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Autonome Autos und Kooperationen – Toyota und Honda schließen Kooperationen

von Jürgen Vagt 11.10.18

in diesem Zukunftsfeld der selbstfahrenden Autos suchen die Autobauer neue Kooperationspartner und dieses Thema habe ich auch schon bearbeitet:
Nun werden die japanischen Autohersteller aktiv, denn Toyota wird in Zukunft mit dem Technologiekonzern Softbank und Honda mit General Motors zusammenarbeiten.
Der Zukunftsmarkt lockt einerseits und andererseits sind die Entwicklungskosten hoch und es wird noch Jahre dauern, bis die ersten Gewinne aus selbstfahrenden Autos geben wird. Und da schließen kundige Unternehmenslenker bei den Autobauern Kooperationen, um die Entwicklungszeit zu verkürzen und die Entwicklungskosten auf mehrere Partner zu verteilen.

Branchengrenzen gelten nicht mehr.

Diese These gilt insbesondere immer, wenn neue Technologien in den Automobilbau eingeführt werden muss, und natürlich müssen sich Autobauer mit Automatisierungstechnik beschäftigen. Daher ist die Kooperation zwischen Toyota und Softbank ist interessant, weil mit SoftBank Group Corp. ein Technologie – und Elektronikkonzern den Weg in den Automobilbau findet. Ein spannender Akteur, denn obwohl erst 1981 gegründet ist Softbank schon auf Platz 39 der weltgrößten Konzerne, und eine der wenigen Erfolgsgeschichten innerhalb der japanischen Unternehmenslandschaft der letzten Jahrzehnte. Aber technologisch ist es fast zwingend, also ein Elektronikkonzern sollte sich mit dem autonomen Autofahren beschäftigen. Stellt sich die Frage, wann und ob Siemens dieses Zukunftsfeld für sich entdeckt. So ewig lange sollte Siemens nicht mehr erwarten, denn die ersten Start ups gehen schon im nächsten Jahr, also 2019 in Serie.

Massenfertigung im Sinn

Honda beteiligt sich an Cruise einem Start Up, das bereits von General Motors aufgekauft worden ist. Bei dieser japanisch-amerikanischen Kooperation geht es schon um die Massenfertigung von selbstfahrenden Autos. Als Basis dient der elektrische Bolt von Chevrolet und auf dieser Basis soll ein selbstfahrendes Auto gebaut werden. In dieser Kooperationen wird auch schon der Einsatz von Ride-Sharing Plattformen mitgedacht.
Es stellt sich die Frage, ob sich diese Fahrzeuge in Fahrdiensten eingesetzt werden sollten und manchen Experten prognostizieren schon mehrere hunderttausend Euro Umsatz pro selbstfahrendes Fahrzeug.

Posted by on 12. Oktober 2018.

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