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BDI zu den Reformplänen der EU-Kommission für die Eurozone: „Vorschläge zeigen in richtige Richtung“

Zu den Reformplänen der EU-Kommission für die
Eurozone äußert sich BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang:

„Die Vorschläge der Europäischen Kommission zeigen in die richtige
Richtung. Die Politik muss jetzt weitere Schritte unternehmen, um
die Wirtschafts- und Währungsunion zu vertiefen. Dafür sind ein
gemeinsames Eurozonen-Budget und ein Euro-Finanzminister sinnvoll.
Die deutsch-französische Achse wird hierbei eine entscheidende Rolle
spielen. Die Industrie braucht eine stabile und krisensichere
Eurozone. Das gilt gerade nach dem enttäuschenden G7-Gipfel auf
Sizilien.

Mehr Europa darf es nur unter bestimmten Voraussetzungen geben.
Voraussetzung für ein gemeinsames Eurozonen-Budget ist, Risiken nicht
nur zu teilen, sondern insgesamt zu reduzieren. Kein einzelner Staat
darf sich seiner Verantwortung entziehen. Die Mitgliedsländer müssen
mit Strukturreformen nationale Risiken wirksam verringern. Dabei geht
es um flexible Märkte, gesunde Banken und verantwortungsvolle
Haushaltspolitik.

Flexible Produkt-, Dienstleistungs- und Arbeitsmärkte steigern die
Krisenfestigkeit in der Eurozone. Verantwortungsvolle und
wachstumsorientierte Haushaltspolitik schafft Vertrauen. Eine
vollständige Bankenunion verringert Risiken im Finanzsystem.
Reduzierte Risiken sollten dann in einem Eurozonen-Budget für
Investitionen geteilt werden.“

Pressekontakt:
BDI Bundesverband der Dt. Industrie
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Breite Straße 29
10178 Berlin
Tel.: 030 20 28 1450
Fax: 030 20 28 2450
Email: presse@bdi.eu
Internet: http://www.bdi.eu

Original-Content von: BDI Bundesverband der Dt. Industrie, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 31. Mai 2017.

Categories: Industrie, Vermischtes

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