Arbeitszeiterfassung 2026: Digitale Pflicht, neue Chancen für Planungsbüros

Rechtlicher Hintergrund im DACH-Raum: Bereits seit dem Urteil des Bundesarbeitsgerichts (2022) sind Arbeitgeber in Deutschland verpflichtet, die gesamte Arbeitszeit systematisch zu erfassen. Der Referentenentwurf des Bundesarbeitsministeriums sieht vor, dass Arbeitsbeginn, -ende und -dauer künftig verbindlich digital und tagesnah dokumentiert werden – mit Übergangsfristen von ein bis fünf Jahren je nach Unternehmensgröße. In Österreich verlangt § 26 Arbeitszeitgesetz (AZG) seit Jahren die lückenlose Dokumentation jeder Arbeitsstunde, in der Schweiz regelt Art. 73 ArGV 1 die systematische Aufzeichnung. Bei Verstößen drohen in Deutschland Bußgelder von bis zu 30.000 Euro.
Warum Planungsbüros besonders betroffen sind: In dieser Branche ist Zeiterfassung weit mehr als Verwaltung – sie ist eng mit Projektwirtschaft, Abrechnung und Ressourcensteuerung verknüpft. Stunden fließen in unterschiedliche HOAI-Leistungsphasen, jeder Erfassungsfehler wirkt direkt auf Margen und Nachkalkulation. Verspätete oder ungenaue Einträge führen zu Budgetlücken, die oft erst am Monatsende sichtbar werden – zu spät für Korrekturen.
Digitale Lösungen werden alternativlos: Behörden und Gerichte erwarten prüffähige, manipulationssichere und nachvollziehbare Zeitdaten. Nur digitale Systeme liefern Audit-Trails, automatisch dokumentierte Korrekturen und Echtzeit-Transparenz über Soll-/Ist-Abweichungen. Genau hier setzt ingo365HR powered by factorial an: Die Lösung wurde speziell für projektorientierte Büros entwickelt und kombiniert tagesnahe elektronische Erfassung per App, Desktop oder Terminal mit lückenlosem Audit-Trail, automatisierten Plausibilitäts- und Gesetzesprüfungen, integrierter Abwesenheits- und eAU-Verwaltung sowie einer HOAI-tauglichen Projektzeiterfassung. So entstehen rechtssichere Nachweise, realistische Kapazitätsübersichten und vorbereitete Lohnläufe – ohne Zettelwirtschaft und Excel-Workarounds.
Planungsbüros, die jetzt auf digitale, rechtskonforme Zeiterfassung umstellen, profitieren doppelt: mehr Rechtssicherheit und gleichzeitig mehr Transparenz, Kapazitätsklarheit und wirtschaftliche Stabilität.
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