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Ans Netz gegangen: Deutschlands digitales Automobilwerk / e.GO, Vodafone und Ericsson starten mobile Datenvernetzung in der Produktion (FOTO)

 


Modernste Automobil-Fertigung trifft modernste
Mobilfunk-Technologie. Vodafone, die e.GO Mobile AG und Ericsson
starten heute die mobile Datenvernetzung in der Produktion. Im Werk
1, in dem die e.GO Mobile AG den Elektro-Kleinwagen e.GO Life
fertigt, funkt ab sofort das Netz der Zukunft. Vodafone und der
Technologiepartner Ericsson bringen die 5G-Technologien Mobil Edge
Computing (MEC) und Network Slicing direkt in die Fabrik. Kleine
Echtzeit-Rechenzentren (Mobile Edge Computing) verarbeiten die Daten
ab sofort direkt in der Produktionshalle. Network Slicing schafft für
e.GO zudem ein Netz nach Maß – exakt optimiert für die Anforderungen,
die die Serienproduktion des kleinen Elektroautos stellt. Insgesamt
36 kleine Mobilfunkantennen garantieren in der 8.500 Quadratmeter
großen Produktionshalle hohe Bandbreiten von bis zu 10 Gigabit pro
Sekunde und niedrige Latenzzeiten von wenigen Millisekunden. Die
Kommunikation zwischen den Maschinen untereinander wird so noch
schneller, die digitale Durchdringung der Produktionsprozesse höher
und Arbeitsabläufe werden noch effizienter.

\“Daten sind wichtiger Treibstoff für die moderne
Automobilproduktion\“ \“Unsere Automobilindustrie braucht schnelles
Netz. Direkt dort, wo die neusten und innovativsten automobilen
Konzepte gebaut werden\“, so Vodafone Deutschland Chef Hannes
Ametsreiter. \“Daten sind ein wichtiger Treibstoff für die moderne
Automobilproduktion. Umso wichtiger ist es, dass diese Daten die
Produktionshalle nicht mehr verlassen.\“

\“Unser Werk 1, das Montage Werk für den e.GO Life, ist eine echte
Industrie 4.0 Fabrik. Das heißt, sie ist informationstechnisch voll
vernetzt. Die Konnektivität verknüpft die physische mit der digitalen
Welt. Das 5G-Netz von Vodafone ermöglicht es uns, dass diese Abläufe
in Zukunft noch schneller und sicherer in Echtzeit umgesetzt werden
können. Zu jedem Zeitpunkt ist der Zugriff auf relevante
Informationen gewährleistet und erlaubt sofortiges Eingreifen\“, so
Prof. Günther Schuh, CEO der e.GO Mobile AG.

Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart betonte bei der
Eröffnung den Willen der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, den
Leitmarkt für die nächste Mobilfunkgeneration 5G zu entwickeln.

Gemeinsam mit der starken nordrhein-westfälischen
Telekommunikationswirtschaft wolle die Landesregierung in diesem
Zukunftsmarkt bundesweit eine Führungsrolle übernehmen.

\“Um die Innovationskraft von LTE und 5G dem Wirtschaftsstandort
Deutschland zugänglich zu machen, ist industrie- und
technologieübergreifende Zusammenarbeit der Schlüssel\“, so Stefan
Koetz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ericsson GmbH. \“Das
Aachener Ökosystem steht wie kaum eine andere Region in Deutschland
für diese Form der Zusammenarbeit. Mit Innovationsschmieden wie dem
Ericsson Eurolab, dem e.GO Werk 1 und Vodafones 5G Mobility Lab
trifft die praktische Expertise von großen Wirtschaftsplayern auf die
akademische Kompetenz rund um die RWTH Aachen.\“

Modernes Netz speziell bereitgestellt für das e.GO-Werk Erstmals
in Deutschland kommen in der Automobilproduktion die 5G-Technologien
\’\’\’\’Mobile Edge Computing\’\’\’\‘ und \’\’\’\’Network Slicing\’\’\’\‘ zum Einsatz.
Transportfahrzeuge, Maschinen und Werkzeuge tauschen so nahezu in
Echtzeit Informationen aus – über den aktuellen Standort, zum
momentanen Batteriezustand oder zur geplanten Fahrroute. Die moderne
Mobilfunktechnologie, die Vodafone speziell und virtuell für das
e.GO-Werk 1 bereitstellt (Network Slicing), verringert die
Verzögerungszeit, mit der die Daten übertragen werden (Latenz), auf
weniger als zehn Millisekunden.

Automatische Identifizierung von Produktionsstoffen, Materialien
und Fahrzeugen

In der mobil vernetzten Produktion werden sämtliche
Produktionsstoffe und -Materialien direkt nach der Anlieferung über
eine spezielle RFID-Schnittstelle automatisch und berührungslos
identifiziert und per Mobilfunk in Echtzeit im Onlinesystem verbucht.
Mit der gleichen RFID-Technologie werden Fahrzeuge beim
Produktionsstart erkannt. Entsprechend der Kundenwünsche beginnt nach
der Identifizierung des Fahrzeugs der Montageprozess der
erforderlichen Materialien und Software. Weil mit der
Serienproduktion des e.GO Life auch die Zahl von Montagevorgängen und
der Bedarf an Produktionsmaterialien zunehmen, müssen die Systeme
zeitgleich immer mehr Daten verarbeiten. Um diese Datenmassen auch
zukünftig sicher, zuverlässig und schnell zu bewältigen, benötigt es
5G-Technologien.

Autonome Transportsysteme lenken, bremsen und beschleunigen
selbstständig

Autonome Transportfahrzeuge (Automated guided vehicles) ersetzen
die klassische Produktionslinie und befördern das Chassis des e.GO
Life von Station zu Station. Ausgestattet mit Sensoren erfassen die
Transportroboter eigenständig sämtliche Umgebungsinformationen. Weil
die erfassten Daten direkt in der Produktionshalle in kleinen
Echtzeit-Rechenzentren (Mobile Edge Computing) ausgewertet werden,
gelangen sie per Mobilfunk in Echtzeit zurück zum Fahrzeug. Dieses
passt, basierend auf den analysierten Daten, die Fahrtrichtung an,
lenkt, bremst und beschleunigt selbstständig.

Drehmomentwerkzeuge und Roboter wandern ins Netz

Zukünftig soll mit autonomen Gabelstaplern und Kleinzügen auch der
Materialtransport zwischen Lagern und Produktionshallen automatisiert
werden. Zudem werden unter anderem Drehmomentwerkzeuge und Roboter
per Mobilfunk ständig mit dem zentralen Leitsystem kommunizieren.

Pressekontakt:
e.GO Mobile AG
Christine Häußler
Public Relations
Campus-Boulevard 30
52074 Aachen
T +49 241 47574-206
presse@e-go-mobile.com

Original-Content von: e.GO Mobile AG, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 19. Juni 2019.

Tags:

Categories: Bilder, Industrie, Vermischtes

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