Arzneimittelausgaben 2025 steigen wie erwartet an, Apothekenhonorar stagniert

\“Die Zahlen für das Jahr 2025 zeigen ganz nüchtern: Die Krankenkassen geben mehr Geld für weniger Medikamente aus\“, sagt DAV-Vorsitzender Dr. Hans-Peter Hubmann:\“Denn neue und innovative Arzneimittel sind oft teurer als ihre Vorgänger. Mit einer bedarfsgerechten Verordnung dieser Arzneimittel lassen Ärztinnen und Ärzte ihre Patientinnen und Patienten am medizinischen Fortschritt teilhaben – und das ist auch gut so.\“Hubmann weiter:\“Gar nicht gut ist jedoch, dass die Apotheken als Leistungserbringer nicht am Fortschritt und Wachstum teilhaben, sondern im Gegenteil kaputtgespart werden. Seit 2013 musste jede fünfte Apotheke schließen, weil die Kosten um 65 Prozent gestiegen sind. Damals wurde das Festhonorar auf 8,35 Euro pro Packung festgesetzt, aber seitdem von der Politik nicht mehr angerührt. Trotz eindeutiger Vereinbarung im Koalitionsvertrag, das Festhonorar auf 9,50 Euro zu erhöhen, herrscht Stille im aktuellen Gesetzgebungsverfahren. Wir fordern Bundestag, Bundesregierung und Bundesrat auf, die Apotheken finanziell zu stärken und eine patientenorientierte Versorgung zu ermöglichen. Damit die Wege für die Menschen zur nächsten Apotheke nicht noch weiter werden.\“
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