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Augenarzt (Neuss): Makuladegeneration – und jetzt?

NEUSS / DORMAGEN. Die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) gilt als eine der häufigsten Ursachen für eine Erblindung bzw. eine schwere Sehbehinderung im fortgeschrittenen Alter. Deshalb rät Augenarzt Benno Janßen, der in seiner fachärztlichen Augenarztpraxis Patienten aus der Region Neuss und Dormagen behandelt, zu regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen ab einem Alter von 50 Jahren. „Vorsorgeuntersuchungen sind vor allem deshalb wichtig, weil die Makuladegeneration am besten behandelbar ist, wenn sie frühzeitig erkannt wird“, betont der Facharzt für Augenheilkunde. In seiner Praxis stehen ihm alle diagnostischen Verfahren zur Verfügung. Außerdem behandelt Benno Janßen Patienten mit fortgeschrittener Makuladegeneration mithilfe von operativer Medikamenteneingabe ins Auge. Dieses Verfahren wird als Intra-Vitreale-Operative-Medikamentengabe (IVOM) bezeichnet. Dabei werden Wachstumshemmer direkt in den Glaskörper eingebracht, um das krankhafte Gefäßwachstum bei Makuladegeneration zu stoppen.

Benno Janßen (Neuss/Dormagen) rät dazu, Sehveränderungen im Alter ernst zu nehmen

Was sind die typischen Anzeichen einer Makuladegeneration? Die Erkrankung wirkt sich an der Stelle des schärfsten Sehens, also der Makula im Auge, aus. Wenn gerade Linien verzerrt erscheinen, zum Beispiel beim Lösen eines Kreuzworträtsels oder wenn Buchzeilen in der Mitte verschwimmen, können das erste Anzeichen für das Augenleiden sein. Weil die Krankheit nicht heilbar ist, kommt der Früherkennung eine entscheidende Rolle zu. Die meisten Patienten leiden an der sogenannten trockenen Verlaufsform, Medizinstatistiken gehen von mehr als 80 Prozent aus. Bei der trockenen Form ist das Pigmentepithel, also die Zellschicht, die die Sehzellen mit Nahrung versorgt, in Mitleidenschaft gezogen. Das führt zu einer Unterversorgung mit wichtigen Nährstoffen. Zudem kommt es zu Neubildungen von Gefäßen aus der Choroidea, der Aderhaut. Stoffwechselprodukte werden nicht mehr ausreichend abtransportiert, was nach und nach zum Absterben von Zellen in der Netzhautmitte führt.

Behandlung von Makuladegeneration in der Praxis von Augenarzt Janßen (Neuss/Dormagen)

Zeigen sich bei der Untersuchung Hinweise auf eine altersbedingte Makuladegeneration, führt Facharzt Benno Janßen weitere Untersuchungen durch. Dazu gehört eine sogenannte „Fluoreszeninangiographie“, bei der die Gefäße der Netzhaut abgebildet werden. Außerdem kann eine optische Kohärenztomographie notwendig sein, die misst, wie dick die Netzhaut ist. Diese Untersuchung wird auch im Rahmen der Verlaufskontrolle bei (AMD) eingesetzt. „Die exakte Diagnostik ist wichtig, um die am Fortschritt der Krankheit ausgerichtete Therapie zu beginnen“, schildert Benno Janßen. Hilfreich sind neben der medikamentösen Behandlung auch Nahrungsergänzungsmittel mit Vitaminen und Spurenelementen, die sich günstig auf das Augenleiden auswirken können. Je nach Stadium der AMD kann es notwendig sein, unter operativen Bedingungen Medikamente direkt ins Auge einzubringen, um das krankhafte Gefäßwachstum zu stoppen und einen Abbau von Flüßigkeitsdepots an der Netzhautmitte an bewirken. Die kann zum Erhalt der Sehkraft beitragen.

Posted by on 21. Oktober 2017.

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Categories: Bilder, Gesundheit & Medizin

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