Verfahren derzeit wissenschaftlich untersucht werden. Unser Ziel ist es, wissenschaftlich fundierte Informationen verständlich aufzubereitenund Betroffenen eine erste Orientierung zu ermöglichen\“, erklärt Andreas Rach, CEO der IMMUMEDIC Limited.
Weitere Informationen
Patientinnen und Patienten können eine kostenfreie Therapieprüfung sowie weiterführende Informationen zur dendritischen Zelltherapie, zum Immunstatus und zur Tumorzählung unter folgendem Link anfordern:
https://www.dendritische-zelltherapie-deutschland.com/
https://www.medical-evidence.com/
Categories: Allgemein
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