Arbeitgebermarke im Mittelstand: Employer Branding als Kommunikationsaufgabe für KMU

Employer Branding lässt sich im Mittelstand als systematische Steuerung von Arbeitgeberwahrnehmung bestimmen. Im Mittelpunkt steht die Übersetzung betrieblicher Realität in Aussagen, die Bewerberinnen und Bewerber tatsächlich prüfen können. Dazu zählt eine präzise Beschreibung von Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Lern- beziehungsweise Entwicklungsmöglichkeiten. Ebenso wichtig ist die nachvollziehbare Darstellung von Arbeitsorganisation, zeitlichen Anforderungen, Planbarkeit und Führungsverständnis. Sobald Unternehmen diese Grundlagen sprachlich sauber fassen und über ihre Kanäle konsistent führen, wird die Arbeitgebermarke für den Arbeitsmarkt greifbar.
\“Employer Branding scheitert in vielen KMU nicht am Willen, sondern an der fehlendenÜbersetzung des betrieblichen Alltags in belastbare Kommunikation\“, sagt Prof. Dr. Patrick Peters, Professor für Kommunikation und Nachhaltigkeit sowie Berater für PR und Kommunikation in Mönchengladbach.\“Wer als Arbeitgeber ernst genommen werden will, muss erklären können, wie Arbeit organisiert ist, wie Führung praktiziert wird und welche Verlässlichkeit ein Betrieb bietet. Begriffe wie Teamgeist oder Wertschätzung ersetzen diese Klärung nicht.\“
Gerade im regionalen Umfeld zwischen Krefeld, Viersen, Kleve, Neuss, Heinsberg sowie Aachen und Eifel wirkt Arbeitgeberkommunikation unmittelbar, weil die Zielgruppen Informationen schnell vergleichen und Bewertungen oder Hinweise aus dem Umfeld einbeziehen. Wenn Karriereinformationen auf der Website fehlen, wenn Stellenangebote unpräzise bleiben oder wenn Plattformprofile nicht gepflegt werden, entsteht der Eindruck mangelnder Professionalität. Dieser Eindruck trifft nicht nur das Recruiting, sondern auch die Kundenwahrnehmung, weil Arbeitgeber- und Leistungsbild in der Öffentlichkeit zunehmend zusammenfallen.
\“Arbeitgebermarke setzt Erwartungen und verpflichtet damit auch den Betrieb\“, sagt Patrick Peters.\“Dort, wo Unternehmen ihre Kommunikation sauber führen und die interne Realität anschlussfähig beschreiben, entstehen bessere Bewerbungen, stabilere Teams und weniger Konflikte aus Missverständnissen.\“Prof. Dr. Patrick Peters arbeitet als Berater und Trainer für Kommunikation in Mönchengladbach und betreut Unternehmen im Raum Niederrhein und West-NRW, darunter Mandate in Mönchengladbach, Krefeld, Viersen, Neuss, Heinsberg sowie in Richtung Aachen und Eifel, unter anderem in der Arbeitgeberkommunikation und im Employer Branding.
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