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Automatic-Systeme Dreher GmbH mit zufriedenstellendem Geschäftsjahr 2019/2020

Große wirtschaftliche Herausforderungen, bedingt durch die Corona-Krise, prägen das Jahr 2020 der Automatic-Systeme Dreher GmbH aus Sulz am Neckar. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen bestätigt das Unternehmen dank zweier Großprojekte aus der deutschen Automobilindustrie sowie mehrerer Bestellungen von einem A-Kunden mit einem Bestelleingang von 32,7 Millionen Euro das ohnehin schon gute Vorjahresniveau (33,3 Millionen Euro). Zum Geschäftsjahresende (30.09.2020) stieg der Auftragsbestand mit rund 50 Millionen Euro zudem auf einen historischen Höchststand.

Solide Umsatzzahlen im Geschäftsjahr 2019/2020

Die Automatic-Systeme Dreher GmbH erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von knapp 28 Millionen Euro und rechnet mit einem Ergebnis auf nahezu Vorjahresniveau. Die operative Rendite auf der Basis EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) stieg sogar noch einmal im Vergleich zum Vorjahr.

Mit einem komfortablen Auftragsbestand blickt DREHER Automation verhalten zuversichtlich in das neue Wirtschaftsjahr, das am 1. Oktober 2020 begonnen hat. Trotz des guten Auftragsbestandes werden Auslastungslücken auf niedrigem Niveau konsequent durch Kurzarbeit geglättet.

DREHER Automation übernimmt soziale Verantwortung

DREHER Automation beschäftigt zurzeit 191 Mitarbeiter*innen (Vorjahr 186), hiervon sind 33 junge Menschen in Ausbildung. Mit einer Ausbildungsquote von knapp 21 Prozent liegt das Unternehmen weit über dem Industrie- und Branchendurchschnitt. Die Automatic-Systeme Dreher GmbH unterstreicht so vor allem ihre soziale Verantwortung als regionaler Arbeitgeber. Mit der Übernahme aller Auszubildenden auch im Jahre 2020 investiert das Unternehmen außerdem in die eigene Zukunft als Innovationsführer.

Für 2021 rechnet die Geschäftsführung dennoch personaltechnisch mit einem herausfordernden Jahr. Anders als in der Vergangenheit steht nicht die Frage im Mittelpunkt, wie man die begehrten Fachkräfte und Auszubildenden rekrutiert und anschließend bindet. Vielmehr geht es primär darum, das Unternehmen, mit so wenig Substanzverlust wie möglich, durch die Corona-Krise zu führen. Hierfür sind sowohl der hohe Einsatz Aller als auch eine gewisse Opferbereitschaft entscheidend.

Fokus auf Innovationen und Neuentwicklungen

Zur Absicherung der langfristigen Unternehmensbasis setzt DREHER Automation konsequent auf Neuentwicklungen und Innovationen. So wird aktuell an der Entwicklung einer Laseranlage zum kontinuierlichen Schneiden von Platinen aus Coil-Material gearbeitet. In diesem Zusammenhang beteiligt sich die Automatic-Systeme Dreher GmbH an einem öffentlich geförderten Verbundprojekt unter anderem mit anerkannten wissenschaftlichen Instituten, wie dem Fraunhofer-Institut für Lasertechnik (ILT) in Aachen und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) in Karlsruhe. Mit im Verbund sind vier weitere mittelständische Industrieunternehmen. DREHER Automation verspricht sich von der Beteiligung einen technologischen Schub. Mit diesem Schritt soll das ?Time-to-Market? beschleunigt und die Erfolgschancen erhöht werden.

DREHER Automation erhält Prädikat ?notenbankfähig?

Breits zum dritten Mal in Folge erhielt die Automatic-Systeme Dreher GmbH im Sommer dieses Jahres auf Basis der Bonitätsauswertung der Deutschen Bundesbank das Prädikat ?notenbankfähig? (Investmentgrade). Diese in der Wirtschaft so bedeutende Auszeichnung erhielt das Unternehmen trotz einer deutlichen Bilanzausweitung, bedingt durch den Neubau mit einem Investitionsvolumen von nahezu 17 Millionen Euro, und trotz den Risikoauswirkungen in Folge der Corona-Pandemie.

Posted by on 11. Januar 2021.

Categories: Finanzen

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