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Blumen zum Muttertag – und die Verpackung?

 

Ein bunter Strauß Liebe und Wertschätzung: Zum Muttertag – dieses Jahr am 10. Mai – sind Blumen noch immer das beliebteste Geschenk. Für den Weg zur Beschenkten ist der Strauß meist schön und sicher verpackt: in Papier, Karton, Cellophan oder Folientüte. Wie solche Verpackungen, Blumendeko und schließlich der verwelkte Strauß umweltfreundlich entsorgt werden, erklärt die Initiative\“Mülltrennung wirkt\“.

Der Muttertag sorgt regelmäßig für hohe Umsätze im Blumenhandel. Denn Blumen sind das beliebteste Geschenk an diesem zweiten Sonntag im Mai[1]. Sie haben eine starke Symbolkraft, stehen für Dankbarkeit und Liebe. Bis die Blumensträuße überreicht werden, schützen Verpackungen die Blumen vor Wind undWetter, halten während des Transports Wasser zurück, bewahren vor Dornen und Blütenstaub oder unterstreichen die Schönheit des Inhalts. Hat der Blumenstrauß schließlich eine passende Vase gefunden, bleibt die Frage: Was tun mit der Verpackung?\“Auch bei typischen Blumenverpackungen lohnt sich ein genauer Blick: Kunststofffolien, Papier, Bänder und anderes Zubehör sollten konsequent getrennt werden. Nur so können die unterschiedlichen Materialien optimal recycelt werden\“, sagt Axel Subklew, Sprecher der Initiative\“Mülltrennung wirkt\“und gibt praktische Tipps.

Mit diesen Tipps Verpackungen rund ums Blumengeschenk nachhaltig entsorgen

1. Wohin mit der Blumenfolie aus Cellophan?

Kunstvoll in transparentes Cellophan verpackt, zeigt sich der Blumenstrauß von seiner schönsten Seite. Die wasserabweisende Kunststofffolie schützt vor äußeren Einflüssen und hält Feuchtigkeit in kleinen Depots wie Wattebäuschen oder Vliesen, die seine Stiele mit Wasser versorgen. Die meisten Blumenfolien bestehen aus recyclingfähigem Kunststoff. Kommt der in Cellophanfolie oder einer Folientüte verpackte Strauß aus dem Blumenladen, Gartencenter oder Supermarkt, gilt diese als Verkaufsverpackung. Sie gehört in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack. Hat das Cellophan Transport und Auspacken gut überstanden, lässt es sich auchgut wiederverwenden, zum Beispiel als Geschenkverpackung. Leere Kunststofftütchen für Blumendünger kommen ebenfalls in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack.

2. Gebrauchtes Seidenpapier: Ein Fall fürs Altpapier?

Oft wird ein Strauß auch in robustem Packpapier, geripptem Kraftpapier oder farbigem Seidenpapier überreicht. Diese unbeschichteten Papiere gehören ins Altpapier – es sei denn, sie werden zum Einpacken anderer Dinge weiterverwendet. Das Papier bitte trocken in die Altpapiertonne entsorgen. Feuchtes Papier kann in der Altpapiertonne nicht trocknen. Es schimmelt, verklebt mit anderem Papier und kann so das Recycling erschweren oder sogar unmöglich machen. Ein Verlust, denn Altpapier ist der wichtigste Rohstoff für die deutsche Papierindustrie.

3. Blumen vom Lieferdienst: Was tun mit dem Geschenkkarton?

Praktisch: Viele Lieferdienste verschicken Blumen in Kartonbehältern. Wer den Karton nicht upcyceln möchte, kann ihn ins Altpapier entsorgen. Dafür Zubehör wie Tragebändchen entfernen und den Karton platzsparend zusammendrücken. Wasserdichte Einsätze aus Kunststoff oder Wasserröhrchen schützen und halten die Blumen während ihrer Reise frisch: Als Verpackungsbestandteile gehören sie anschließend in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack – und das gilt auch für beschichtete Kartons.

4. Abschied nehmen vom Blumenstrauß

Bevor der Blumenstrauß endgültig verwelkt, können einzelne verblühte Blüten oder Zweige entfernt werden – so macht er noch ein wenig länger Freude. Einige Blumen oder Blüten lassen sich auch trocknen. Ist der Strauß nicht mehr zu retten, gehört er in die Biotonne. Wichtig ist: Vorher Zubehör und Deko entfernen. Denn feine Drähte und Blumenwickelband sowie Blumensteckschaum gehören in den Restmüll. Gleiches gilt für Dekoartikel wie Kunststoffherzchen, Geschenkbändchen und Schleifen – sofern sie nicht weiterverwendet werden. Mit Glitzerspray, Lack oder Kleber behandelte Zweige, Blätter und Blüten dürfen ebenfalls nicht in die Biotonne. Auch sie gehören in den Restmüll.

Warum richtige Mülltrennung wichtig ist

Richtig getrennt werden gebrauchte Verpackungen recycelt – auch die von Blumensträußen. So bleiben wertvolle Rohstoffe im Kreislauf, und der Ausstoß klimaschädlicher CO2-Emissionen wird reduziert. Wer Abfälle richtig trennt, trägt dazu bei, Ressourcen zu schonen und die Umwelt zu entlasten.

Bildmaterial und die Pressemitteilung zum Download sowie weitere Informationen zum Thema richtige Mülltrennung finden Sie unter: www.mülltrennung-wirkt.de/presse

Über\“Mülltrennung wirkt\“

\“Mülltrennung wirkt\“ist eine Initiative der dualen Systeme in Deutschland. Die dualen Systeme organisieren mit ihren Dienstleistern aus der Entsorgungs- und Recyclingbranche die Sammlung, Sortierung und Verwertung gebrauchter Verkaufsverpackungen. Grundlage für ihre Arbeit ist das Verpackungsgesetz. An der bundesweiten Initiative\“Mülltrennung wirkt\“sind aktuell zehn duale Systeme beteiligt. Gemeinsam wollen sieüber richtige Abfalltrennung und Recycling von Verpackungen aufklären, mit Irrtümern und Müllmythen aufräumen und möglichst viele Menschen zum Mitmachen motivieren.

[1] Handelsverband Deutschland: Muttertag: Geschenke für rund 973 Millionen Euro, Pressemitteilung vom 04.05.2023 (https://ots.de/rUgvbh)

Pressekontakt:

Pressebüro\“Mülltrennung wirkt\“
c/o Maria Marberg
Mobil: +49 (0)175 59 64 229
presse@muelltrennung-wirkt.de

Axel Subklew, Sprecher der Initiative\“Mülltrennung wirkt\“
Tel.: +49 (0)2203 50 26 414 | Mobil: +49 (0)178 24 46 547
subklew@muelltrennung-wirkt.de

Original-Contentvon: Initiative\“Mülltrennung wirkt\“,übermittelt durch news aktuell

Posted by on 4. Mai 2026.

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Categories: Allgemein

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