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Überlastung, Blackout, Totalausfall – Wie steht es wirklich um Deutschlands E-Mobilität? (AUDIO)

Anmoderationsvorschlag: Gerade (Entscheidung für Mitte Mai
erwartet) diskutieren die Politiker, ob ab dem Sommer in Deutschland
auch die sogenannten E-Scooter bei uns fahren dürfen. Nach dem
weltweit ersten Wasserstoffzug, der durch Niedersachsen rollt, und
den mittlerweile bundesweit über 80.000 zugelassenen Elektroautos,
ist das ein wichtiger Schritt in die Zukunft der E-Mobilität. Aber
der sehen viele Menschen auch sehr skeptisch entgegen, so wurde in
den letzten Monaten die Befürchtung laut, dass die Stromnetze unter
der Last von mehreren Millionen E-Autos zusammenbrechen könnten.
Jetzt hat eine Studie untersucht, was an diesem Szenario dran ist,
meine Kollegin Jessica Martin weiß mehr darüber.

Sprecherin: Werden die politischen Vorgaben tatsächlich umgesetzt,
rollen im Jahr 2030 um die 10 Millionen Elektroautos durch
Deutschland. Um sicherzustellen, dass dann kein
Energieversorgungs-Desaster entsteht, hat ein E-ON-Expertenteam das
hauseigene Stromnetz unter die Lupe genommen.

O-Ton 1 (Hendrik Paul, 33 Sek.): \“Unsere Untersuchung hat sich da
ein Stück weit den Stresstest der europäischen Banken zum Vorbild
genommen. Heute fahren in unserem E-ON-Netzgebiet mehr als 6
Millionen konventionelle PKW mit Verbrennungsmotoren. Und um einfach
den maximalen Stress für die Netze zu simulieren, sind wir ja davon
ausgegangen, dass die heutige PKW-Flotte vollständig elektrifiziert
wird. Und da haben wir uns die Frage gestellt: Können unsere Netze
das? Bleiben die sicher? Ganz deutliches Ergebnis: Unsere Netze
bleiben sicher, auch wenn wir hier und da Handlungsbedarf sehen.\“

Sprecherin: Sagt Netzexperte Hendrik Paul von E-ON. Dieser
Handlungsbedarf entsteht, wenn das Netz maximal belastet wird – und
das ist vor allem dann zu erwarten, wenn millionen
Elektroautobesitzer ihre Fahrzeuge abends wieder aufladen.

O-Ton 2 (Hendrik Paul, 11 Sek.): \“In der Berechnung haben wir
deshalb ganz gezielt geschaut, wo wir in diesen Momenten unser Netz
verstärken müssen, dadurch, dass wir größere und andere
Transformatoren einsetzen oder auch gezielt einzelne Kabel
verstärken.\“

Sprecherin: Dem sieht der Netzbetreiber aber durchaus gelassen
entgegen.

O-Ton 3 (Hendrik Paul, 21 Sek.): \“Das ist für uns technisch und
auch finanziell machbar. Darüber hinaus kann dieser Netzausbau in
Zukunft auch um rund die Hälfte reduziert werden, wenn wir die
Möglichkeit bekommen, Ladevorgänge intelligent in unserem Netz zu
steuern. Das heißt, ob wir nicht einzelne Ladevorgänge gezielt in die
Phasen des Tages verschieben können, in denen das Netz heute noch gar
nicht ausgelastet ist.\“

Sprecherin: Zum Beispiel könnten da Zeitschaltuhren oder auch
vergüngstigte Nachtstromtarife eine wichtige Rolle spielen. Auf jeden
Fall steht schon mal fest…

O-Ton 4 (Hendrik Paul, 07 Sek.): Dass unsere Netze bereits heute
sehr gut vorbereitet sind und wir den nötigen Ladestrom eben aus
unseren Netzen zur Verfügung stellen können.

Abmoderationsvorschlag: Sie möchten noch mehr zum Thema
E-Mobilität wissen? Infos dazu finden Sie auch im Netz unter
www.eon.de

Pressekontakt:
Alexander Ihl
Tel.: 0201-18442-24
Mail: alexander.ihl@eon.com

Original-Content von: E.ON Energie Deutschland GmbH, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 21. Mai 2019.

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Categories: Energie & Umwelt

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