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Altersvorsorge: \“Versicherungsnehmer sollten Angebote und Policen genau prüfen\“

Altersarmut ist in Deutschland kein Mythos mehr, sondern bereits heute für viele Menschen bittere Realität. Dafür muss man sich nur die durchschnittlichen Rentenbezüge anschauen. Im bundesweiten Durchschnitt erhielt ein Rentner zum 1. Juli 2016 1076 Euro Rente im Monat und eine Rentnerin 853 Euro. Witwen- und Witwerrenten lagen mit durchschnittlich bei 540 Euro noch niedriger. Und selbst die Maximalrente liegt bei rund 2700 Euro – nach mindestens 45 Jahren mit dem Beitragshöchstsatz, was ohnehin nur die allerwenigsten realisieren können.

\“Und es wird noch gefährlicher in der Zukunft. Denn in den kommenden Jahrzehnten sollen die Niveaus der gesetzlichen Rentenversicherung weiter sinken. Von einem sorgenfreien Ruhestand werden die meisten damit weit entfernt sein, selbst als vormalige Besserverdiener. Wir sprechen schließlich nur noch von rund 40 Prozent Rentenzahlung in Bezug auf das letzte verfügbare Einkommen\“, warnt Manuel Wiegmann, Finanzexperte und Berater aus dem compexx-Expertennetzwerk (www.manuel-wiegmann.de). Gemeinsam mit seinem Team berät er in ganz Deutschland Unternehmer und Privatleute bei allen Fragen rund um die persönliche und unternehmerische Absicherung, den Vermögensaufbau und die finanzielle Ruhestandsplanung.

Manuel Wiegmann ruft daher dringend so gut wie alle Menschen dazu auf, sich über die finanzielle Versorgung im Ruhestand Gedanken zu machen. Es lasse sich ganz leicht errechnen, dass ohne private Vorsorge schnell eine gefährliche Rentenlücke entstehen könne. Zwar hätten viele Menschen Wohneigentum und könnten auch mit der gesetzlichen Rente den Lebensunterhalt beschreiten. Aber dann sind keine großen Sprünge wie die Unterstützung der Kinder und Enkel, Reisen etc. drin; und wer Miete zahle, gerate besonders an teuren Standorten schnell in Probleme.

\“Jeder kann einfach hochrechnen, wie hoch seine Lücke sein kann. 40 Prozent des durchschnittlich verfügbaren Einkommens bilden die Basis, die mit den Grundausgaben und dem gewünschten monatlichen finanziellen Puffer gegengerechnet wird. Das dann vermutlich entstehende Minus muss durch private Vorsorge ausgeglichen werden. Das ist zwar nur eine Musterberechnung, kommt der Sache aber recht nahe\“, verdeutlicht Manuel Wiegmann. So wird dann beispielsweise eine Versorgungslücke von 1000 Euro monatlich ermittelt, was auf ein Jahr 12.000 Euro Kapitalbedarf bedeutet und auf 25 Jahre 300.000 Euro. \“Dieses Geld muss nun irgendwo herkommen. Wer nicht mit größeren Erbschaften planen kann, sollte deshalb frühestmöglich konkrete Schritte zur privaten Absicherung im Alter ergreifen.\“

Der Berater der compexx Finanz AG (www.compexx-finanz.de) warnt aber vor Schnellschüssen. \“Versicherungsnehmer sollten Angebote und Policen genau prüfen und sich nicht von allzu hohen Renditeversprechungen blenden lassen. Eine hohe Rendite wird immer über ein gesteigertes Risiko erkauft. Da muss jeder Kunde sein Risikoprofil sehr gut einschätzen können, um keine schlaflosen Nächte zu bekommen.\“ Ebenso müssten die Kosten eines Produkts genau überprüft werden. Hohe Abschlussprovisionen und laufende Managementgebühren könnten das Vermögen schädigen, gerade in volatilen Märkten. \“Da kann die Jahresrendite schon einmal von den Gebühren aufgefressen werden!\“

Ein fairer Berater werde diese Kennziffer genau aufschlüsseln und Produktalternativen vorstellen. Und zwar solche, die zum Ansatz und den Neigungen eines Kunden passen und in der Lage sind, seine Vorstellungen über die Jahre und Jahrzehnte hinweg zu erfüllen.

Posted by on 27. Juni 2018.

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