Bauchfett bei Führungskräften: Wenn Sport nicht mehr reicht

Er läuft. Er trainiert. Und trotzdem wächst der Bauch.
Ein Unternehmensberater Anfang 50, seit Jahrzehnten sportlich aktiv, bemerkt seit einigen Jahren eine Veränderung, die er nicht erklären kann. Der Bauchumfang steigt, das Körpergefühl verschlechtert sich. Die Drahtigkeit aus den Zwanzigern ist weg. Nicht weil er aufgehört hat, sich zu bewegen, sondern weil sich der Körper verändert hat, ohne dass jemand hingeschaut hat.
Genau dieses Muster beobachtet Ingo R. Schürkötter, Performance Coach aus Nottuln, regelmäßig bei Männern zwischen 40 und 55.\“Sport allein reicht ab einem bestimmten Alter nicht mehr. Was fehlt, ist ein klares Bild davon, was im Körper wirklich passiert. Bauchfett bei Männern ist kein Disziplinproblem, es ist ein Systemthema.\“
Viszerales Fett, das unsichtbare Fett um die inneren Organe, ist bei Männern im mittleren Lebensalter besonders tückisch. Es entsteht nicht durch Faulheit, sondern durch hormonelle Veränderungen, chronischen Stress und einen Stoffwechsel, der andere Prioritäten setzt als noch mit 25. Studien zeigen, dass ein erhöhter Bauchumfang bei Männern ab 94 cmals Risikofaktor gilt, für Herzerkrankungen, Typ-2-Diabetes und nachweislich auch für die Gehirngesundheit.
Was viele nicht wissen: Viszerales Fett ist stoffwechselaktiv. Es setzt entzündungsfördernde Substanzen frei, die das Herz-Kreislauf-System belasten und die Insulinsensitivität verschlechtern. Wer trotz regelmäßigem Sport keinen Rückgang des Bauchumfangs bemerkt, kämpft möglicherweise gegen hormonelle und metabolische Prozesse an, die mit Training allein nicht zu lösen sind. Cortisol, das Stresshormon, spielt dabei eine zentrale Rolle. Chronischer Druck im Alltag, wie ihn Führungskräfte und Selbstständige täglich erleben, fördert gezielt die Einlagerung von Fett im Bauchraum.
Dass viszerales Fett die Gehirngesundheit beeinträchtigt, ist inzwischen wissenschaftlich belegt. Eine Studie, veröffentlicht im Fachjournal Obesity (Wiley Online Library), zeigt, dass Männer mit hohem viszeralem Fettanteil im mittleren Lebensalter ein geringeres Gehirnvolumen und eine schlechtere kognitive Leistung aufweisen, besonders bei Männern mit erhöhtem Alzheimer-Risiko. Medical Express berichtete 2023 über weitere Forschungsergebnisse, die den Zusammenhang zwischen überschüssigem Bauchfett und kognitiver Leistungsfähigkeit bestätigen.
Mit dem Performance Navigator analysiert Schürkötter gemeinsam mit seinen Klienten den physischen Zustand systematisch. Bauchumfang, Schlafqualität, Stresslevel, Regeneration. Nicht als Einzelwerte, sondern als Gesamtbild. Daraus entsteht ein individueller Plan, der Körper und Alltag zusammenbringt. Kein Crashdiät-Programm. Kein Trainingsplan von der Stange. Sondern eine Strategie, die zu dem Mann passt, der er heute ist, nicht zu dem, der er mit 25 war.
Der Unternehmensberater ist seit einigen Wochen im Prozess. Erste Veränderungen zeigen sich, nicht nur auf dem Maßband, sondern im Körpergefühl. Die Arbeit an den Ursachen hat begonnen.
Männer, die dieses Muster kennen, finden weitere Informationen und die Möglichkeit zur Terminbuchung unterwww.kraftkoerper.de
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