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Brisant: Politik, Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften vernichten den Wirtschaftsstandort Stuttgart

 

Am Beispiel der Metropolregion der baden-württhembergischen Landeshauptstadt Stuttgart lässt sich exemplarisch leicht erfassen, wie sehr der Wohlstand in Deutschland bedroht ist. Stuttgart wird in den nächsten Jahren in die Bedeutungslosigkeit verschwinden, wenn unsere Politiker, die Arbeitgeberverbände und die Gewerkschaften nicht unverzüglich aufwachen und endlich die tatsächlichen Ursachen der heutigen kritischen Situation des Wirtschaftsstandortes Stuttgarts begreifen – und energisch bekämpfen.

Der Niedergang des Wirtschaftsstandortes Stuttgart ist schon länger in einem kontinuierlichen Prozess, der sich aktuell allerdings beschleunigen wird, weil die tatsächlichen Ursachen nicht erkannt sind und daher notwendige Gegen- und Abwehrmaßnahmen fehlen.

Der Grund der bedrohlichen Wettbewerbssituation des Wirtschaftsstandortes Stuttgart liegt allein in der fehlenden ‚Internationalen Wettbewerbsfähigkeit‘ der Region. Und einer ‚Nichtbeachtung der vorhandenen Veränderungen und Anforderungen durch die heute vorhandene Globalisierung‘.

Prof. Marco Boehle: \“Das Ermitteln der eigenen Wettbewerbssituation ist für Unternehmenslenker und Controller in der globalisierten Welt nur mit Hilfe neuester Software- und IT-Lösungen (wie beispielsweise \’\’\’\’PaCT\’\’\’\‘) zuverlässig und blitzschnell erfassbar.\“

In dem youtube Link wird deutlich, wie heutzutage ein entsprechend innovatives System als Business-Tool verantwortungsbewusste Entscheider und Beschaffungsmanager in der Globalisierung unterstützt, um die eigene Leistungsfähigkeit sofort erfassen und \’\’\’\’Kostennachteile\’\’\’\‘ sicher aufspüren zu können:

Link: https://youtu.be/AdWzZRbZu8Y

Diese innovative Software “PaCT” wurde entwickelt von einem Team von Controlling- Spezialisten unter Führung von Prof. Marco Boehle aus Dortmund. \“PaCT\“ ermöglicht in weniger als 2min eine zuverlässige Bewertung der eigenenen Unternehmensleistungsfähigkeit in der globalen Wettbewerbssituation. Dabei können 3.300 Vergleichsstandorte auf der Welt ausgewählt werden, z.B. Mahle Stuttgart / Mahle Changchun.

Welche geringe Rolle der Wirtschaftsstandort Stuttgart in der heutigen Globalisierung aktuell noch spielt, zeigen die folgenden Beispielzahlen von bekannten Unternehmen aus der Metropole Stuttgart:

Ø Die Daimler AG beschäftigt weltweit knapp 299.000 Mitarbeiter. Noch sind 44.000 Arbeitsplätze am Standort Stuttgart gelistet, 25.000 davon in der Produktion im Werk in Sindelfingen.
Prognose: starker Abbau von Arbeitsplätzen in Deutschland und vor allem in Stuttgart.

Ø Weltweit beschäftigt Bosch rund 410.000 Menschen. Der Technologie- und Dienstleistungsgigant Robert Bosch GmbH beschäftigt in Stuttgart rund 18.000 Mitarbeiter.
Prognose: starker Abbau von Arbeitsplätzen in Deutschland und vor allem in Stuttgart.

Ø Bei der Mahle GmbH Stuttgart arbeiten weltweit an diversen Standorten 79.000 Mitarbeiter. In Stuttgart sind noch ca. 4.700 Menschen an Komponenten und Systemen für Verbrennungsmotoren und deren Peripherie tätig.
Prognose: weiterer Abbau von Arbeitsplätzen in Stuttgart.

Um die kritische Situation des Wirtschaftsstandortes zu verstehen, lassen wir Zahlen, Daten und Fakten sprechen. Dazu folgendes aktuelles Beispiel des bekannten Autombilzulieferers Mahle. Im vergangenen Jahr hatte der Konzern Mahle einen Verlust von 212 Millionen Euro zu verkraften. Noch 2018 konnte Mahle einem Gewinn von 446 Millionen Euro verbuchen.

In seiner Unternehmensverantwortung (und nicht Standortverantwortung!) erklärte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Herr Jörg Stratmann, zu Recht, dass das Unternehmen alle Möglichkeiten zur Kostensenkung konsequent nutzen muss. Das Stiftungsunternehmen will daher 2.000 Stellen abbauen.

….

Mit dem neuen Methoden- und Werkzeug- Update auf das digitale ‚Enterprise- Live- Controlling 4.0‘ sind nun erstmalig Wettbewerbsanalysen und internationale Leistungsvergleiche mit höchster Güte möglich. Die Ergebnisse für den Wirtschaftsstandort Stuttgart sind katastrophal und zeigen die Versäumnisse, die Nichtbeachtung der Globalisierung und eine sehr kurzfristige egoistische Zielorientierung der Politik, der Arbeitgeberverbände und auch der Gewerkschaften auf.

Basis des hier dargestellten internationalen Wettbewerbs- und Kostenvergleich sind die genannten 2000 Mitarbeiterstellen, die Mahle abbauen/ verlagern muss:

1. Vergleich Mahle Stuttgart – Mahle China:
Der Produktionsstandort von Mahle in China, Changchun hat im Vergleich zur ‚Internationalen Wettbewerbsfähigkeit‘ am Standort Stuttgart einen Kosten- und Wettbewerbsvorteil von kritischen 29,05%. Bei z.B. 2000 Mitarbeitern beträgt der Standort- Kostennachteil von Stuttgart absolut ca. 78.000.000 € pro Jahr.

2. Vergleich Mahle Stuttgart – Mahle Rumänien:
Der Produktionsstandort von Mahle in Rumänien, Timisoara hat im Vergleich zur ‚Internationalen Wettbewerbsfähigkeit‘ am Standort Stuttgart einen Kosten- und Wettbewerbsvorteil von kritischen 39,02%. Bei z.B. 2000 Mitarbeitern beträgt der Standort- Kostennachteil von Stuttgart absolut ca. 119.000.000 € pro Jahr.

3. Vergleich Mahle Stuttgart – Mahle Slowenien:
Der Produktionsstandort von Mahle in Slowenien, Bovec hat im Vergleich zur ‚Internationalen Wettbewerbsfähigkeit‘ am Standort Stuttgart einen Kosten- und Wettbewerbsvorteil von kritischen 24,63%. Bei z.B. 2000 Mitarbeitern beträgt der Standort- Kostennachteil von Stuttgart absolut ca. 69.000.000 € pro Jahr.

4. Vergleich Mahle Stuttgart – Mahle Slowakei:
Der Produktionsstandort von Mahle in Slowakei, Dolný Kubín hat im Vergleich zur ‚Internationalen Wettbewerbsfähigkeit‘ am Standort Stuttgart einen Kosten- und Wettbewerbsvorteil von kritischen 30,1%. Bei z.B. 2000 Mitarbeitern beträgt der Standort- Kostennachteil von Stuttgart absolut ca. 91.000.000 € pro Jahr.

…

Klar dargestellt und für jeden einfach nachvollziehbar: die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Produktionsstandorte muss sich in der Globalisierung mit den heute vorhandenen Logistik- und Informationsmöglichkeiten stets an der notwendigen ‚Internationalen Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit‘ orientieren.

Der Einkauf arbeitet heutzutage u.a. mit der Erfolgsgröße ‚Dynamisches Kostenmanagement‘. In der Verantwortung, stets wettbewerbsfähig einzukaufen, darf der Beschaffungsmanager nur noch dort einkaufen, wo der Produktionsstandort über eine ‚Internationale Wettbewerbsfähigkeit‘ verfügt. Dem Wirtschaftsstandort Stuttgart fehlt aktuell eine Kosten- und Wettbewerbsfähigkeit zwischen 25 und 40%.

Die Kunden dürfen und werden bei diesem akut vorhandenen kritischen Wettbewerbs- und Kostennachteil keine Produkte mehr bei Unternehmen wie Mahle, Schaeffler, usw. abnehmen, wenn sie in Stuttgart produziert werden.

Auch, wenn man die F&E und Produktion noch in Stuttgart halten möchte; letztendlich wird auch dieser Unternehmensbereich zu den günstigeren Produktionsstandorten umziehen.

Merke: Kein erfolgreiches Unternehmen darf auf die für den Erfolg zentral notwendige Leistungsbündelung von Unternehmensbereichen verzichten.

Neben der Politik spielen gerade auch Arbeitgeberverbände, wie z.B. Gesamtmetall ME, eine negative Führungsrolle im Aufbau der kritischen Wettbewerbssituation am Standort Stuttgart. Als negatives Beispiel sei hier der Verband Gesamtmetall ME genannt:

Das gemeinsame Ziel der ME-Verbandsunternehmen ist die Erhaltung und Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Mitgliedsunternehmen. Obwohl es nun erstmalig mit dem Methoden- und Werkzeug- Update auf das digitale ‚Enterprise- Live- Controlling 4.0‘ möglich ist, die ‚Internationale Wettbewerbsfähigkeit‘ mit höchster Güte zu quantifizieren, wird diese Chance vom Verband Gesamtmetall ME völlig ignoriert.

Die folgende aktuelle Aussage von z.B. Herrn Martin Leutz, Abteilungsleiter Kommunikation und Presse des Verbandes, zeigt das geringe Interesse, die wirkliche kritische Situation vieler Verbandsmitglieder offen aufzunehmen und sich der mit verursachen kritischen Situation zu stellen:

„Mein Telefonat mit Prof. Dr. Boehle musste leider beendet werden, weil ich in eine nicht verschiebbare Telefonkonferenz musste. Aber ich habe schon verstanden, um was es geht. Aber gerne noch einmal: ‘Unsere Aufgabe sind die Arbeitsbeziehungen…’.“

Zusammenfassend muss festgestellt werden, dass der internationale Wettbewerb, die Ziele ganzer Staaten, wie z.B. China und der hohe Preisdruck keinerlei Rücksicht auf deutsche Befindlichkeiten nehmen. Im Gegenteil, der internationale Wettbewerb darf sich darauf verlassen, dass die Ursachen für den Niedergang der deutschen Wirtschaft nicht abgestellt werden. Die Trägheit der deutschen Entscheidungsträger in Gesellschaft und Politik, den gefährlich passiv agierenden Arbeitgeberverbänden und den kurzfristig denkenden Gewerkschaften bleibt offensichtlich erhalten.

Die dringende Empfehlung gilt den Verantwortlichen aus Politik, Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften, sowie Unternehmern, sich mit den wirklichen Ursachen der aktuellen Rezession auseinanderzusetzen. Die quantifizierten Ergebnisse aus den nun möglichen sicheren Wettbewerbsanalysen und internationalen Leistungsvergleichen sollten dringend in gemeinsamen Gesprächen und in der Erarbeitung neuer notwendiger Zielstellungen genutzt werden!

Resümee:
Die Region Stuttgart benötigt zum Überleben in der Globalisierung dringend eine ‚Internationale Wettbewerbsfähigkeit‘. In der vorliegenden Situation beträgt der Wettbewerbs- und Kostennachteil gegenüber internationalen Vergleichs-Standorten kritische 25-40%.

Notwendige Abwehrstrategien und -aktivitäten von Mahle, Bosch oder anderen starken Marken zum Erhalt der Arbeitsplätze und deutscher Standorte benötigen eine sichere Führungs- und Entscheidungsbasis, die heutzutage nur mit dem Methoden- und Werkzeug- Update auf das digitale ‚Enterprise- Live- Controlling 4.0‘ gegeben ist.

Nur wenn sich die Controller und Unternehmensentscheider mit effektiven und extrem schnellen IT-Methoden des ‘Neuen Controllings’ (wie etwa ‘PaCT‘) bewaffnen, werden auch zukünftig wettbewerbsfähige Produkte aus “Made in Stuttgart” auf internationalen Märkten erfolgreich verkauft werden.

Posted by on 24. Januar 2021.

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Categories: Bilder, Vermischtes

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