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ASB Hamburg baut Kompetenz in der ambulanten Pflegeberatung aus (FOTO)

Ein langes und gutes Leben im eigenen Zuhause – das ist der Wunsch
vieler älterer Menschen. Mit einem quartiersnahen Beratungs- und
Vermittlungsangebot will der ASB Hamburg ab sofort ältere Menschen
mit Hilfebedarf qualifiziert unterstützen, damit diese möglichst lang
in der Umgebung wohnen bleiben können, in der sie sich am wohlsten
fühlen.

Deutschland steht vor einer großen Herausforderung: Wie können
Politik und Gesundheitswesen bei der stetig wachsenden, alternden
Gesellschaft eine adäquate und flächendeckende Versorgung der hilfs-
und pflegebedürftigen Menschen gewährleisten? Die Nachfrage nach
ambulanter und stationärer Versorgung steigt zunehmend. Dem
ambulanten Bereich wird dabei eine besondere Rolle zuteil. Anhand des
Anstieges in der Pflegestufe I (jetzt Pflegegrad) der letzten Jahre
lässt sich ablesen, dass die Pflege zu Hause einen immer wichtigeren
Platz in der Bevölkerung einnimmt. Hauptversorger im ambulanten
Bereich sind die Angehörigen, welche den größten „ambulanten
Pflegedienst“ in Deutschland abdecken. Aber welche Ansprüche haben
die Pflegebedürftigen und die pflegenden Angehörigen? Der Bedarf an
Information, Aufklärung und Beratung wird immer notwendiger.

Genau aus dieser Notwendigkeit hat der ASB Hamburg seinen
Sozialstationsansatz weiterentwickelt und das Portfolio um ein
qualifiziertes Beratungsangebot ausgeweitet. „Die große Notwendigkeit
nach mehr Pflegeberatung hat uns dazu veranlasst, ein Konzept zu
entwickeln, dass wir mit dem Arbeitstitel „Kompetenzzentrum Leben und
Pflege zu Hause versehen haben“ sagt Matthias Lüschen,
Abteilungsleiter Soziale Dienste des ASB Hamburg. In der Pilotphase
beteiligen sich die drei ASB-Sozialstationen Eidelstedt/Schnelsen
(Johann-Schmidt-Straße 1-5, 22523 Hamburg), Flottbek/Osdorf (Osdorfer
Landstraße 183, 22549 Hamburg) und Jenfeld/Tonndorf (Denksteinweg 32,
22043 Hamburg). In jeder dieser Einrichtungen stehen ab sofort zwei
Pflegeberater kostenfrei zur Verfügung, die zuvor in einer
achtzehnmonatigen Schulung umfassend ausgebildet und zertifiziert
wurden.

„Wir sind mit unseren Sozialstationen in den Stadtteilen gut
vernetzt, zentral gelegen und somit für Interessenten leicht
erreichbar. Mit unserem neuen Pflegeberatungsangebot wollen wir die
acht Pflegestützpunkte in Hamburg ergänzen und der steigenden
Nachfrage im Sinne des Kunden gerecht werden“, erklärt Matthias
Lüschen diesen Schritt.

Die Pilotphase ist vorerst für ein Jahr angelegt. „Am Ende des
kommenden Jahres werden wir sehen, ob und wie unser Angebot
angenommen wurde. Und dann werden wir hoffentlich resümieren, dass
die Pflegeberatung ein weiterer wichtiger Baustein in unserem
ASB-Leistungsangebot geworden ist und mit unseren 15 verbleibenden
Sozialstationen sukzessive nachziehen“, gibt sich Matthias Lüschen
optimistisch.

Weitere Informationen zum ASB-Pflegeberatungsangebot erteilt gern
die Abteilung Soziale Dienste unter Tel.: 040 – 833 98 245 oder per
Mail soziale-dienste@asb-hamburg.de.

Pressekontakt:
ASB Sozialeinrichtungen (Hamburg) GmbH
Pressereferentin
Petra Witt
Heidenkampsweg 81
20097 Hamburg
Telefon: (040) 83309128
Telefax: (040) 83398123

E-Mail: petra.witt@asb-hamburgde
www.asb-hamburg.de

Original-Content von: ASB Hamburg, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 23. November 2017.

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Categories: Vermischtes

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