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BERLINER MORGENPOST: Mehr als nur Mittelmaß – Kommentar von Isabell Jürgens zu den Bebauungsplänen für den Checkpoint Charlie

Überraschend war es nicht, was die Senatsverwaltung
für Stadtentwicklung am Sonnabend am ehemaligen Grenzübergang
Checkpoint Charlie präsentierte.

Kein Gebäude darf höher werden als 28 Meter. Ein Hotel ist genauso
ausgeschlossen wie ein Hochhaus. Für beides hatte Trockland bereits
Pläne in der Tasche. Am Sonnabend blieb zunächst noch unklar, ob
Trockland auch unter den neuen Bedingungen am Checkpoint festhält.

Nun ist also wieder die Berliner Landesregierung am Zug: Sie muss
beweisen, dass ihre neuen Pläne mehr sind als bemühtes Mittelmaß und
besser, als die zuvor mit Trockland ausgehandelten. Und sie muss
Tempo machen, damit der Grenzübergang nicht auch noch 40 Jahre nach
dem Fall der Mauer ein touristischer Rummelplatz ist.

Vor allem muss sie aber sicherstellen, dass das mit hohen
Grundschulden und einem Insolvenzverfahren behaftete Areal nicht zum
nächsten Bauskandal Berlins zulasten der Steuerzahler wird.

Pressekontakt:
BERLINER MORGENPOST

Telefon: 030/887277 – 878
bmcvd@morgenpost.de

Original-Content von: BERLINER MORGENPOST, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 22. Juni 2019.

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Categories: Politik & Gesellschaft

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