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Bilanzpressekonferenz: R+V und Genossenschaftsbanken starten digitalen Versicherungsmanager mit Friendsurance

– Genossenschaftliche Werte als Wachstumsmotor: Innovative
digitale Produkte und Services bringen Mehrwert für Kunden
– Zunehmende Unwetterschäden effizient bearbeitet
– 2018: Gutes Jahresergebnis, Plus bei Beiträgen, Kunden und
Mitarbeitern, hohe Elementarschäden
– 2019: Neue Produktkonzepte sorgen für weiteres Wachstum

Die R+V Versicherung baut das digitale Angebot für Kunden kräftig
aus. Im Mai startet sie einen in Deutschland in dieser Form und
Funktionalität einmaligen digitalen Versicherungsmanager. Kunden der
Volksbanken und Raiffeisenbanken sehen dann alle ihre
Versicherungsverträge, auch die von anderen Anbietern, bequem,
einfach und jederzeit mobil in einer Anwendung. Die vom
R+V-Kooperationspartner Friendsurance entwickelte Technik ermöglicht
es zudem, den Nutzern Hinweise zu geben, wie sie ihre Absicherung
verbessern und an die aktuelle Lebenssituation anpassen können. Dafür
analysiert die Software, die Zustimmung der Kunden vorausgesetzt, die
Kontobewegungen im Onlinebanking.

Der neue VR-Versicherungsmanager startet zunächst in sechs
Pilotbanken und wird dann sukzessive auf weitere
Genossenschaftsbanken ausgeweitet. \“Das ist ein Meilenstein in
unserer Zusammenarbeit mit den Volksbanken und Raiffeisenbanken. Wir
transformieren damit unsere gemeinsamen Stärken in die digitale Welt:
genossenschaftliche Digital Bancassurance\“, sagt Norbert Rollinger,
Vorstandsvorsitzender der R+V Versicherung AG. \“Der
VR-Versicherungsmanager verbindet die Stärken der
genossenschaftlichen Beratung vor Ort mit dem Wunsch des Kunden nach
einfachen, schnellen und zunehmend digitalen Lösungen.\“

Mit genossenschaftsorientierten Angeboten den Kunden im Fokus

200.000 Neukunden haben sich im vergangenen Jahr für den
genossenschaftlichen Versicherer entschieden. 8,6 Millionen Kunden
vertrauen damit heute der R+V. Insgesamt bietet die
Genossenschaftliche FinanzGruppe ein Potenzial von mehr als 30
Millionen Kunden. Mit weiteren neuen Produkten und Services, die auf
der Genossenschaftsidee basieren, stellt der Wiesbadener Versicherer
konsequent das Kundeninteresse in den Mittelpunkt. Beispiele:

– Cash-Back à la Raiffeisen: Bei der neuen
VR-Mitglieder-PrivatPolice bilden die Mitglieder einer
Genossenschaftsbank ein Kollektiv, die
MitgliederPlus-Gemeinschaft. Hat diese in einem Jahr einen guten
Schadenverlauf, erhält sie im Folgejahr bis zu zehn Prozent der
in der jeweiligen Sparte eingezahlten Prämien zurück. Wenn der
Einzelne keine oder nur geringe Schäden meldet, profitiert also
die gesamte Versichertengemeinschaft.

– Digitale GewerbePolice für Geschäfts- und Gewerbekunden: Die
traditionelle genossenschaftliche Kernzielgruppe erhält damit
einen passenden Rundum-Schutz, den der Bankberater online und
auf Basis weniger Kundenbankdaten ganz leicht abschließen kann.
Zum Basispaket gehören eine Betriebshaftpflicht, eine
Sachversicherung sowie Absicherung von Elektronik und
Mietkaution. Weitere Bausteine, etwa zum Schutz vor
Cyberrisiken, sind einfach zubuchbar.

– Mit der neuen InsureBOX-App sind alle Einkäufe über 250 Euro,
die Genobankkunden per EC- oder Kreditkarte tätigen, automatisch
mit einem Fünf-Tage-Sofortschutz von der R+V versichert – ein
attraktiver Mehrwert für digitalaffine Bankkunden.

2018: Neuer Beitragsrekord, höherer HGB-Gewinn, niedrige
Kostenquoten

Mit diesen und weiteren innovativen, digitalen Lösungen sichert
die R+V ihre Wachstums- und Finanzstärke, die sie auch im vergangenen
Jahr erneut unter Beweis stellte.

Die R+V schloss das Geschäftsjahr 2018 nach der internationalen
Rechnungslegung IFRS wie erwartet mit einem soliden Konzerngewinn von
448 Millionen Euro ab. Der Vorjahresgewinn in Höhe von 795 Millionen
Euro basierte unter anderem auf steuerlichen Sondereffekten. Das
Kapitalanlageergebnis sank von 3,3 Milliarden Euro im Jahr zuvor auf
1,2 Milliarden Euro. Nach der deutschen Rechnungslegung HGB erhöhte
sich das Ergebnis der Konzernholding 2018 von 160 Millionen Euro
deutlich auf 300 Millionen Euro.

Zum guten Jahresergebnis trug erneut bei, dass die
Beitragseinnahmen der R+V im Vergleich zum Markt überdurchschnittlich
gewachsen sind. Sie stiegen konzernweit um 5,2 Prozent und erreichten
mit mehr als 16,1 Milliarden Euro einen neuen Höchststand. Alle
Geschäftsbereiche trugen hierzu bei.

Basis für das gute Ergebnis der R+V ist und bleibt die enge
Partnerschaft in der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken
Raiffeisenbanken. \“Unsere genossenschaftlichen Stärken und Potenziale
wollen wir künftig noch konsequenter nutzen. Wir werden dazu mit
unseren Genossenschaftspartnern weiter zusammenwachsen, um unseren
Kunden im Rahmen unserer Omnikanal-Strategie auch in der digitalen
Welt optimalen Service zu bieten\“, betonte Rollinger im Rahmen der
Bilanzpressekonferenz.

Die gute geschäftliche Entwicklung schlug sich auch in der Zahl
der Mitarbeiter nieder: Zum 31.12.2018 beschäftigte die R+V Gruppe in
Deutschland 15.615 Mitarbeiter, 274 mehr als im Vorjahr.

Die Versicherungsleistungen beliefen sich insgesamt auf 14,2
Milliarden Euro. Die R+V zählte 135.000 Elementarschäden, 19.000 mehr
als im Vorjahr. Im Konzernsegment Schaden/Unfall schlug ein erhöhter
Elementarschadenaufwand insbesondere infolge zahlreicher Stürme mit
257 Millionen Euro zu Buche, der damit um 18,5 Prozent über dem
Vorjahr lag. Eine bundesweite, standortübergreifende
Schadenbearbeitung dient dazu, dass betroffenen Kunden auch bei
regional erhöhtem Schadenaufkommen schnell die notwendige Hilfe
zukommt.

Die Verwaltungskosten der R+V lagen auch 2018 weiterhin deutlich
unter Branchenniveau: Leben/Pension: 1,2 (Vorjahr 1,2) Prozent,
Kranken: 1,6 (Vorjahr 1,6) Prozent, Schaden/Unfall: 10,9 (Vorjahr
11,0) Prozent.

Mit 238 Prozent wies die R+V Gruppe auch per 31.12.2018 wieder
eine hohe ökonomische Risikotragfähigkeit unter Solvency II auf. Seit
Jahren zählt sie zu den finanzstärksten deutschen
Versicherungsunternehmen.

2019: Guter Jahresauftakt legt Grundstein für weiteres Wachstum

In das Jahr 2019 ist der Wiesbadener Versicherer gut gestartet.
Das Beitragsvolumen lag im ersten Quartal 2019 mit 4,9 Milliarden
Euro auf dem Niveau des Vorjahres. Für das Gesamtjahr peilt die R+V
ein erneutes marktüberdurchschnittliches Wachstum an. Ein wichtiger
Wachstumstreiber war in den ersten drei Monaten des Jahres die
Schaden-/Unfallversicherung und hier insbesondere die
Kfz-Versicherung, die unterm Strich 40.000 neue Kfz-Verträge
hinzugewonnen hat.

In der Lebensversicherung sind die laufenden Neubeiträge gegenüber
dem Vorjahresquartal weiter stark um 12,3 Prozent auf 222 Millionen
Euro gestiegen. Im aktuellen Geschäftsjahr erwartet die R+V weitere
Wachstumsimpulse: Dafür richtet der Versicherer seine Produktpalette
konsequent auf das Privatkundengeschäft der Volksbanken und
Raiffeisenbanken sowie die betriebliche Altersversorgung aus. Mit dem
Einstieg in das Presseversorgungswerk ist die R+V an allen
wesentlichen Versorgungswerken beteiligt und damit im Markt
hervorragend positioniert. Großes Potenzial bietet neben der
betrieblichen Altersversorgung auch die betriebliche
Krankenversorgung.

Die Unwetterserie des Jahres 2018 hat sich auch in den ersten
Monaten dieses Jahres fortgesetzt: Allein die zwei großen Sturmtiefs
Bennet und Eberhard haben bei der R+V bisher zu rund 25.000
Schadenmeldungen mit einem Schadenvolumen von über 38 Millionen Euro
geführt.

Ausführliche Informationen zur Umsatzentwicklung der R+V Gruppe im
Jahr 2018:
https://www.ruv.de/presse/pressemitteilungen/20190208-ruv-umsatz-2018

Weitere Informationen, Videos und Fotos zur
R+V-Bilanzpressekonferenz 2019:
https://www.ruv.de/presse/pressemitteilungen

Pressekontakt:
Hermann-Josef Knipper
R+V Versicherung AG
Tel. 0611 533-2020
E-Mail: presse@ruv.de

Original-Content von: R+V Versicherung AG, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 10. April 2019.

Tags: ,

Categories: Finanzen, Vermischtes, Versicherung

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