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Asset Protection: Familienstiftung als Brandmauer fürs Vermögen

In der Summe sind die Deutschen aktuell so reich wie nie: Das Geldvermögen der privaten Haushalte stieg laut Zahlen der Bundesbank im ersten Quartal 2018 auf das Rekordhoch von 5875 Milliarden Euro. Dazu kommt: Einer aktuellen Studie zufolge beläuft sich das Immobilienvermögen in Deutschland auf 11,2 Billionen Euro, inklusive des Bodenwerts der bebauten Flächen. Etwas mehr als die Hälfte aller Deutschen lebt im Eigenheim – und sie investieren fleißig in Immobilien als Anlageobjekte.

\“Diese Zahlen bedeuten, dass es in Deutschland viele wohlhabende Familien gibt, zumeist mit einem unternehmerischen Hintergrund. Aber Familien indes, die sich diskret im Hintergrund halten und ihren Reichtum nicht nach vorne stellen. Bei ihnen sind nicht Verbrauch und Konsum des Vermögens das Hauptthema, sondern deren Erhalt und Verantwortung\“, sagt Thorsten Klinkner, Stiftungsexperte aus Meerbusch bei Düsseldorf. Er ist geschäftsführender Gesellschafter der Rechtsanwalts- und Steuerberatungsgesellschaft UnternehmerKompositionen (www.unternehmerkompositionen.com) und berät und begleitet gemeinsam mit seinem Team Familienunternehmer und Investoren vorrangig bei der Gründung von Familienstiftungen.

Bislang haben die UnternehmerKompositionen mehr als 70 Stiftungsprojekte im deutschsprachigen Raum umgesetzt. Deren Fokus: der Vermögensschutz, auch als Asset Protection bezeichnet (www.unternehmerkompositionen.com/repertoire/familien-stiftung/vermögensschutz-und-familienstiftung/). \“Der Wunsch dieser wohlhabenden Unternehmerfamilien ist, das Vermögen nicht nur in die nächste Generation zu tragen, sondern es so abzusichern, dass es über die Generationen hinweg Bestand hat – die transgenerationale, zukunftsorientierte Eigentümerstruktur ist das Stichwort\“, weiß Thorsten Klinkner aus der Praxis.

Als Instrument in der Asset Protection setzt der Unternehmensberater regelmäßig die Familienstiftung ein. Dieses selbstständige Rechtsinstitut übernimmt die Eigentümerrolle über ein Vermögen, sodass grundsätzlich keine Vermögenswerte aufgespalten oder geschädigt werden können – weder durch Streitigkeiten, ungünstige steuerliche Lösungen, der Angst vor Verantwortung oder anderen externen Risiken.

\“Zudem sichert die Familienstiftung in der Generationenfolge die Kontinuität und Stabilität des Vermögens. Es wird nicht auf mehrere Familienstämme aufgeteilt, sondern im Ganzen innerhalb der Stiftung erhalten. Das ist im Besonderen bei Unternehmen wichtig. Die Familie hingegen profitiert durch klar definierte Ausschüttungsmodalitäten von den Vermögensverwerten, während die Erträge aus der laufenden Vermögensverwaltung wesentlich niedriger besteuert werden als auf der privaten Ebene: Es fällt nur Körperschaftsteuer für sie an, nicht die volle private Einkommenssteuer, die sich zumeist im Spitzensteuersatz bewegt\“, betont Thorsten Klinkner.

Im Rahmen der Gestaltungsberatung der Asset Protection kooperiert Thorsten Klinkner regelmäßig mit Family Offices, Vermögensverwaltern, Honorarberatern sowie anderen Rechtsanwälten, Steuerberatern und Rechtsanwälten. In dem Zuge übernehmen die UnternehmerKompositionen vor allem die Konzeption der Stiftungssatzung als Basis für die Gestaltung und Errichtung der Familienstiftung. \“In der Stiftungssatzung finden sich alle Details wieder, die für die Asset Protection wichtig sind. Der Stifter formuliert darin seine Wünsche und Grundsätze und legt die Einbindung der Familie, das Management von Stiftung und Vermögen fest. Die Familienstiftung ist also eine wichtige Säule im Vermögensschutz und dazu geeignet, eine stabile Basis für die Sicherung und Entwicklung von aufgebauten Vermögenswerten zu bilden.\“

Posted by on 8. Februar 2019.

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Categories: Vermischtes

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