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Bestatter Markus Forg: „Trauer und Erinnerung brauchen Raum“

Allerheiligen, Allerseelen, Volktrauertag, Totensonntag: Der November ist traditionell geprägt von den Trauer- und Gedenktagen, an denen sich die Menschen ihrer Verstorbenen erinnern. „Daher hat der November seinen Beinamen als Trauermonat. Bevor die Adventszeit auf Weihnachten herüberleitet, sind wir alle noch einmal aufgefordert, den Tod als den festen Bestandteil des menschlichen Lebens wahrzunehmen und unserer Erinnerung besonderen Raum zu geben.“

Das stellt Markus Forg heraus, seit 1998 selbstständiger Bestatter im gleichnamigen Institut in Erkelenz mit insgesamt 25 Jahren Berufserfahrung sowie Inhaber von Joerißen Bestattungen in Wegberg und Markus Forg Bestattungen ehemals Willms aus Wassenberg. Mit seinen drei Betrieben ist Forg einer der größten und führenden Bestatter im Kreis Heinsberg ( www.bestattungen-forg.de und www.joerissen-bestattungen.de).

Er betont auch die Bedeutung des Bestatters für den kommenden Trauermonat. „Als erfahrene und fachlich gut ausgebildete Bestatter wissen wir, dass Trauer und Erinnerung Raum brauchen. Das Grab ist der herausragende Anlaufpunkt für Hinterbliebene. Dorthin kehren sie immer wieder zurück, um den Verstorbenen zu gedenken und sie auch über das Leben hinaus zu begleiten.“ Und so nehme der Bestatter eine wichtige Rolle als Berater und Begleiter ein, um in dieser Funktion eine individuelle und würdevolle Bestattung zu planen und durchzuführen. „Nur wenn uns dies gelingt, werden die Angehörigen und Freunde das Grab wirklich als Erinnerungsort annehmen. Daher kommt es neben Erfahrung und Fachkompetenz auch auf Empathie und Verständnis für die Belange der Angehörigen an“, sagt Markus Forg.

Er weist auch einmal mehr auf die Möglichkeit hin, schon zu Lebzeiten den Rahmen für die Bestattung über einen Vorsorgevertrag zu regeln. „Dann ist genügend Zeit, sich über die Modalitäten eingehend Gedanken zu machen. Auf diese Weise schaffen wir eine Bestattung, die die Wünsche des dereinst Verstorbenen und seiner Angehörigen frühzeitig zusammenbringt. Das führt zu Einvernehmen, nimmt Druck in der konkreten Trauerphase und sorgt dafür, dass der Ort zum Trauern echte Würde vermittelt“, betont der Bestattungsunternehmer.

Markus Forg und seine Mitarbeiter, die allesamt fachlich sehr gut ausgebildet sind, wissen auch, dass eine würdevolle Bestattung keine Frage des Geldes ist. Auch mit kleineren Budgets könne echte Erinnerung natürlich möglich gemacht werden, und an der entscheidenden persönlichen Betreuungsleistung spare ein seriöser Bestatter ohnehin nicht. „Jetzt hat auch der Gesetzgeber für Erleichterung gesorgt, gerade für Menschen, die auf staatliche Leistungen angewiesen sind, beispielsweise in einer Pflege- und/oder Betreuungssituation, nachdem sie ihr Vermögen dafür aufgebraucht haben. Alle Geldbeträge bis zur Summe von 5000 Euro dürfen ab jetzt nicht von den Sozialämtern berücksichtigt werden, wenn im Rahmen eines Antrags vor der Gewährung von Leistungen das Vermögen des Antragstellers geprüft wird. Daher steht jetzt mehr Schonvermögen für die Bestattung zur Verfügung. Die bisherige Grenze von 2600 Euro war tatsächlich reformbedürftig.“

Markus Forg weiß aus seiner Praxis, dass vielen Menschen dies weiterhilft. „Sie wollen nicht auf jeden Cent schauen müssen, sondern den letzten Weg nach ihren Vorstellungen gestalten.“

Posted by on 26. September 2017.

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Categories: Familie & Kinder

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