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Bedeutung der Finanzierungsstrategie wächst: Unternehmen setzen auf größere Vielfalt

Die aktuelle Studie des Bundesverbands Factoring für den Mittelstand (BFM) bestätigt: Der persönliche Kontakt ist Unternehmern beim Thema Finanzierung wichtig. Von den rund 1.650 Befragten äußerten das 95 Prozent. \“Das bestätigt unsere Ausrichtung, denn als alternativer Finanzierungspartner setzen wir bei der factoring.plus.GmbH auf einen engen Draht zu Kunden und Geschäftspartnern\“, erzählt Toni Raddatz, stellvertretender Leiter Markt. \“Aus unserer Sicht schließen sich die Digitalisierung von Prozessen sowie eine offene Kommunikation keineswegs aus. Wir möchten wissen, was unsere Kunden bewegt und mit welchen Herausforderungen sie täglich zu tun haben – immer wieder gibt es gemeinsame Ansätze, die über das reine Factoring hinausgehen. Gleichzeitig arbeiten wir aber auch an der Digitalisierung unserer Prozesse, um hier dauerhaft im Wettbewerb zu punkten\“, so Raddatz weiter.

Einsatz verschiedener Modelle für ausgewogene Finanzierung
Die Studie belegt außerdem, dass die strategische Bedeutung der Unternehmens-finanzierung wichtiger wird: Immer mehr Entscheider setzen auf eine breitere Aufstellung. 62 Prozent wünschen sich eine größere Unabhängigkeit von der Hausbank und 55 Prozent sagen aus, dass eine ausgewogene Finanzierung neben Eigen- und Fremdkapital auch alternative Modelle wie Beteiligungen, Factoring und Leasing umfasst. Jeder zweite Unternehmer findet dabei für seinen Betrieb eine Finanzierung interessant, die sich flexibel wachsenden Umsätzen anpasst, so wie es beim Factoring der Fall ist. \“Factoring hat sich in den vergangenen Jahren im Mittelstand etabliert, dennoch gibt es zu den Details viele Unsicherheiten\“, berichtet Toni Raddatz. \“In der Studie meinen 70 Prozent der Entscheider, dass sie noch zu wenig über Factoring wissen, um es für die Finanzierung einzusetzen. Die Quote lag vor zwei Jahren zwar bei 76 Prozent, aber da liegt noch viel Aufklärarbeit vor uns.\“

So funktioniert Factoring
Factoring ist die fortlaufende Vorfinanzierung von Forderungen: Nach erbrachter Dienstleistung oder Auslieferung eines Produktes erfolgt die Rechnungslegung an den Kunden. \“Wir erhalten eine Kopie der Rechnung und zahlen einen Großteil des Betrages auf das Kundenkonto aus\“, erklärt der Vertriebler. \“Unsere Kunden haben somit sofort frische Liquidität und sie müssen nicht warten, bis die Rechnung nach 30, 60 oder vielleicht sogar 90 Tagen endlich beglichen wird.\“ Im Mix mit anderen Modellen, wie dem klassischen Bankkredit, Leasing oder Beteiligungen setzen immer mehr Unternehmen Factoring ein, weil die Finanzierung schnell und flexibel funktioniert. Zusätzliche Sicherheiten sind dafür nicht nötig, so dass Factoring nicht nur im produzierenden Gewerbe zum Einsatz kommt, sondern auch bei Dienstleistern, Transportunternehmen oder Händlern. \“Wichtig ist, dass das Businessmodell generell factorabel ist, das schauen wir uns im Einzelfall an\“, so Raddatz. \“Es sollten zum Beispiel wiederkehrende Kunden sein und die Rechnung darf erst nach erfolgter Leistung gestellt werden. Vorkasse-Modelle sind eher nicht für das Factoring geeignet.\“ Die factoring.plus.GmbH ist bereits seit 2002 am Markt und hat verschiedene Factoring-Varianten entwickelt: Neben dem klassischen Full-Service-Factoring beschafft der Leipziger Factoringdienstleister mit dem B2C-Factoring Liquidität und Sicherheit für Firmen im Privatkundengeschäft. In Sanierungs- und Restrukturierungsprozessen findet das Produkt Insolvenzfactoring Anwendung.

Posted by on 21. März 2019.

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